Special-Moment-Soap. Besondere Erinnerungen als Seife!

In den Herbstferien waren wir in Italien. Terracina liegt am Tyrrhenischem Meer zwischen Rom und Neapel in der Region Latina. Also nicht auf der Adriaseite. Es war der erste Familienurlaub seit 16 Jahren. Etwas ganz besonderes! Wir konnten in dem Haus von Bekannten direkt am Meer wohnen. Ich liebe das Meer und habe immerzu Sehnsucht. Dort bin ich heil und glücklich. Jona war zum ersten mal am Meer. Zuerst ganz vorsichtig, später mutiger. Es war noch einigermaßen warm, so um die 19 Grad. Das Wasser war noch vom Sommer warm und es dauerte keine 5 Minuten dann war Jona im Meer. Es waren wundervolle, kostbare, beglückende Tage.

Ich habe von dort Meerwasser, Pinienkerne, Olivenöl, Sand, Muscheln und Zitronen aus dem Garten mitgebracht. Daraus habe ich eine „SPECIAL-MOMENT-SOAP“ gesiedet. Zum Dank für die großzügigen Gastgeber und zur unserer lebendigen Erinnerung.

Seit ich diese Seife bei Instagram gezeigt habe tauchen plötzlich einige Meerwasserseifen auf. Bis dahin habe ich davon nirgendwo gelesen. Natürlich von Meersalz in der Seife, Soleseife. Aber mitgebrachtes Meerwasser? Da scheinen sich einige inspiriert gefühlt zu haben. Das freut mich sehr!

Seither sind noch weitere „SPECIAL-MOMENT-SOAPS“ entstanden. Bei Gelegenheit stelle ich sie hier vorstellen. In meiner neuen Seifenkartenbox wird es dazu ebenfalls Anregungen geben. Mehr Infos zur Seifenkartenbox findest Du bei Seifen-Tutorials.de (Hier klicken)

Sweet little sixteen Geburtstagstisch

393 Monat bin ich Mama von Marie. Mein wunderbares Wunschkind ist gestern 16 Jahre alt geworden. Was soll ich sagen was ich ihr nicht eh jeden Tag sage? Sie ist wunderbar! Oft wunderbar anders als ich und so viel wie ihr Papa. Es ist eine Freude sie bei mir zu haben. Was ich besonders an ihr mag? Wenn ich mit Marie unterwegs bin haben wir es immer lustig, weil sie so wundervoll lustig sein kann.

Liebes Kind ich wünsche Dir vom Höchsten das Beste!

(Utta ist ein Insider)

Ich habe mich an diesem Kuchen versucht. Das mit dem Blüten obenauf war schwieriger als angenommen. Für diesen Spritzbeutelaufsatz hatte ich keinen Adapter und so war es unglaublich schwierig die richtige Temperatur für die Buttercreme zu schaffen. Kaum war der Spritzbeutel im Kalten wurde die Metalltülle natürlich schneller kalt als der Rest und verstopfte ganz schnell mit zu kalter Buttercreme. Alles wieder umfüllen, mehrfach, war total unpraktisch. Weis ich für das nächste mal. Allerdings muss ich sagen ist es ja immer so eine Sache mit diesem dekorativen Zeugs. Es macht was her, keine Frage, aber wirklich toll in Summe kann ich das nicht finden. Vielleicht weil ich so viel Süß am Stück nicht brauche? Der Kuchen schmeckt. Man könnte sagen er ist, dafür dass ich ein blutiger Anfänger bin, durchaus gelungen. Aber ehrlich, mir ist ein schlichter Marmorkuchen nur mit etwas Puderzucker hundert mal lieber. Ja, er sieht definitiv alltäglicher aus, vielleicht sogar etwas altmodisch und trivial, aber so mag ich es am Ende doch lieber. Darum ging es ja hier bei diesem Kuchen nicht. Er sollte ja vor allem dem 16. Geburtstag meiner Tochter gerecht werden. Ziel erreicht. Ich hatte noch eine Österereichische Topfennockerlcreme mit Fruchtspiegel im Angebot.

Lerning of the day: im nächsten Jahr mach ich für Marie ein asiatisches Fingerfoodbuffet. Denn, die vielen Stunden in der Küche für den „Chi-Chi-Kuchen“ wären rückblickend besser in Herzhaftem investiert gewesen. Marie findet das Zuckerzeug optisch zwar klasse, aber am Ende isst sie doch am liebsten „richtiges“ Essen. Einzig Jona, unserem Zuckerschlecker, taugt so viel Süßes im allgemeinen. Doch er hat sich selbst auf Zuckerreduktion gesetzt und blieb standhaft. Was machen wir jetzt mit dem Restkuchen?

Leider hing mein Kind schon das ganze Wochenende gesundheitlich in den Seilen und liegt nun mit dicken Mandeln im Bett.

Anleitung: Druckknöpfe ohne Zange anbringen! #diy-hack

So bringst du Druckknöpfe in der Mitte eines Stoffes an.

Im Laufe der Zeit hat sich bei mir ein ganzes Arsenal an Zangen, Lochzangen, Druckknopf- und Ösenzangen angesammelt. Dazu unzählige Ösen und Druckknöpfe. Warum eigentlich? Weil nie etwas zusammen passt, man immerzu ein weiteres Teil benötigt um ein neues Problem zu lösen.

Es fängt schon damit an dass man tolle Druckknöpfe im Internet sieht, sie kaufen will und dann steht da: „Sie benötigen für diese Druckknöpfe einen speziellen Aufsatz für ihre Zange, den sie hier aber nicht bestellen können. Den Aufsatz gibt es als Zubehör der Firma XY – Ätsch“. Also sucht man wie blöd im Netz nach dem besagten Aufsatz um den man dann zzgl: Versandkosten bestellen muß. 🙁

Endlich ist das Zeugs da und alles geht auch soweit.

Dann kommt der Tag wo man z.B. einen Druckknopf an einer fertigen Hose anbringen möchte/muss. Natürlich nicht am Rand, sondern um eine Tasche zu verschließen. Geht nicht. Warum? Weil die Zange nicht mitten in den Stoff reicht. Dazu ist der Durchlass zu klein. Was nun? Wieder ein neues Werkzeug? Gibt es sowas überhaupt? Mir unbekannt. Außerdem will „ich“, also eher mein Sohn jetzt eine Lösung und nicht erst irgendwann. Bloß nicht wieder neuen Kosten produzieren nur wegen einem popeligen Druckknopf, wo ich doch tausende daheim habe! Kein Wunder, dass sich im Laufe des Lebens so einiges ansammelt und ungenutzt rumliegt.

Ich habe mir also zwei Klötze gesucht und Löcher, im Durchmesser des Einsatzdorns, in die Klötze gebohrt.

Das sieht dann so aus.

Dann habe ich den „Druckknopfrücken“, durch  den Stoff gedrückt. Er sitzt in dem einen Einsatz. Das Gegenstück in den anderen Einsatz drücken und auf die „Zacken“ des Druckknopfrückens setzen und platzieren. Jetzt vorsichtig aber entschlossen mit einem Hammer auf den Holzklotz schlagen und somit beide Druckknopfhälften verbinden.

Es ist improvisiert, geht aber! Der Knopf ist da wo ich ihn haben wollte. Ich hoffe ich konnte mit diesem kleinen DIY-Hack Dir das Leben ein bisschen leichter machen.

 

Gebetsfahne. Vertraue dein Gebet, deinen Wunsch, deine Affirmation, deinen Dank, dem Wind an

Tibetische Gebetsfahnen kennt sicher jeder. Von Zeit zu Zeit interpretiere ich den Gedanken dieser Fahnen für mich neu. Mal schneide ich Streifen aus Stoffresten, ähnlich der Maibänder, mal gestalte ich sie anders. Hier habe ich aus Jerseyresten Fähnchen zugeschnitten und mit einem Glöckchen an eine Hanfschnur gebunden. Ebenso das silberne Herz. Wer aus der Familie mochte schreib etwas auf den Stoff. Der Wind pustet durch die Fähnchen und nimmt unsere Gedanken mit aus seinen Weg. Das Herz ist für meinen Lieblingsbaum.

Wie räuchere ich? Rauhnächte

Auch in diesem Jahr habe ich wieder ein Buch über die Rauhnächte geschenkt bekommen. Wie gut, dass es ein anderes war. Beim Lesen stelle ich fest, dass ich vieles intuitiv längst so handhabe wie die Bücher vorschlagen. Manches davon ist für mich nichts. So kann ich nichts damit anfange Träume aufzuschreiben und sie als „Vorschau“ für die kommenden 12 Monate zu verstehen. Das setzt nämlich voraus dass man, manchmal sehr wirre Träume, auch verstehen kann. Es mag Leute geben die da Erfahrung haben. Aber schon meine Meditationslehrerin hat mich schon vor 25 Jahren sensibilisiert mit solchen Sichten vorsichtig zu sein. Sie sagte dass es eine Sache ist „Zeichen“ oder „Botschaften“ im Leben zu erhalten oder wahr zu nehmen. Eine ganz andere Sache ist diese zu auch zu verstehen. Manchmal verstehen wir nämlich die Symbolsprache der geistigen Welt einfach nicht oder interpretieren die Zeichen so wie wir sie eben interpretieren könne. Aber ob das immer so ist wie wir glauben?

Sie erzählte immer wieder die Geschichte vom Kaffeezahn.

Ihr Sohn ist Zahntechniker und so hatten die Enkel auch schon so manches über Zähne gehört. Nachmittags saß die Familie zum gemeinsamen Tee und Kaffee zusammen.  Der kleinste Enkel schlürfte an seiner Milch und fragte: Oma, wenn ich Groß bin bekomm ich dann auch Kaffee? Sie meinte ja, schon, wenn du willst. Ahhh, sagte der Bube, dann bekomm ich auch endlich einen Kaffezahn.

Kleine Buben trinken Milch und haben Milchzähne. Wenn man größer wird fallen die Milchzähne aus, man darf Kaffeetrinken und bekommt auch neue Zähne. Das sind dann Kaffeezähne und keine Milchzähne mehr.

Er hat also aus dem was ihm bekannt war folgerichtig seine Schlüsse gezogen. Und doch ist das so nicht ganz richtig. So ergeht es uns sicher auch oft im Leben. Wir ziehen unsere Schlüsse aus dem was uns bekannt ist, aus unseren Erfahrungen und anderen Informationen, verbinden, folgern vielleicht sogar richtig und liegen dennoch falsch.

Ich halte mich mit Traumdeutungen und Erwartungen an eine Aussicht für die Zukunft zurück. Ich versuche es mit Vertrauen. Es kommt was kommt und ich werde es verstehen wenn der Zeitpunkt zum Verstehen da ist, oder ich soweit bin. Braucht es ein „Orakel“ für das neue Jahr? Ich denke nein. Wie selbst setzen unsere Segel und machen uns auf den Weg und dann werden wir kucken was wir an Weg schaffen, was uns begegnet und wohin uns das führt.

Mir reicht es zu räuchern. Ich höre in mich hinein und sehe was ich brauche, wie es in dem Moment für mich und mein Umfeld stimmig ist. Sicher es macht Sinn zu wissen welche technischen Räuchermöglichkeiten es gibt, was man alles verräuchern kann und wie es sicher funktioniert ohne dabei das Haus abzufackeln. Auch gut ist eine auserkorene Person die sich gegebenenfalls um die Alarm schlagenden Feuermelder kümmert während man z.B. mit einem Gedanken, einer Affirmation, einem Gebet oder auch nur kontemplativ seinem Räuchern nachgeht.

Wie in jedem Jahr habe ich mir meine Räuchermischung selbst zusammen gestellt. Teilweise aus dem Fundus, aus dem Garten und einem wunderbaren Kräuterexperten in der Münchner Innenstadt.

 

Gutes Licht zum Fotografieren

Bei uns wird es tagelang gar nicht wirklich hell. Oft haben wir Hochnebel. Oder was soll das fürchterliche Grau am Himmel sein??

Wenn dann doch mal das Licht ein wenig besser ist, vielleicht sogar die Sonne mal kurz aus den Wolken scheint, lass ich alles Stehen und Liegen und renne aus dem Haus um Fotos zu machen. Teilweise schmeiß ich schnell ein Fell auf den Boden, zieh irgendwas über um keine Zeit zu verlieren. Dann hock ich auf dem Fell und mach so lange Fotos bis mir eiskalt ist.

Adventsgärtlein, Lichtspirale, Apfellicht besondere Weihnachtsdeko

Kennt ihr das Adventsgärtlein?

es ist eine auf den Boden aus Tannengrün gelegte Spirale. Im Zentrum der Spirale steht eine Kerze. Im Raum ist es feierlich dunkel. Es wird gesungen und leise musiziert. Jedes Kind bekommt ein Apfellicht mit dem es alleine den Weg ins Innere der Spirale antritt. Das Kind geht seinen Weg, in seinem Tempo, in seiner eigenen Art und kommt im Zentrum an. Dort an der Kerze zündet es sein Apfellichtlein an und trägt es hinaus in die Welt.

Es ist schön zu sehen wie unterschiedlich die Kinder ihr Licht holen und auch hinaus tragen. Die leise Stimmung, begleitet von Weihnachtsliedern hüllt alle in eine sehr innige, berührende Stimmung ein. Diese Momente gehören zu meinen schönsten Vorweihnachtserinnerungen.

Worum es bei der Lichtspirale geht kann man gut hier nachlesen. Oder auch hier.

Ich trage wunderschöne Bilder von Marie in mir wo sie ihr Lichtlein holte, während mein Söhnchen in meinem Arm schlief. Geborgen im Arm, im Dämmerlicht, im leisen Singen.

Ich mag diese Apfellichtlein sehr und habe sie ein halbes Leben immer im Advent vorbereitet. Allerdings werden die Äpfel doch rasch faulig in der warmen Stube und so muss man dauernd den Apfel erneuern. Ich es als unerfreulich dafür immerzu Äpfel und damit Lebensmittel zu entsorgen.

Es wird die Apfellichter, also den Holzapfel mit Kerzentülle, nächstes Jahr bei uns im Shop geben. Genau wie das Paradeiserl. Wer Interesse hat kann sich schon jetzt in eine Liste eintragen. In diesem Jahr waren die Paradeiserl im nu ausverkauft da es jedes Jahr nur eine bestimmte Stückzahl gibt.