Es ist schon zwei Wochen her als im Museum Zithertag war. Viele Musikanten, groß und klein, kamen zusammen und spielten. Auch unsere Kinder haben sich den Schaber des Museums angezogen und haben mit geholfen. „Schaber“ sagt man in Oberbayern zur Schürze. Eigentlich für den Mann – die Schürze für die Frau heißt „Fieade“. ‚Das Wort „Schaber“ kommt vom französischen „Chaperon“, das ist ein Kapuzenmantel. Dieser Begriff wurde wohl auf Kleidung übertragen, die bei der täglichen Arbeit in Gebrauch ist. Geholfen hat auch die liebe Renate von Stoffladen „Laura und Ben“ in Bayrischzell. Ich freu mich immer wenn ich sie sehe und hier konnten wir einen ganzen Tag gemeinsam verbringen.
Am Abend dann haben wir kurz am Schliersee gehalten und schnell eine Runde gepaddelt. „Lederhosn-sup“. Es war ein schöner Tag obwohl wir gearbeitet haben. Solche Tage sind so wertvoll. Wir sind zusammen, Tun gemeinsam und halten noch kurz inne und genießen diese schöne Gegend, kucken hin, für eine Stunde.
Erschütternde Bilder von Wassermassen haben wir in letzter Zeit gesehen. Wieder einmal. Da macht sich Mitgefühl breit. Demut und Dankbarkeit liegen da sehr nahe und sind höchst angebracht. Oder?
Ich habe das Glück Schönes nach einem Regenguss gefunden zu haben. Perlen aus Wasser. Aufgereiht wie auf einer Perlenkette. Vergängliche Schönheit. So ist das wohl mit den Dingen. Es stecken beide Pole darin: Schöpfung und Zerstörung. Nur in uns können wir entscheiden welchen Ausdruck wir leben wollen.
Wie das Wetter gerade auch ist. Es findet sich meistens ein aufregendes Farbspiel. Spätestens am Himmel. Gerad ist es sooo wahnsinnig grün da draußen. Einfach WOW!
Längst sind diese wunderschönen Filzstiefel beim der lieben Brigitte die sie gefilzt hat. Den Sommer über lang werden sie wohl bestaunt, im Herbst dann kommen sie zum Einsatz. Das hast du sehr gut gemacht liebe Brigitte. Danke an Michael Koppitz. Du bist auch wiedermal toll!
Der nächste Filzkurs findet am 8.-9. Juli statt.
Wir erleben gerade viel, lernen nette Menschen kennen. Das Leben ist vielseitig. Gar nicht so einfach alles harmonisch unter einen Hut zu bekommen, so zu dosieren dass auch die schönsten Dinge nicht zur Reizüberflutung werden. Das geht bei mir ja schnell. Und weil der Apfel nicht weit vom Stamm fällt stimmt das für unsere Kinder wohl auch. Mein liebr Mann ist sowieso immerzu im Dauerlauf. Da hab ich aber keinen Einfluss drauf. Ich versuche um ihn herum alles auch für ihn zu erledigen damit er, wenn er daheim ist, sich ausruhen und Kraft tanken kann. Pausen, Regenerationsphasen für Nervensysthem und Körper. Das ist die große Kunst bei 4 Menschen. Einen wohltuenden Gleichklang der verschiedenen Saiten dieser Familie zu finden ist jeden Tag eine Herausforderung die Fingerspitzengefühl erfordert. Vor allem aber die Kunst sich von Zeit zu Zeit „leer“ zu machen, von sich selbst zurück zu treten um sein Gegenüber wahr zu nehmen in dem was er ist und was er gerade braucht. Dieses „Leermachen“, Raum schaffen um Anderes zu erkennen, habe ich versucht in meinen 10 Jahren Meditationsausbildung zu lernen. Jetzt, mit und an eigenen Kindern zu üben, das erlerte in den Alltag zu bringen, die klugen Dinge zu leben, ist eine andere Aufgabe, eine andere Ebene und doch helfen dieses vielen Jahre und haben ein vertrautes Polster ergeben. Ein Polster dass mir eine gewissen Sicherheit gibt, mich hält und mich manchmal abfedert wenn ich falle.
Hier ist es allgemein etwas ruhiger geworden. Ich hab in letzter Zeit keine Lust mich an den Rechner zu setzen. Bei Instagram gibts oft was zu kucken. Das ist so ganz anders weil ein kurzer Blick durch meine Augen mit dem Handy so wunderbar einfach geht. Diese paar Handgriffe nehmen mich nicht aus der Situation, unterbrechen nicht den Fluss des Geschehens. Das Handy ist wie ein kurzer Blick, ein kleiner Klick, zwei weitere nebenbei und schon verschwindet das Hilfmittel wieder in meiner Hosentasche. Weiter geht´s mit dem Erleben. Das Sitze am Rechner, das schreiben eines Posts ist da etwas ganz und gar anderes.
Das ist das Filzergebnis von Brigitte aus dem Stiefel-Filzkurs. Superschön! Ganz toll gemacht. So wie sie jetzt sind gehen sie zum Besohlen zum Schuster.
Brigitte hat mir ein Feedback geschickt. Ich freu mich am liebsten still und heimlich darüber, aber mein Mann sagt mir jedes mal das stille Freuen würde den zukünftigen Interessenten nicht weiter helfen. Ich soll es veröffentlichen, weil auch ich mich über Rezensionen freue. Also gut:
Liebe Sophia, ein Kurs für’s Leben…… und ja, hätte ich schon vor längerer Zeit bei dir einen Kurs gemacht, hätte ich mir Einiges http://deutsche-edpharm.com/levitra/ ersparen http://deutsche-edpharm.com können. Deine ausgeklügelten und wirklich genialen Ideen dieses Handwerk umzusetzen haben mich fasziniert. Ich habe das Gefühl, das ich all die Gespräche und Eindrücke fest in meine Stiefel eingearbeitet habe. Es waren zwei wunderbare Tage. Auch ich habe als schon erfahrene Filzerin viel dazu gelernt, durfte deine lieben Kinder kennenlernen mich in deinem gemütlichen Nest wohlfühlen und wurde kulinarisch lecker versorgt. Ich kam als Kursteilnehmerin und ging als Freundin und wünsche mir, das wr uns einmal wiedersehen. Vielen herzlichen Dank noch einmal für die schöne Zeit bei dir. Allerherzlichst Brigitte
Vor 10 Jahren bekamen wir unseren Buben bei uns im Wohnzimmer. 5560g uns anvertraut, Glück und Verantwortung in unseren Händen. Dieser Bube ist so eine Freude und wir staunen jeden Tag was alles aus diesem Kind sprudelt. Gelegentlich ist Jona sooo anders als ich selbst und ich hab mit ihm gelernt mich über diese Andersartigkeit zu freuen, zu staunen, mich überraschen zu lassen, mich zu wundern und es zu genießen!
Wie so Viele ist auch Jona von Minecraft infiziert. Wie auch die anderen Eltern machen wir uns dauernd Gedanken wie viel davon gut ist. Und wie immer gilt es genau hinzukucken, täglich. Hier bei uns ist der Schaden wohl kleiner als der Nutzen. Jona hat, durch den Chat, den Bedarf gesehen Lesen und richtig Schreiben zu wollen. Das half wahrscheinlich mehr als unseren Bemühungen ihm bei seiner Lese- Schreibstörung zu unterstützen. Er ist was seine Computerkenntnisse angeht seinen Alterskollegen sehr weit voraus, findet alleine Lösungen für Probleme wo selbst der Vater streckenweise sagte es gäbe in Jonas technischen Möglichkeiten keine Lösung. Er bleibt hartnäckig dran an Dingen die er lösen will, eigenständig und löst sie. In der Schule muss er sich stets viel mehr anstrengen als seine Kollegen, hier in diesem Thema liegt er ganz weit vorne, ist selbstbewusst und wird nach seiner Meinung gefragt. Wenn ich das so ansehe dann mach ich mir langfristig um diesen Menschen, egal wie die Schulhürden und der damit verbundene Kummer gerade stehen, keine Sorgen. Wir werden irgendwie durch diesen „must-do-Strom“ kommen und dann, wie seine Eltern auch, wird Jona sich auf sein Specialinterest stürzen und seinen Weg gehen! Die guten Mitschüler meiner Schulzeit sind keineswegs die die heute in ihrem Beruf glücklich und/oder erfolgreich sind. 1 er in der Schule sind auch kein Garant auf Glück, auch wenn manche Eltern das glauben. In Schulzeit ist das natürlich für alle in der Familie eine entspannte Atmosphäre wenn gute Noten, ohne schlimme Lernstrapazen, dahinrauschen.
Zurück liegt ein Jahrzehnt. Da gab es viele Steine und Hürden. Jona hat durch diese eine, für sein Alter, große Auswahl an Werkzeugen erworben. Er kann sich und andere überaus gut reflektieren, sich einfühlen. „…Ohne Widerstand kein Werden, ohne Lasten keine Kraft“. Gelegentlich stehen da auch Erwachsene davor und haben nicht halb so viel emotionale Tiefe und Möglichkeiten wie dieser Bub. Das macht es nicht immer leicht für ihn!
„Was wärst du, Wind, wenn du nicht Bäume hättest zu durchbrausen, was wärst du, Geist, wenn du nicht Leiber hättest, drin zu hausen! All Leben will Widerstand. All Licht will Trübe. All Wehen will Stamm und Wand, daß es sich dran übe. Christian Morgenstern“
Der Geburtstagstisch ist also eine Minecraftlandschaft; Grasblöcke, einmal aus Stoff und aus Kuchen, Lavasteine, Feuer durch Brennpaste, Blumen, ein Edgar Schwein, Steve, TNT Block, Diablock, Holzblock, Erdeblock, Creeper. Jona wünschte sich einen „Paluten-Stuhl“ (Das ist ein Bürostuhl, am liebsten so einer den Paluten hat…)
Lieber Sohn, für mich bist du wundervoll, genau so wie du bist. Du bist unser Glück und ich danke Dir dass ich mich um dich kümmern und dich begleiten darf. Alles Liebe zu Deinem Geburtstag!
Es ist fast ein Jahr her wo ich schon mal solche Stofffische gemacht habe. Der Anlass war Jona´s Geburtstagstisch. Jetzt hatte ich Lust noch mal Fische aus Leinen zu colorieren. Darüber hinaus habe ich mich auch an etwas anderem versucht. Gleiche Technik, neuer Geburtstagstisch für den Buben. Kann aber ich erst später zeigen weil meine liebe Brut, durch ihre technischen Affinität und Möglichkeiten, alles mitbekommt.
Schon eine Woche von den kostbaren Ferien ist vorbei. Oha! Mich hatte eine Grippe am Wickel, ganz schön doll, mit hartnäckigem Husten und Nebenhöhlenentzündung. Noch immer bin ich nicht fit. Als ich tagelang im Bett lag und kaum hoch kam dachte ich an die Mutter meiner Oma die, jünger als ich es heute bin, an einer Grippewelle verstorben ist. Dank der heutigen medizinischen Versorgung war ich natürlich weit weg von einem solch tragischen Verlauf. Frau Tietz, eine kluge Frau aus dem Museum, beendet ihre Führungen durch das altbayrische Dorf gerne mit diesem Satz: „..und jetzt sind Sie sicher dankbar für ihre späte Geburt“. Ja, wir haben wirklich reichlich Grund Dankbar zu sein!
Vor einer Woche wurden hier Stiefel gefilzt. Wir amüsierten uns darüber dass meine Fingernägel genau zum Filz passte. Es waren intensive, schöne Stunden. Ich habe wirklich Glück, es kommen immer wunderbare Menschen zu mir und ich habe die Gelegenheit und Freude sie kennenlernen zu dürfen indem wir gemeinsam Arbeiten. Etwas gemeinsam zu tun ist für mich die erfüllendste Art gemeinsam Zeit zu verbringen. Und am Ende verabschiede ich mich mit warmen, freundschaftlichen Gefühlen und hoffe auf ein Wiedersehen.
Morgen findet hier ein Tageskurs statt. Wir werden und mit dem Besticken von Perlen beschäftigen. Daraus entstehen dann Märchenketten.
Ich hab ein paar schöne Dinge im Kopf und finde keine Zeit oder Ruhe um mich darum zu kümmern. Endlich habe ich es geschafft die Wiesenkräuter zu sticken. Größer gefallen sie mir besser, also einzeln im Rahmen, da kommen die Details besser zur Geltung. Sie einzeln nacheinander zu sticken macht deutlich mehr Mühe, ist aber auch besonders schön wie ich finde. Ich werde es Euch http://deutsche-edpharm.com/cialis/ zeigen was ich damit vor habe. Leider ist oft schon die Rahmengröße 130×180 für viele Stickerinnen nicht drin. Wer sich eine Stickmaschine anschaffen möchte sollte lieber sparen und eine Maschine kaufen die mehr kann als 10×10. Zu schnell kommt man an die Grenzen und diese Größe ist wirklich, wirklich klein für viele Motive!
Manchmal, gerne wenn man es gar nicht erwartet, ergeben sich wundervolle Stunden. So war es am vergangenen Samstag. Der Sixtus-Lauf ging auch durchs Museum. Wir begleiteten Daniel ins Museum weil er am Vatertag auch gearbeitet hat, Freitag sehr spät heim kam. Bevor mein Mann sich am nächsten Tag in seine Besinnungswoche abseilen würde wollten wir noch ein bisschen zusammen sein. Nachdem die Sixtuslaufläufer durchs Museum gelaufen waren wollten wir noch einen Kuchen essen. Zuerst überreichten dann Daniels Mitarbeiter ihm sein Geburtstagsgeschenk, dann brachte der Koch einen wundervollen Kaiserschmarrn. Olaf, der Bierbrauer vom Museum brachte ein Whiskeybier zur Verköstigung. Wir hatten ein „Sauwetter“ und noch herrliche gemeinsame Stunden in dieser einmalig schönen Atmosphäre. Sepp zeigte uns seine Edelweißplantage. Kuckt mal… link wird nachgeliefert…
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