Wie mache ich Rosenperlen selber?

Bei mir im Garten blühen die Rosen. Etwas verhaltener in diesem Jahr weil es über einen Monat trocken war. Dennoch hätte es genug Blütenblätter um daraus wieder einmal Rosenperlen zu machen.

Ja, genau, nur aus Blütenblättern!

Wie das geht habe ich hier in der Liebes Land einmal vorgestellt und erklärt.

Hier finden sich Rosenkränze aus Rosenperlen, hier weitere Ketten.

In jedem Jahr wenn die Rosen blühen möchte meine Tochter wieder Rosenperlen machen. Ihr gefällt das „umananderbatzen“ (mantschen) . Ich für meinen Teil habe dieses Jahr für so viel „meditative Arbeit“ kein ausreichendes Zeitfenster. Denn Zeit braucht man für diese schönen Naturperlen wirklich!

 

Das Rübchen

Als meine Marie in der ersten Klasse war spielte sie die Geschichte vom Rübchen im Französischunterricht nach. Der Lehrer wünschte sich ein Radieschen, kein Rübchen und so filzte ich ein großes Radieschen. Kennt ihr die Geschichte?

Das Rübchen
Großvater hat ein Rübchen gesteckt und spricht zu ihm:

»Wachse, mein Rübchen, wachse, werde süß!
Wachse, mein Rübchen, wachse, werde fest!«

Das Rübchen ist herangewachsen: süß, fest und groß – riesengroß.

Großvater geht, das Rübchen ausziehn:

Er zieht und zieht – kann’s nicht herausziehn.

Da ruft der Großvater die Großmutter.

Die Oma fasst den Opa an,
Der Opa fasst die Rübe an.

Sie ziehn und ziehn – und können’s nicht herausziehn.

Da ruft die Großmutter das Enkelein.

Das Mädchen fasst die Oma an,
Die Oma fasst den Opa an,
Der Opa fasst die Rübe an.

Sie ziehn und ziehn – und können’s nicht herausziehn.

Da ruft das Enkelein das das Hündlein.

Das Hündlein fasst dass Mädchen an,
Das Mädchen fasst die Oma an,
Die Oma fasst den Opa an,
Der Opa fasst die Rübe an.

Sie ziehn und ziehn – und können’s nicht herausziehn.

Da ruft das Hündlein das Kätzchen.

Das Kätzchen fasst das Hündchen an,
Das Hündlein fasst das Mädchen an,
Das Mädchen fasst die Oma an,
Die Oma fasst den Opa an,
Der Opa fasst die Rübe an.

Sie ziehn und ziehn – und können’s nicht herausziehn.

Da ruft das Kätzchen das Mäuslein.

Das Mäuslein fasst das Kätzchen an,
Das Kätzchen fasst das Hündchen an,
Das Hündlein fasst das Mädchen an,
Das Mädchen fasst die Oma an,
Die Oma fasst den Opa an,
Der Opa fasst die Rübe an.

Sie ziehn und ziehn…
… und haben das Rübchen herausgezogen.

Was soll uns die Geschichte lehren?

Richtig! Wenn alle zusammen halten wird es auch was mit „der Ernte“. 

Selber Sticken macht froh!

Noch immer höre ich von den Freunden meiner Kinder sowas wie „bei Euch ist es so kuschelig auf dem Sofa“ oder „So viele schöne Kissen!“

Es ist schon viel aufwändiger Kissenhüllen selber zu nähen und vorher zu besticken. Aber es loht sich so sehr. Ich freue mich selbst jeden Abend wenn ich auf mein Sofa sinke. Wen ich in mein Bett steige erwartet mich bestickte Bettwäsche. Jeder hat seine eigenen Lieblingsmotive. Gut, die Bettwäsche kaufe ich fertig beim Schweden. So viel Zeit habe ich dann auch wieder nicht.

Allerdings habe ich gerade einen riesen Schwung altes Leinen, Bettwaren geschenkt bekommen. Jetzt hätte ich genug Stoff um für ganz Ismaning Kisserl zu nähen. Wo lagere ich das jetzt?

Schöne Stickmotive gibt es in unserem Stickdateien-Shop.

Was bedeutet „zu sich selbst“ kommen? Muttertaggedanken

Derzeit ist so viel los, der Tag hat zu wenige Stunden für all die Dinge um die ich mich kümmern will oder soll. Es gibt ja so viel was man auf einem Blog gar nicht sieht, auch nicht sehen will weil man das Daheim selber hat. Von Wäschebergen, Küchengeschäftigkeiten, Dauerhunger stillen, Kieferorthopäde, Schule, Einkäufen, Leergut, Garten, Materiallieferungen die verstaut werden müssen, Emails die beantwortet werden sollen, Bestellungen die verschickt werden müssen uvm. Ich versuche mich dazwischen mal draußen in den Liegestuhl zu legen und einen Tee zu trinken, doch die Realität ist doch dass ich den ganzen Tag im Dauerlauf bin bis ich Abend auf dem Sofa lande. Nachts schlafe ich wie ein Stein bis morgens der Wecker klingelt weil ich hundemüde bin. Jeden Tag nehme ich mir vor etwas langamer zu machen und bemerke schon mittags dass das wieder nicht geht. Das kenne wahrscheinlich auch die meisten von Euch.

Wie das zu ändern ist? Wahrscheinlich sollte ich die ein oder anderer Vision ausmustern. Aber das ist dann wohl auch nicht die Lösung.

Manchmal kommt es vor dass Freunde sowas sagen wie: „Und wann bis du mal dran? Wann kommst du zu dir selbst?

Das verstehe ich dann nicht!

Haben sie nicht bemerkt dass das was ich tue ich auch bin? Ich fühle mich nur zwischendurch „nicht ganz in der Mitte“, im Wesentlichen aber schon.

Wenn ich müde oder auch mal verzweifelt bin dann doch nicht weil ich grundsätzlich an meinem Weg, meiner Wahl meinem Anspruch zweifele. Sondern weil ich wie ein Pilger auf seinem Weg müde von der Route bin, mich der Sturm gebeutelt hat, ich Blasen an den Füßen oder Hunger habe. Ein Pilgerer zweifelt nicht grundsätzlich an seinem Weg, für Momente vielleicht,  darf aber auch mal wegen der Anstrengung weinen. Fragt er sich wann er auf seinem Weg mal „zu sich selbst“ kommt?

Ich verstehe unter Liebe „ins Tun“ kommen in seinen vielen Facetten; etwas für einander tun, sich um den anderen kümmern, seine Pläne zu schmieden, etwas zu erschaffen/schöpferisch tätig sein, dem Nächsten zu helfen, den Menschen, der Familie zu dienen, auch wenn es anstrengend wird, unbequem oder sogar schwierig. Jeder hat seinen Anspruch an sich. Selbigen zurück zu schrauben weil der Weg steinig ist, die Luft dünner wird ist nicht mein Ansatz. Was wird denn darunter verstanden „zu sich kommen“?

Liebe den Nächsten wie dich selbst“ Dies zu erfassen ist wichtig! Ich denke man kann sich selbst auch im „Dienen“ lieben, sich selbst so ganz nah sein. Sich für Andere zu verwenden in verschiedenster Form ist nicht gleich damit zu sehen sich aufzugeben. Ein sich zurücknehmen kann eine wertvolle Geste der Demut sein und Ausdruck des Selbst. Es ist eine Frage wie bewusst ich mich dafür entscheide. Dazwischen ist ein Reflektieren über seine Handlungsmotivationen wichtig um den schmalen Pfad zwischen Demut und Selbstaufgabe nicht zu verlieren.

„Wann rastest du mal?“ Mit der Frage kann ich mehr anfangen.

Heute ist Muttertag und ich bin so gerne Mutter dieser zwei wunderbaren Menschen! Sie und mein lieber Mann sind so sehr Teil meines Pilgerweges und meiner Wünsche. Habt alle einen schönen Tag!

Hautpflege selber machen. Pflege ohne Kompromiss

Wenn am Abend die Creme leer ist und man sich am nächsten Morgen einfach zwei neue Sorten macht ist das ein großartiges Gefühl. Die Dosen habe ich schon zum, dritten mal gefüllt. Weniger Müll ganz ohne Einschränkung, das ist nach meinem Geschmack.

Nun sagt der ein oder andere vielleicht dass man sich ruhig auch mal einschränken kann. Das stimmt bedingt. Ich finde die Einschränkungen kommen oft genug durch die Umstände, der Lebenslinie, der Gesundheit oder liegt in uns selbst. Sich einzuschränken wo es aber gar nicht notwendig ist fällt vielleicht dann unter einen anderen Aspekt auf den ich jetzt nicht näher eingehe.

Entstanden sind zwei leichtere Cremes einmal beduftet mit Mandarine und Orange. Die andere Creme ist ein Muntermacher und duftet nach Lorbeer, Wachholder, Rosmarin, Lavendel und Latschenkiefer. Müde Füße freuen sich über Zuwendung ebenso wie der Rest an mir.

Mir macht das Thema Freude wenngleich ich nicht so viel Kapazität wie gewünscht habe um zu probieren. Wenn die Döschen sich dem Ende neigen dann weiß ich dass ich mir nun Zeit nehmen muss denn Kaufen mag ich für mich nicht mehr wenn es irgend geht.

Das Zauberwerkzeug für alle Seifensieder. Die Seifenkartenbox. Ich freu mich!

Fast ein Jahr lang habe ich an dem Inhalt der Seifenkartenbox gearbeitet und ich freue mich sehr sie endlich in Händen halten zu können. Was es genau damit auf sich hat findet sich hier.

Geboren wurde die Idee zur Seifenkartenbox aus dem empfundenen Missstand heraus dauernd nach benötigten Informationen in x Medien zu suchen. Wenn ich sichergehen wollte mich richtig zu erinnern war es umständlich schnell nach einer Bestätigung zu suchen. Mühsam und nervig. Das ist jetzt viel, viel einfacher und erfreulich. Es wird mir ein Vergnügen sein nicht an sondern mit der Seifenkartenbox zu arbeiten. In den Sommerferien werde ich mich an ihr erfreuen und spielend leicht eigene, neue, innovative Rezepte „erspielen“. Warum „erspielen“? Weil die Karten mir erlaufen den Kopf ziemlich abzustellen und intuitiv das umzusetzen worauf ich Lust habe und dennoch mit der Sicherheit im Kreuz dass meine Seife ausgewogen wird.

Hier gibt es die tolle Box.

 

 

Wie kann ich Seife selber machen? Seifensiedekurs.

Es ist nun schon eine Weile her als eine liebe Dame extra aus Berlin anreiste um mit mir 3 Tage lang die verschiedensten Seifen zu sieden.

Natürlich frage ich sie ob es denn nicht auch Seifensieder vor Ort gäbe, aber sie sagte sie wolle zu mir. So etwas freut mich immer ganz besonders. Es ist ja schon aufwändig zu mir zu reisen und hier eine Unterkunft anzumieten.

Grund genug für mich mir genau Gedanken zu machen was für Stationen wir in diesen Tagen rezepttechnisch bearbeiten. Es waren am Ende 11 Kilo Seife die ich dann eine Woche später, als die seifenreisebereit waren, nach Berlin schickte.

Es waren tolle Tage! Ich hatte wieder die Gelegenheit einen wirklich netten, besonderen Menschen ein paar Tage bei mir zu haben. Solch intensive Tage sind ein großes Geschenk und es bestätigt die Hoffnung dass da draußen besonders liebenswerte Menschen sind. Sie wollen nur gefunden werden.

Die gepunktete Seife ist eine Schwarzteeseife mit Honig. Die grünen Seifen ist ein 25 er Rezept mit Spinatpulver.

Tischdeckengewichte aus Stein. Natürlich und schön!

Jeder Stein ist anders, jeden muss man für sich betrachten. Diese Aufgabe hat etwas meditatives und auch philosophisches. Am Ende ist es anspruchsvoll, macht aber Freude!

Aktuell sind meine Tischdeckengewichte im Sonderheft Landlust Zuhaus“ zu finden.

→ Hier kann man die urigen Tischdeckenbeschwerer in meinem Onlineshop bestellen.