Mußestunden.

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Luxus ist für mich in den mood zu kommen zu Spielen. Ich bin kein guter Spieler, nicht im Sinne von Gesellschaftsspielen, Bauklötzen, Lego, Computerspiele und co. Da fehlt mir seit langem das „Spielergen“. Ich finde es furchtbar langweilig und quälend. Alleine Kartenspiele gehen, wenn es sein muss. Selbst mit Werkstoffen geh ich das Arbeiten all zu oft allzu ernsthaft an. Die Ergebnisse machen froh, die verlebte Zeit aber verläuft doch sehr seriös und könnte oft gelöster daherkommen. Wenn man eben mehr Leichtigkeit in seinen Knochen hätte. Manchmal aber gelingt es einfach zu Spielen. Diesen Zustand wo der Kopf „aus“ ist und die Hände einfach Tun ist ein sehr erstrebenswerter Zustand für mich. Gut, ein solcher braucht auch Raum und der ist ja oft sehr knapp bemessen. Seit sehr langer Zeit hatte ich in der vergangenen Woche 9 Stunden für mich ganz alleine. Ich verbrachte sie in meiner Werkstatt. Den ganzen Tag lief eine Dokuserie über das alte Rom. Ich konnte ungestört eintauchen. Dieser Tag war der Schönste seit vielen Monaten. In dieser Atmosphäre findet das Spiel mich fast von selbst.

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