Goldrute Johanniskraut Seife

Wie sehr die Goldrute leuchtet! Ich betrachte diese Blume seit Jahren. Sie wächst unter anderem an Orten die verlassen wurden. Wann immer es still um ein altes Haus wird, eine Baustelle lange ruht taucht die Goldrute auf.

ich habe einen Ölauszug von den Blüten gemacht und mitsamt Johanniskrautöl zu einer Seife verarbeitet. Die Kraft des Sommers eingefangen in  einem Stück Seife. Noch hinein habe ich einige Rosaline Blütenessenzen. Das sind Essenzen so wie Bachblüten. Beduftet habe ich die Seife entsprechend.

Manchmal wird diskutiert ob teure Öle, Wirkstoffe und co überhaupt etwas in Seife bringen wo doch das Wertvolle nur so kurz an der Haut ist. Ich selber habe lange nur die Möglichkeit gehabt Öle zu Seife zu sieden. Seit ich Creme rühren kann wähle ich für besonders wertvolle Öle lieber diesen Weg weil er grobstofflich gesehen hier mehr Sinn macht.

Dennoch. Ich sehe diese Sache nicht so „zweidimensional“. Ich denke alles ist am Ende Energie; was uns motiviert, die Kraft mit der wir unsere Gedanken verwirklichen, Pflanzenheilkraft ist keineswegs nur auf stofflicher Wirkstoffebene zu sehen, die Gedanken die wir uns um andere machen und nicht zuletzt ist die Summe mehr als seine Teile. Das ist alt bekannt. All diejenigen die sich immer auf eine rein wissenschaftliche Diskussion einlassen lassen etwas wesentliches außer acht. Die Liebe, all das was wir füreinander empfinden findet keiner nachweisbar in unserem Körper, kann die Kraft der Liebe „nachweisen“ und keiner zweifelt doch wohl an der Intensität seiner Gefühle. „Glaube versetzt Berge“ daran glaube ich absolut. Es macht einen großen Unterschied ob ich jeden Tag einen schönen oder einen destruktiven Gedanken pflege. Das Mindset spielt für unser Leben eine große Rolle. Wenn ich also nun eine Seife voller Wirkstoffen, stofflich und feinstofflicher Art, jeden Tag mehrfach in die Hand nehme und in diesem Moment verbunden bin mit der eingearbeiteten Idee, dann wird mir dieses Seifenstück gut tun. Natürlich spielt sich das Wesentliche dabei nicht auf unsere Haut ab! So ein Moment kann ritualisiert werden. Jeder kennt es wenn er den Lieblingslöffel seiner Oma in die Hand nimmt und sofort an sie denkt. Das ist die Kraft! Wenn wir jeden Tag einen schönen Gedanken denken dann ist das auch eine Form von Gebet. Es richtet uns aus denn wir haben entschieden was wir denken wollen und was uns in diesem Moment erfüllt. Das macht uns aus. Also; man kann gar nicht genug Wertvolles in seine Arbeit legen. Tu auch die kleinsten kleine Dinge mit größter Aufmerksamkeit und Liebe und es wird erst Dich uns dann Dein Umfeld verändern.

In der dunklen Jahreszeit ist so ein Stück Sommer ein guter Begleiter!

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