Violet, Veilchen, Märzblüte, Märzveilchen, Marienduft, Osterblümchen, Viola, Zierveilchen, Märzviola, raues Veilchen, Waldveilchen, Hundsveilchen

Im Frühling erfreute mich ein riesiger Tuff Veilchen in meinem Garten. Hier überlegte ich ob ich Blüten ernten solle oder lieber nicht?

Am Ende habe ich eine Veilchenseife mit Veilchenwurzel gesiedet. Die wenigen Blüten die ich von meinem Tuff erbeten habe sind ein kostbares Topping. Ich freu mich am konservierten Frühlingsglück.

Flieder. Altbacken oder einfach Schön?

Bauern-Flieder ist einer der ältesten europäischen Gartensträucher. Wenn er Anfang Mai seinen unverwechselbaren Flieder-Duft verströmen gibt es für mich kaum etwas Schöneres im Garten. Inzwischen gibt es so viele Sorten! Lange Zeit galt der Flieder als altbacken, so wie Hortensien. Diesen Ruf haben diese Blüten endlich hinter sich gelassen. Vielleicht auch weil Retro und Nostalgie wieder „hip“ ist. Ich mags!

Heute ist Sonnwend und damit ein besonderer Tag. Habt es schön!

Fliederseife. Fliederliebe.

Als der Flieder blühte habe ich diverse Fliederseifen gesiedet. Mal als Whipped Soap, Schwimmseife, als auch ganz klassisch. Ich mag nostalgische Aspekte im Leben und diese Frühlingsdüfte gehören absolut dazu. Ich mag mich auch gerne mit den verschiedenen Farbfacetten einer Blüte, Blüten, beschäftigen. Farbe in Seife ist immer ein anspruchsvoller Aspekt und es gelingt nicht zuverlässig ganz genau den Farbton zu treffen den man im Kopf hat.

Was mach ich mit Seifenresten?

Ich liebe Seifenraspel! Sie sind so hübsch und dazu noch nützlich. Man kann sie wunderbar nutzen um seinen Holzboden zu säubern. Einfach statt Putzmittel ins Putzwasser geben. Holz mag kein Wasser aber wenn geputzt werden muss freut sich der Boden über die schonende, „rückfettende“ Seifenwasser mehr als über Neutralreiniger und co.!

Diese Raspel kommen von diversen Flierder bzw. Veilchenseifen. Die kleinen Pünktchen zeigen die geriebene Veilchenwurzel die ich mit versiedet habe.

 

Geburtstagstisch für meinen Lieblingssohn

Mein Bube hatte letzten Monat Geburtstag. Grün war der Farbwunsch. Ich kombinierte mit Grau und Silber.

Der Tisch ist kein Frühstückstisch! Die Frage kam auf warum da Süßes und Cola schon am Morgen stünde. Der Tisch bleibt den ganzen Tag, oft auch noch länger und es gibt Dinge die sonst nicht unbedingt auf unserem Speiseplan stehen. Cola gibt es bei uns sehr selten. Ich finde es besser den Kindern, jetzt wo sie so groß sind, selber Zugang zu solchen Di9ngen zu ermöglichen als dass sie sich heimlich dran machen. Dogmatisch ist nicht mein Wetter! Ich fand diese Minidosen einfach schön und sie erinnerten mich an einen Flug über den Äquator als ich so alt wie Jona war. Da gab es solche winzigen Getränkedosen und schon damals waren sie etwas besonderes. Sie dienten also vorrangig der Optik.

 

Jersey Stoff nähen. Covern mit der Coverlock

Seit einem Jahr macht mir meine Coverlockmaschine große Freude. Wenn ich Gelegenheit habe sie zu  nutzen…

Ich habe mir einige neue T-Shirts genäht.  Wegen einem fang ich nicht an. In Serie zu arbeiten hat viele Vorteile. Man ist nach dem ersten wieder  im Thema und die Arbeitsschritte „fluppen“.

Vorteil vom Selbernähen: der Schnitt gefällt und passt, man kann sich die Farben (weitgehend) aussuchen und alles kombinieren. Nachteil: es ist zeitaufwändiger als Kaufen. Sehr viel Zeitaufwändiger und keineswegs billiger. Die Zufriedenheit ist aber ziemlich cool wenn ein solcher Stapel fertig geworden ist!

Schneeweiße Whipped Soap

Schneeweiß und federleicht. Ein Traum. Für mich auf jeden Fall. Ich liebe Whipped Soap.

Spannend daran ist nicht nur dass diese Seife schwimmen kann weil sie so leicht ist, an Baiser erinnert und sich „puderig“ anfühlt. Trotz keiner wirklich besonderen oder sogar kostspieligen Öle und Fette mag meine Haut diese Seife richtig gerne und so siede ich sie immer wieder. Diese hier hat meine Kursteilnehmerin gemacht.

Filzhausschuhe mit Blumen

Als meine Tochter diese Schühchen trug kam sie gerade in den Kindergarten und trug nur „Sessinnenkleidchen“. Zu den Prinzessinnenkleidchen brauchte man Strumpfhosen, klar. Marie wollte zwar Kleidchen, aber auch genauso Spielen wie die Anderen. Kleidchen sind oft aber nicht unbedingt praktisch. Unterschiedzu den andern Kindern war außerdem dass mein Kind keine Matschehose anziehen wollte weil die nicht „sessinnenhaft“ sind.

Gut, ich finde auch dass das Tragen der Gummidinger wirklich überhand nimmt und viel zu oft den Kindern angezwuugen werden. Da stehen im Frühling die Erzieherinnen im T-Shirt in der Sonnen während die Kinder in den Plastikdingern im eigenen Saft kochen nur weil der Boden eventuell noch etwas feucht sein könnte. Solch verschwitzte Kinder bekommen dann leichter einen „Zug“ von der frischen Frühlingsluft aber das verstehen die Erwachsenen oft so gar nicht. Ich bin dafür dass alle Eltern ebenfalls mal so oft Gummilatzhosen tragen sollten wie sie es von ihren Kindern fordern!

In ihren Kleidchen kroch nun mein Kind jeden Tag mit hellrosanen Strumpfis durch die besonders dunkle Erde die es hier überall gibt. Keine Freude für mich und schlecht für die Strumpfis!

Es kam der Tag an dem ich „Arbeitskleidung“ durchsetzte. Ich zeigte ihr die Berufsbekleidung vom Schornsteinfeger, der Polizisten, Bäcker, Krankenschwestern und dann präsentierte ich ihr die Berufsbekleidung von Kindergartenkindern: Jeanshosen, Gummistiefel, Regenparker, feste Schuhe und…. eine rosane Matschehose! Ab da waren die Kleidchen für den Feierabend reserviert und die Lage entspannte sich für meine Waschmaschine und mich.

Altes Leinen im neuen Glanz

100 Jahre ist das Material alt. Wunderschönes Leinen bekommt eine neue Aufgabe und neuen Glanz. Familienschmuck wird vererbt und bekommt dafür einen wertigen Schmuckbeutel.

Wäscheknöpfe erinnern an Besuche bei Oma und an frische, glatt gemangelte weiße Bettwäsche. Bis heute mag ich weiße Bettwäsche am liebsten. Solche Knöpfe, das wunderbare Material ist wertvoll, voller Erinnerung und Emotion.

Der Schmuck und die Liebe zu schönen Materialien wird an die nächste Generation weiter gereicht. Wenn Erbschmuck nicht verloren wird geht die Reise manchmal weit zurück in die Geschichte.

Ich trage zu besonderen Anlässen einen Ring den schon die Oma meiner Oma getragen hat. Ich bin also die fünfte Frau in der Familie die ihn hütet, damit er an meine Tochter weiter gegeben werden kann. Was wohl so ein Ring an weiblicher Familienenergie, an Geschichte in sich trägt?