Warum Hautpflegeprodukte selber machen?

Ich möchte gerne einen weiteren Bereich der alltäglichen Dinge im Haushalt in eigene Hände legen und damit weg von einer industriellen Herstellung. Warum? Zu einen weil ich die Kosmetikindustrie schwierig finde. Der für mich bedeutsamere Grund ist aber, weil ich eine andere Beziehung zur Hautpflege, und damit zu meiner Haut haben möchte.

Die Haut ist unser größtes Organ mit durchschnittlich alleine 1,6 qm Hautoberfläche. Sie ist die physische Grenze zur Umwelt. Sich mit Grenzen zu beschäftigen ist eine wichtige Grundlage um sich für die Welt wirklich zu öffnen. Erst wenn ich mir ganz bewusst bin, wo mein „Ich“ endet kann ich bewußt das erfühlen was mich umgibt und damit die Grenzen der anderen.

In der Vergangenheit fand ich das Eincremen des gesamten Körpers schauerlich. Meistens fühlten sich das Eincremen an (selbst schöne Naturpflegelinien) wie eine „Ganzkörperplastiktüte“. Die Creme pflegte zwar die Haut sichtlich und spürbar, fühlte sich aber dennoch an, als würde die Pflege mich einschließen und „abdichten“. Dann lieber trockene Haut, ganz klarer Fall. Nicht zur Freude des Hautarztes!

Das kann aber nicht des Rätsels letzter Schluss bleiben. Vor allem weil die Haut nun in dieser Lebensphase deutlich trockener wird. Es ist Zeit dieses stiefmütterliche Thema zu erobern!

Nun habe ich einige Cremes und Co. selbstgemacht und schon beginnt sich ein Draht zu dieser Art „Eigenpflege“ und Kümmern um seine Haut zu entwickeln und damit eine andere Perspektive auch auf die tieferen, feinstofflicheren Seiten der Haut. So eine Freude!

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