Green Tea. Odlo Jacke mit Sakura-Zweige. Filzhausschuhe

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Die Green Tea-Flasche fand ich immer schon toll, der Tee allerdings ist alles aber kein Tee glaub ich. Für mich definitiv grausig! Dann ist mir diese Odlo-Jacke begegnet. Sie begleitet mich schon eine kleine Weile, macht mir viel Freude und sie war es die mir am Ende Lust gemacht hat diese Schuhe zu filzen. Heute ist der letzte Ferientag und äußerst arbeitsintensive Wochen liegen hinter uns. Gut, die Kinder hatten freien Raum, freie Zeit. Was haben wir denn alles gearbeitet wochenlang? Diese Frage wird am Donnerstag hier auf meinem Blog endlich beantwortet. Der Vorhang geht auf für ein ganz neues Projekt. Für Selbiges habe ich meine Komfortzone verlassen, bin aus meiner Haut gestiegen und habe einen Wesenszug der Sophia für viele Stunden in den Wandschrank gesperrt. Entwicklung findet außerhalb der Komfortzone statt und manchmal, wenn man neue Erfahrungen machen möchte, neue Ziele hat, muss man über sich hinaus wachsen und das Eisen schmieden wenn es heiß ist. Sommerferien hin oder her. Ich hab mich eingelassen auf eine spannende Sache, gemeinsam mit meinem Mann und ich kann ihm gar nicht genug danken.

Guten Schulstart uns allen morgen!

Grauer Filzhausschuh. Thors Hammer aus dem Wikinger-Museum Busdorf, Haithabu

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Der Donnergott Thor gilt, neben dem Göttervater Odin, als einer der wichtigsten germanischen Götter überhaupt. Einserseits Kriegsgott, andererseits ist Thor auch der Gott des Wetters und Gewitters und deshalb besonders für Seefahrervölker wie die Wikinger von großer Bedeutung. Der Hammer Mjöllnir ist Thors bekanntestes Artefakt welcher durch seinen mit Zauberkräften versehen Gürtel noch verstärkt wird. Mjöllnir gilt als Symbol ebenso kreativer wie zerstörerischer Macht und begleitete den mächtigen Gott in jede Schlacht und in jeden Kampf. Wie seinem Träger selbst kommen auch dem Hammer verschiedene und ambivalente Eigenschaften zu, die ihm in verschiedenen Überlieferungen zugesprochen werden. So ist er einerseits zerstörerisch, mächtig und gewaltig, andererseits ist er eine lebensspendende Quelle von Fruchtbarkeit, Erneuerung und Glück. Der mächtige Thor war vor allem aufgrund seiner Stärke und seines ungezügelten Temperaments ein gefürchteter Gegner. Thor trat voller Intensität und Leidenschaft für seine Ziele ein, focht jedoch auch bis aufs Letzte für deren Durchsetzung und ging dabei durchaus rigroros vor. Die schöpferische und die zerstörerische Kraft auszuloten, konstruktiv zum Wohle für sich und der Anderen einzusetzen, gilt es im Leben zu lernen.

Die Schmuckstücke wurden von einem echten Wikinger aus dem Wikinger-Museum in Busdorf, Haithabu, gegossen.

Diese Schuhe aus Gothland- und Merinowolle, geschmückt mit Mjöllnir sollen dem Träger die besten Eigenschaften von Thor ans Herz legen, ihn stärken und begleiten.

Sportrückblick Jahr 2. Cybercycling. Cybercrossing. Cyberfitness

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jona-und-mamaGeh ich noch regelmäßig, wie in Jahr 1, zum Sport? Ja! Was hat sich getan, verändert? Im Jahr 2 habe ich es phasenweise nicht mehr 5 mal in der Woche zum Sport geschafft. Im ersten Jahr habe ich von meiner Arbeit ein Sabbatical gemacht und damit den Schwerpunkt auf dieses mir unbekannte Neuland Sport gelegt. In Jahr 2 habe ich meine Arbeit in etwas geänderter Art wieder aufgenommen und so gab es Tage wo ich die 2 Stunden für den Sport am kinderfreien Vormittag nicht frei halten konnte. Ich habe die Trainingsart und Intensität so angezogen dass ein Tag Pause unter der Woche zuträglich war. 4 mal schaff ich es in der Regel zum Sport zu gehen. Noch immer mag ich den Ausdauerbereich mehr als Krafttraining. Viel Spaß macht mir das Cybercycling mit den Trainingseinheiten von cyberfitness.tv. Das sind Trainingseinheiten auf dem Spinningrad die geführt und begleitet sind von einem virtuellen Fitnesstrainer. Ich trainiere am liebsten mit einer kleinen Männerkompo die sich aus zwei Rentnern zusammensetzt. Leute, jetzt denkt nicht in die falsche Richtung! Der eine ist 75 und fragt mich nach 1h:30 anspruchsvollem Training ob ich nun schon fertig sei und heim gehe? (Er geht dann noch eine Stunde aufs Laufband) Der Andere ist 80 Jahre alt und hat schon über 60 Marathons gelaufen. Auch ihm ist nach dieser Trainingseinheit kein Haar gekrümmt. Beide sind ein leuchtendes Vorbild wie Alter auch sein kann. Klar zwickt und zwackt es bei den Beiden auch, aber sie investieren erfolgreich in ihre Beweglichkeit. Im ersten Vierteljahr haben die beiden mich nach 30 Minuten sauber vom Radl gefegt. Völlig atemlos und erledigt. Jetzt kann ich gut mithalten. Anspruchsvoll, und cool ist es wenn ich mit Tom radel. Er war Ausbilder bei der Bundewehr -und das merkt man auch. Er scheucht mich im Fall…Wenn man angemeldet ist bei cyberfitness.tv kann man auch andere Bereiche, Classes, ansehen und mittrainieren. Ich mag die Crosstrainereinheiten sehr. Meistens wechsele ich Radln mit Crosstrainer ab. Anschließend mach ich noch 30 Minuten Geräte und Übungen (mag ich gar nicht, tut aber meinem Rücken gut). Gut gefällt mir noch immer wie sehr viel besser ich Luft bekomme, wie leicht sich mein Körper jetzt (meistens) anfühlt. Beim Treppensteigen erinnere ich mich fast immer wie ich mich da immer hoch geschleppt habe. Inzwischen nutze ich nie einen Lift und auch keine Rolltreppe. Vor einer Weile waren wir mit der Familie an den Josefsthaler Wasserfällen. Jona und ich sind immer den Berg ein großes Stück hoch gerannt und haben dann auf die Rentner gewartet. Das war ein schönes Erlebnis. So hat es sich als Kind angefühlt. Einfach losrennen. Ohne Sorge um die Knochen, ohne Einschränkung. Das ist alleine schon für mich Motivation an dem Thema dran zu bleiben. Gut, die Materialermüdung ist dadurch nicht beseitigt, wie auch?! Es gibt Zeiten da habe ich Schmerzen an der Stelle am Rücken wo meine neuralgische Stelle ist. Aber gut, im Alltag habe ich das alles viel besser im Griff seit ich mich bemühe. Inzwischen habe ich Muskeln die ich vorher nicht kannte, finde immer wieder neue die aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen müssen. Meine Mutter sagte immer ich hätte „Krautstampferbeine“. Wenn man das immer hört glaubt man das über seine Beine auch. Inzwischen kann davon keine Rede mehr sein. Ich seh sogar selber dass ich höchsten Beine habe mit denen ich stundenlang Kraut stampfen könnte.
Inzwischen hat das Jahr 3 begonnen. Ziele? Klar! Weiter Radln, weiter Strampeln, gezieltere Übungen, öfter in die Berge und zügig hoch laufen. Dran bleiben!

Im Fenster seht ihr das Fitnessstudio bei dem ich angemeldet bin. Ein paar Worte dazu: Der EINZIGE Grund dafür ist die unmittelbare Erreichbarkeit. Alles andere ist so unterdurchschnittlich dass ich mich zuweilen aufregen muss: lieblos, desinteressiert, schlampig. Folien hängen seit Jahren von den Fenstern, Verblendungen sind verdellt oder kaputt, die Sonnenbank schmierig, die Mitarbeiter sind alles andere als leuchtende Vorbilder und schauen als wäre ihnen gründlich die Suppe verhagelt. Alternative? Oft überlegt! Leider überzeugt die kurze Anfahrt und die Nähe zur Schule der Kinder. Nach München fahren um zu trainieren? Am Ende noch in so einem In-Schuppen? Nee, das ist zeitlich und auch sonst nicht zu verkraften. Die anderen Fitnessstudios in Nähe bieten leider kein Cybercycling an.

Bloggerinnentreffen. Kolleginnentreffen. Frauentreffen

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Doris Niestroj, die.waschkueche, hatte in München geschäftlich zu tun. Dieser Umstand bot uns die Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung. Seit Jahren lesen wir auf dem Blog des Anderen, stehen per Mail immer wieder im Kontakt. Wir entschieden den Tag gemeinsam im Oberland zu verbringen. Museum, Spitzingsee, Maria Birkenstein und SLYRS Caffee & Lunchery. Das waren unsere Stationen. Das neue Caffee von SLYRS bietet eine sensationelle Aussicht auf den Wendelstein, besticht durch ein rundherum stimmiges Ambiente. Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück. Es ist immer ein besonderer Moment einem Menschen „in echt“ zu begegnen von dem man sich versucht hat, durch Gezeigtes und Geschriebene, ein Bild zu machen.  Es waren sehr schöne Stunden, intensive, interessante Gespräche. Es kommt nicht oft vor dass Kolleginnen sich wirklich austauschen wollen und können. Eine Sache ist sicher die Bereitschaft, eine andere Sache die räumlichen Abstände, die zeitlichen Möglichkeiten und nicht zuletzt kommt es nicht so oft vor dass das Arbeitsgebiet so nah aneinander liegt. Ich habe auf diversen, besuchten Filzkursen erlebt dass sich ein seltsames Konkurrenzgehabe einstellt wenn Menschen aufeinander treffen die sich mit dem gleichen Werkstoff beschäftigen. Mir ist diese Haltung total fremd denn jeder hat seine Handschrift (im Idealfall) und aus meiner Sicht ist es so gar nicht möglich sich ins Gehege zu kommen. Ich für meinen Teil habe nicht das Gefühl mir würde jemand etwas wegnehmen. Unter den Vorzeichen von Konkurrenz ist für mich ein scheinbarer Austausch uninteressant und nutzlos. Hier bot sich die Gelegenheit auf einen interessanten und sehr offenen Austausch, ohne Schnörkel, ohne Maske, ohne Chickipeng und das fand ich sehr wertvoll und schön! Danke dafür liebe Doris. Ich freue mich auf die nächste Gelegenheit Dich wieder zu sehen!

Die „Extrameile“ gehen

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Die Sommerferien gehen ins letzte Drittel und ich habe es noch nicht geschafft mich ferienhaft zu fühlen. Warum? Diese Feriennummer ist doch jedes Jahr ein  bisschen wie eine Mogelpackung. Im Kopf sitze ich immer gerne diesem schönen Trugbild von 6 Wochen Ferien auf. Wer hat denn eigentlich Ferien? Meine Kinder! Ich hab weder Ferien noch Urlaub, aber ich würde es jedes Jahr gerne wieder glauben. Immerzu geht es weiter mit Wäsche, Haushalt, noch öfter hat jemand Hunger, Einkaufen und co. Vor zwei Jahren schaffte ich es die fließende Zeit zu genießen und empfand es tatsächlich als urlaubsähnliche Zeit. Das war toll und ich erinnere mich an dieses tolle Gefühl. Jetzt fließt die Zeit auch. Das ist schon mal gut und es gibt keine Schulthemen, auch sehr gut. Von Rumlungern bin ich aber weit entfernt. Auch mein Mann nutzte seinen Urlaub und jedes Wochenende komplett für unser neues Projekt. Gut, das Wetter lud nicht zu der erhofften Bayerischen Seentour ein. Hier wird geschuftet. Die eigene Komfortzone verlassen und Machen. Das ist dann die Extrameile die man gehen muss wenn man ein Ziel vor Augen hat und es auch erreichen will. Zu oft hören wir „man müsste mal..“ und dann kommt nix ins Tun. Nicht unser Ding!
Dazwischen gab es dünn gestreut freie Stunden, schöne Begegnungen. Davon berichte ich noch. Habt einen schönen Tag!

Die Idee der Einheit in der Vielfalt. Charles Webster Leadbeater

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Seine Worte sind ungebrochen aktuell:

Leadbeater erinnert an weit zurückliegende Meinungsverschiedenheiten innerhalb einer bestimmten Gesellschaft, an die Idee der Einheit in der Vielfalt und sagte:
„Können Sie denn nicht erkennen, dass alle die verschiedenen Standpunkte und Bekenntnisse nur wie Saiten in einem großen Musikinstrument sind, auf der der Logos spielt? Er wünscht die verschiedenen Pfade und Standpunkte, denn aus dieser Vielfalt der Sichtweisen heraus nähern wir uns der Wahrheit an. Erklingen sie zufrieden als eine andere Saite dieser Harfe und versucht Sie nicht, mit der anderen Saite zu streiten, nur weil sie anders klingt. Wenn sie nicht anders klänge, könnte sie als Saite keine Verwendung mehr finden“.

So sehr traurig

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Die Meldungen überschlagen sich. Immer neuer Schrecken. Hier bei uns trifft man Menschen die geholfen haben, die jemanden kennen der irgendwie dabei war oder jemanden kennt der jemanden kennt, die in der Klinik schlimmer Situationen erlebten. Die Menschen versuchen im Gespräch die Geschehnisse zu greifen, damit umzugehen und mir ziehen die Details noch mehr die Füße weg. Mein wundes Herz hält das schon nicht mehr aus, aber die Leuten wollen ihr Erlebnisse, ihre Gefühle nicht alleine tragen und sich mitteilen. Ich bin nur noch traurig und kann kaum aufhören zu Weinen. Meine Gedanken sind bei den Eltern, den Betroffenen, sie lassen sich nicht lösen und zum Alltäglichen zurück kehren. Und natürlich gibt es überall die Stimmen die sagen dass dauernd überall auf der Welt gestorben, getötet wird. Blöde, empathilose Stimmen auch wenn sie faktisch leider stimmen. Es bleibt jedem überlassen wann der Moment da ist wo sein Herz vor lauter Kummer in die Knie geht. Da braucht es keine solchen Töne! Warum wird im so akuten Fall nicht einfach die Klappe gehalten? Was sollen solche Äußerungen Gutes bewirken? Hier greift doch wirklich „wenn du nichts nettes zu sagen hast, sag nichts!“

Hier bleibt es still. Solange wie es braucht meine Hoffnung zu mobilisieren, meine Stärke wieder zu finden, meine Angst um meine Familie und die Menschen an die Leine zu legen und mutig weiter zu machen.

Wir brauchen die Lichtträger, dringend! Wer leuchten kann den bitte ich es zu tun, kräftig, jetzt, intensiv, hingabevoll, unermüdlich, für all die die es gerade nicht können.

Psychedelischers „Störer-Shirt“. Sommerzeit ist Steinanhängerzeit

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In den Sommermonaten mach ich immer wieder Steinanhänger. Über die Jahre entstehen da wieder und wieder ganz neue Bindungen. Ein Shirt aus „Störer-Stoff“ habe ich mir genäht. Die Farben und das Muster sind wirklich wild und stören das Auge. Psychedelisch! Ich mag es. Mein Mann sagt seitdem, wenn ich mal sanftere Farben trage, dass ich mich gehen lasse und aussehe wie ein Mauerblümchen. *lach* Herrlich! Ja, mit der Zeit hat die Familie sich so an die leuchtenden Farben gewöhnt dass sie sofort fragen ob was nicht stimmt wenn ich mich „normal“ anziehe. Wir waren letztens auf einem Fest wo die Damen allesamt Schwarz und elegant gekleidet waren. Auf dem Heimweg sagte mein Mann: Ich bin so froh dass du immer so leuchtest. Alles ist gut solange du wild bis!

Neue Stickmotive

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Gerade sitze ich an ein paar Stickmotiven die ich schon seit mehr als zwei Jahren gezeichnet auf dem Tisch liegen. Das eine Motiv davon hatte ich schon digitalisiert und dann scheinbar nicht richtig gespeichert. Weg war es und wieder vergingen Monate. Weil ich weiß dass so viele nur einen 10 x 10 Rahmen nutzen können tüftele ich rum um das Motiv auch hierfür bereit stellen zu können. Ich finde es nicht einfach weil auf so wenig Raum die Dinge sofort anders wirken. Mal sehen.

Mein Mann und ich sind dabei ein neues Projekt zu starten. Ihr dürft gespannt sein. Ich bin es in jedem Fall, sehr!