Chlorella Algen, Bärlauch und co.

krank

Nach der Kontrastmittelvergiftung und Amlagamrausmachen sollte ich Ausleiten.  Mein Ausleitprojekt hab ich zunächst an den Nagel gehängt.

Wahnsinn war das. Ich nahm die Algen so ein wie in der Anweisung beschrieben.  Mehr als 10 Tage ansteigend. Nach zwei Tagen Pause, so stehts in der Anleitung, nahm ich wieder die Chlorellaslgenrabletten und neu ein Teelöffel Bärlauchessenz. Ich fand diesen krassen Geschmack morgens schon mehr als grenzwertig. Nach etwa 30 Minuten wurde mir schon komisch; leicht schwindelig, schlecht, sehr, sehr unwohl,

Mit meinem Sohn fuhr ich in die Metro. Dort wurde mir so schlecht dass ich mich mehrfach übergeben habe. Und das obwohl ich zu den „nie-übergebern gehöre“. Auf der Heimfahrt musste ich auch mehrfach anhalten. Mein armer Sohn war total verstört! Ich auch! Es dauerte fast zwei Tage bis es mir besser ging. (Jetzt sagt mein Sohn jedesmal: mit dir geh ich nicht zum Einkaufen. Da ….. du wieder! Das sind dann die Anekdoten die auch Jahrzehnte überleben)

Es stellt sich die Frage was mir das alles sagen will? Die Aufforderung mich um mich zu kümmern klappt ja toll!

Zwischenbillanz: ich reagiere auf alles total intensiv (das weiß ich doch eigentlich. Warum nehme ich jeden Rat von Fachleuten ernster als meine Kenntnisse über mich selbst?). Normale Mengenempfehlungen fallen damit flach. Manchmal kann schon ein bisschen Pflanze Extremes auslösen (gut von Giften kennen wir das ja. Aber wie viele Liter Tee haben wir schon hoffnungsvoll getrunken und auf Linderung gehofft…)

Jetzt, nach zwei Wochen Pause raten die Naturheilkundler weiter zu machen. Die Gründe kann ich nachvollziehen, aber großes Vertrauen kommt bei mir gerade nicht auf. Was wenn wieder solche intensiven Erlebnisse auf dem Plan erscheinen? Ich hab die Nase voll. Total. Die Empfehlung meines Mannes nix mehr zu machen scheinen mir auch fragwürdig.

Die neue Empfehlung sind Kaffeeeinläufe. Na bravo! Genau, das hab ich mir schon lange gewünscht. Da drängen sich die Anekdoten im Kopf schon auf.

Warum sind das alles solche Rosskuren?? Geht das nicht irgendwie auch sanft??? Inzwischen kann ich meine Mutter verstehen die weder zum Arzt geht noch Lust auf alternative Medizin hat.

8 thoughts on “Chlorella Algen, Bärlauch und co.

  • 1. April 2016 at 11:22
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    Ohhhh das kenn ich doch….ich habe dann eine Haaranalyse gemacht und nehme nun die Emfehlung davon 3 Mittel von Burgstein ( Probase Cela und L menthionin ) im Wechsel schon über ein Jahr…und zum Ausscheiden Soladigotropfen( aber nur 3* 2 statt 3* 20 Tropfen…und es geht mir so gut wie selten…meine Naturärztin hat gottseidank rasch gemerkt das bei mir die Mittel auch in Minidosen und verdünnt oft zu stark wirken… Seither lässt sie mir oft freie Hand in der Dosierung und das klappt nun recht gut…
    Ich wünsche gute Besserung und hoffe das es bald beser geht…
    Liebe Grüsse
    Regula Nussbaumer

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    • 1. April 2016 at 11:25
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      Oder 1. April…. Kaffeeeinläufe….?
      R. Nussbaumer

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      • 1. April 2016 at 11:32
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        Ja… ich weiß auch nicht. Soll die „Verpilzung“ und all den Schrott rausholen.( Wer weiß eigentlich so genau ob ich verpilzt bin???)

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  • 1. April 2016 at 11:23
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    Ich hab das auch durch. Zwar musste ich mich nicht übergeben, aber ich empfand es auch als sehr unangenehm. Noch deutlich unangenehmer waren allerdings die Nebenwirkungen der Amalgamentfernung – zu der mir meine Zahnärztin gesagt hatte, ich bräuchte sowas wie eine Ausleitung nicht. Am Tag 1. nach Entfernung eines Quadranten kam ich dann nicht mehr aus dem Bett hoch, hatte extrem schmerzhaftes Ganzkörperrheuma, musste erbrechen und alles hat sich gedreht. Da erschienen mir die Nebenwirkungen und der Ekel vor den Chlorellatabletten und dem Bärlauch dann hinnehmbarer. Zeolith oder Bentonit mildern die Nebenwirkungen ab – morgens als erstes auf nüchternen Magen und abends vor dem Schlafengehen auch. Mein Heilpraktiker hat das so erklärt, dass Bärlauch und Chlorella zwar die Schwermetalle stark aus dem Gewebe lösen, aber sie dann im Darm wieder resorbiert werden, sofern man das nicht unterbindet und so eine starke Wiedervergiftung im stetigen Kreislauf stattfindet. Deshalb immer nur in Verbindung mit Zeolith oder Bentonit, die die gelösten Schwermetalle im Darm aufsaugen, binden und hinaustransportieren, damit es keine heftige Wiedervergiftung gibt, die für den Körper schlimmer sein kann, als das in den Zellen gebundene Schwermetall. So die Theorie. Bei mir hat es funktioniert, auch wenn der Ekel vor dem Geschmack und der Konsistenz bleibt.
    Vielleicht ist es einen Versuch wert?
    LG, Katja

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    • 1. April 2016 at 11:31
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      Liebe Katja, ich danke dir. Das werde ich versuchen. Ich hatte mich schon eine Weile mit dem Thema beschäftigt, aber diese Geschichte ist ein Fass ohne Boden. ut war dass der Zahnarzt den gesamten Mundraum abgehängt hat und dauergesaugt hat.In Kombination mit der Ko9ntrastmittelvergiftung bleibt allerdings jetzt eine Aufgabe wieder fit zu werden. Sag, wie hast du dieses Bentonit und so eingenommen? Ist das selbsterklärend? LG

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  • 1. April 2016 at 22:25
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    Liebe Sophia, ich kenn diese Art von Entgiftung und auch die Folgen. Ich habe gute Erfahrungen gemacht, mir die passende Dosis von einem Kinesiologen austesten zu lassen. Und Zeolith zum Binden und Ausleiten ist optimal. Ich hoffe, ich konnte dir helfen 🙂

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  • 5. April 2016 at 16:10
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    … ich vertraue meinen eigenen Erfahrungen und den Zeichen meines Körpers mehr, als den „über Alle“ ausgeschütteten Mittelchen diverser Fachleute. Jeder Mensch ist doch anders.
    Die für mich bislang beste Info-Seite zum eigenen Abgleich von verschiedenen Ansichten und Meinungen ist: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/amalgam-entfernen-ia.html
    LG Christin

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  • 19. April 2016 at 19:52
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    Ich weiß, dass ich ebenfalls auf Naturheilmittel jeder Art (Globuli, Extrakte, Tinkturen) extrem stark reagiere (Erstverschlimmerungen), weil ich sie aber trotzdem nehmen will, bin ich dazu übergegangen gaaaaanz langsam zu starten. Je nachdem, was es ist, fange ich manchmal mit nur einem Teeloffel an und steigere die Menge von Tag zu Tag bis zu der gewünschten Dosierung. Das ist zwar umständlich und braucht lange (hat schon mal 4 Wochen gedauert) , aber damit habe ich die Sicherheit, dass ich nicht aus dem Alltag herausfalle wegen starker Nebenwirkungen. Für mich hat es sich wirklich bewährt! Dir wünsche ich beste Erfolge!

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