Tischdeckengewichte im Sonderheft „Landlust Zuhaus“ Wohnen, Dekorieren, Einrichten

Meine Steinanhänger werden im aktuellen Sonderheft „Landlust Zuhaus“ Wohnen, Dekorieren, Einrichten vorgestellt.

Wer die urigen Tischdeckengewichte gerne selber nacharbeiten würde kann sich hier ansehen wie es geht.

Wer es leichter haben möchte kann die Tischdeckengewichte auch hier in meinem Onlineshop bestellen.

In jedem Jahr fertige ich viele dieser Steinanhänger. Ich mag sie wirklich sehr.

 

Ist das wirklich Naturverbundenheit? Liebe?

Vor einer Woche kam die Sonne raus, wärmte den ganzen Tag meinen Garten. Am nächsten Tag waren die Veilchen da. Inzwischen ist es ein großer Tuff. Dicke, schöne Hummeln besuchen ihn. Mein Kater schaut dem Treiben zu. Es duftet unwiderstehlich!

Zwei Tage überlegte ich ob ich Blüten ernten solle und verwarf den Gedanken. Es scheint mir absurd kaum dass die Natur die ersten Freuden durch die Erde schickt selbige gleich zu rauben. So setzte ich mich jeden Tag neben den Tuff, schaute den Hummeln zu und nahm den Duft in mich auf.

Letztens erst las ich von der Gemmotherapie. Schon Hildegard von Bingen nutzte die Kraft der Apfelblüten.

Hübsche Fotos von eingelegten Blüten in attraktiven Flaschen wecken zunächst mein Interesse. Sowas hookt mich doch immer!

Doch beim darüber nachdenken dreht sich mir der Magen bei dem Gedanken Obstblüten, die ersten Blüten überhaupt, zu einer Tinktur zu verarbeiten gründlich um. Der Wert, die Kraft die in den Blüten ruht liegt auf der Hand. Bei Instagram und facebook sieht man viele, viele geerntete Blüten und Kräuter derzeit.

 

Ist es aber notwendig dieses zarte Frühlingserwachen, den Lebensbeginn den Lebesszyklus zur Frucht abzuernten und damit zu beenden? Wir leben nicht in der Zeit Hildegard von Bingens, sind umgeben von Fülle und Möglichkeiten und sind mehr als satt.

Wir warten so sehr auf den Frühling und zupfen dann ab was sich gerade zur Sonne neigt um daraus z.B. Naturkosmetik zu machen. Und warum? Weil wir die Nähe zur Natur wieder fühlen wollen, es natürlich haben wollen.

So eine Ernte, solche Projekte fühlt sich für mich nicht nach Naturverbundenheit an sondern haben etwas anmaßendes, ein bisschen überheblich aber vor allem narzisstisch. Der Zweck heiligt für mich hier nicht die Mittel. Welcher Zweck denn eigentlich?

Ich  bin mir ganz und gar sicher dass wir die Kraft dieser hoffnungsvollen Boten der Natur ebenso tief und heilend in uns aufnehmen können wenn wir uns still, in Freude und einer gewissen achtsamen Demut vor der Schönheit der Pflanze zuwenden würden, ganz ohne „Wollen“. Sich selbst überlassend, den Tieren zur Nahrung dienend.

Ich sehe eine Ausnahme für mich. Schwerkranke Menschen! Für sie stellt ein Baum, eine Pflanze die Natur im allgemeinen sicher in „Absprache“ so viele Blüten wie benötigt werden bereit. So viel wie nötig, nicht mehr! So etwas Kostbares ist aus meiner Sicht diesen Menschen vorbehalten.

Wenn ein solches „Projekt“ aber zum „selbergemachten, profunden Lifestyleprodukt“ avanciert dann berührt mich das sehr unangenehm.

Wer das nun sehr streng von mir findet dem möchte ich gerne sagen dass es für einen Moment gut ist die Dinge die wir so attraktiv vor die Nase gehalten bekommen auch mal mit einem strengen Auge zu betrachten. Danach kann man ja nach Belieben für sich entscheiden. Die schön geredeten Texte die stimmungsvollen Bilder stehen ja haufenweise zur Verfügung und lullen auch ein bisschen ein da ist ein anderer Blickwinkel vielleicht mal ganz interessant und rüttelt mal an uns.

Ich habe mich nach Tagen entschieden ein paar wenige Blüten von den hunderten an Blüten meines Tuffs zu „erbitten“ und zu ernten. Mehr nicht. Mal sehen was ich mit dieser duftenden Kostbarkeit mache.

Die 12 Bibelöle in einer Seife

Direkt nach Weihnachten bin ich im Oberland zum Wallfahrtsort Maria Birkenstein gefahren. Ich mag diese hübsche kleine Kirche sehr. Sie hat einen wunderbaren Ausblick an der Decke.

Es war bereits der zweite Anlauf mit dem Vorhaben dort das gesegnete Quellwasser zu holen. Es lag viel Schnee und unglaublich viele Leute waren auf den Beinen, mit Kind und Kegel, Schlitten und Co. und ich bekam zunächst keinen Parkplatz in erreichbarer Nähe. Am Ende klappte es, aber ich war nahe dran wieder umzudrehen. Dieses Wasser zu holen nahm den gesamten Tag in Anspruch da schon hinwärts ins Oberland wie so oft auf der Salzburger Autobahn Stau war, rückwärts dann wieder Stau. Eine Demutsaufgabe an diesem Tag, wirklich.

Aus Israel kam per Post für diese Seife Honig von Dattelblüten und Bienenwachs ist ebenso Teil des Rezeptes.

In der Bibel werden 12 ätherische Öle erwähnt. Manche dieser Öle können nicht über Wasserdestillation gewonnen werden. Ein aufwändigeres Verfahren ist nötig um aus Weihrauch einen Duft zu gewinnen. Daher werden diese Öle in sehr kleinen Mengen angeboten und sind damit, durch den Aufwand der Gewinnung auch sehr kostspielig.

Der Stempel zeigt das Agnus Dei, das Lamm Gottes. Es ist das seit ältester Zeit im Christentum verbreitetes Symbol für Jesus Christus. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi.

Das Sieden war spannend, da so viele Zutaten im Rezept sind die den Seifenleim richtig aufheizen. Gut, dass es draußen nur 2 Grad hatte und ich die Seife hinaus stellen konnte. Ich hoffte alles würde gelingen sonst hätte ich ziemlich kostbare Zutaten verhunzt.

Nun ist diese Seife gereift und ich werde sie zu Ostern verschenken.

Die Namen, die Bedeutung und Wirkung der besagten ätherischen Öle, der Inhaltsstoffe, sowie die genauen Bibelstellen, das gesamte Rezept wird es vielleicht im Laufe des Jahres als Rezeptkartenerweiterung für meine Seifenkartenbox- Das Zauberwerkzeug für alle Seifenmacher geben.

 

 

 

Bienewachs-Honig Weizenkeimling-Seife

Feine Öle und Fette, Bienenhonig, Bienenwachs, Propolis, Weizenkeime und Nelkenduft. Diese Seife ist für mich ein Traum! Sie duftet nach allen Zutaten und fühlt sich dabei samtweich und warm an. Der wohlig, geborgenen des Duftes von Bienenwachs rundet diese Seife ab. Eine solche Seife steht nun gar nicht im Bad, sondern an meinem Arbeitsplatz. So kann ich sie immer in die Hand nehmen und daran schnuppern.

Lavendel-Duschseife – Besser als jedes flüssige Duschmittel

Ein paar „Pfundskerle“ habe ich gesiedet. Lavendel-Duschseife. Durch den Henkel kann diese Seife gut in der Dusche abtrocknen. Es ist erstaunlich wie ergiebig so ein großes Stück Seife ist. Während flüssige Duschmittel gefühlt ständig leer sind bei einer vierköpfigen Familie, hält diese Seife wunderbar lange.

Die Haut dankt es ebenso wie die Natur und auch noch die Haushaltskasse! Wer da nicht schwach wird…

Es ist ganz einfach und beglückend Seife selber herzustellen!

Seife aus dem Crock-Pot (Heißverseifung)

Diese Seife habe ich im Crock-Pot „schnellverseift“. Während der kalte Verseifungsprozess eine 4-6 wöchige Reifezeit benötigt, geht es Ruckzuck mit der Heißverseifung. In wenigen Stunden hat man eine gebrauchsfertige Seife. Hier wurde die Farbe weit blaser als ersonnen, aber beim zweiten Anlauf kam sie dann intensiver zur Geltung. Wenig Farbe tut dem Vorhaben keinen Abbruch und die Blüten hübschen die etwas sehr hautfarbene Optik auf. Durch die Bänder kann man die Seife wunderbar aufhängen. So trocknet das Stück gut ab und bereitet auch dadurch lange Freude.

Unscheinbare Schönheit

Äußerlich unscheinbar und so Vollkommen! Sanften Formen, Schattierungen und Farben. Im inneren strahlt es. Die Natur kann Dinge perfekt verpacken, findet immer die rechte Balance. Manchmal findet sie Wege Kostbarkeiten dezent zu verpacken, sie so zu schützen. Wer nach Blingbling Ausschau hält, wird die Schönheit vielleicht übersehen. Manchmal ist die Unscheinbarkeit ein wunderbares Klima um sich strahlend zu entwickeln.

 

Nordsee-Seife

Eine Variante der Friesenseife. Farbig etwas intensiver.

Sie schäumt fein. Durch den feinen Schlick ist diese Seife bestens geeignet um sich die Hände ordentlich, nach rustikaler Arbeit, sauber zu schrubben. Schön auch für die Fußpflege.

Wie man sieht geht es weiter mit der Seiferei. Das liegt schlicht an der Tatsache dass ich intensiv an der Seifenkarten-Box arbeite. Flankiert wird dieses Aufgabe mit einem anderen Projekt in Ergänzung dazu. So habe ich derzeit weniger Raum für andere mögliche Tätigkeiten.

Gut, die Sache mit der Herstellung von Creme und Hautpflege ist noch mein Freizeitvergnügen.