Federleicht

Federn sind für mich der Inbegriff von Geborgenheit, Zartheit und der Freiheit der Lüfte. Gleichzeitig spüre ich Zerbrechlichkeit wenn ich sie betrachte. Wie schaffen es die kleinen Vögelein den Winter hier zu überstehen? Wie schaffen es die Zugvögel so weit zu reisen? Das lässt sich sicher erklären. Für mich aber ist es einfach ein Wunder. Wenn ich eine Feder finde trage ich sie immer heim und hüte sie, jede Einzelne.

Seife mit Krauseminze

Mintgrüne Seife aus Babassuöl, Olivenöl und Avokadoöl. Sie duftet Nach Krauseminte, Pfefferminze dem holzigen Ho-Woodöl und Rosmarin.

Es gibt viele Menschen die Herzchen lieben. Und so habe ich auch einige der Seifenstücke mit einem goldenem Herz versehen. Inzwischen ist die Sorte fertig gereift. Man muss Warten können, oder es am Seifensieden üben. Ungeduld fühlt sich nicht so gut an und macht trockene Hände!


„Schaumhaft Schön!“

Als luftiges Nichts ist der Schaum das Sinnbild des Nichtigen. Selten ist Nichtiges so schmeichelnd, so sinnlich, so eine Aufforderung zum Spiel. Wenn Kinder Wasser haben und ein Stück Seife ist ein versunkenes Spiel fast garantiert. So fühl ich mich auch ein bisschen…


 

Ist das eine Einhornseife?

NEIN! Es ist keine Einhornseife. Ich gebe es ungern zu auch ich denke bei Pastell inzwischen sofort an Einhörner. Und ich ärgere mich darüber! An dieser Einhornsache sieht man genau was man im Studium irgendwann einmal gelernt hat: Jeder muss eine Marke erst lernen. Das gilt dann auch für Farben und andere Sachen. Magenta hat eine Firma so übernommen dass jeder weiß worum es geht. Dafür dass dem so ist geben sich Firmen große Mühe. Wenn es aber sitzt, dann sitze es. Das erleben wir gerade mit den Pastelltönen. In den 90 ern war Pastell mal super angesagt. An diese Zeit dachte ich bisher wann immer ich viel Pastell auf einen Haufen sah. Seitdem alles mit Einhörnern vollgepflastert, ist haben wir alle etwas neues erlernt. Unfreiwillig.

Marie wollte eine weiße Prinzessinnen-Konfettiseife machen (gut, auch etwas stereotypisch, aber damit müssen sich viele Mädchenmamas abfinden). Die Kinder schnitzten und raspelten also Seifen und dann siedete Marie ihre erste Seife. Ich finde die Seifen sind toll geworden und ich gebe mir aktiv mühe nicht an Einhörner zu denken. Wer kennt die Anekdote vom Man der zu seinem Meister kam und der ihm die Aufgabe gab an alles zu denken nur nicht an Affen?


Seife zum Duschen. Warum Seife selber machen?

Wozu braucht es so viele Seifen? Manchmal werde ich das schon gefragt. Weil es mir Freude macht! Das ist meine spontanste Antwort auf diese Frage. Erst danach berichte ich darüber wie gut es ist zu wissen was man verarbeitet hat, sich wieder mit einem Stück Seife zu waschen und so das ganze Flüssigzeugs und die viele Verpackung weg lassen zu können.

Seife zum Duschen. Vielen völlig unbekannt im Zeitalter der Flüssigduschmittel. Höchstens aus der Kindheit kennt das der Ein oder Andere noch. Es ist eine neue Erfahrung wert, das verspreche ich Euch!

Über die Jahre bin ich sogar so anspruchsvoll geworden dass ich oft geriebene Seife dabei habe damit ich bloß nicht unterwegs diese Seifenspender benutzen muss. Danach fühlen sich die Hände so schrecklich trocken an. Es ist nicht zum aushalten. Mal ganz zu schweigen von dem penetranten Duft nach angeblich Vanille-Mandel-Honig oder so der teilweise noch stunden später an den Händen riecht. Grauenhaft sowas! Warum wird so inflationär mit so etwas wunderbarem wie Duft umgegangen? Düfte sind flüchtig und genau deshalb so wundervoll.

Gut, viel zu oft vergesse ich mein Seifendöschen dann im Auto. Ich arbeite daran! Wie die Seife für unterwegs aussieht zeig ich noch.

Inzwischen bekommt man vielerorts schöne Seifen. So kann man leicht testen ob man das Benutzen mag. Oder man stürzt sich in ein wunderbares Hobby!


 

Natürlich verpacken

Ich mag Verpackungen. Aber nur wenn der Inhalt stimmt. Ansonsten langweilen sie mich. Immer dann wenn die Verpackung den Inhalt größer macht als er ist fühle ich mich irgendwie angeschwindelt. Wenn aber Schönes würdig verpackt wird, dann wird eine Sache wirklich rund!

Viel Spaß macht mir derzeit das Basteln (und hier passt das schlimme Bastelwort endlich mal weil geschnitten, gefaltet und geklammert wird) der Geschenkkartons. Ich wollte gerne natürliche Materialien; recycelte Pappe und Stoffreste ergeben einen hübschen Karton. Und wie immer bei sowas kann ich nicht mehr aufhören. Es gibt ja so viele Möglichkeiten…

Nun sind sie endlich da die neuen Seifen-Tutorial Aufkleben, auch darüber kann ich mich so freuen.


 

Tischdeckengewichte. Beliebte Steinanhänger

Wie in jedem Sommer fertige ich immer wieder Steinanhänger. In einem Jahr waren es 1.000 Stück in 12 Wochen. Da hab ich sogar beim Friseur welche produziert. Das war ein bisschen anstrengend muss ich sagen. Seitdem ich in meinem Steinanhänger-Videokurs zeige wie es geht, werde ich mit wunderschönen Fotos von selbstgemachten Tischdeckengewichten bedacht. Das freut mich jedes mal sehr! So vielfältig, so unterschiedlich.

Bezaubernde Wollsocken. Mit Liebe gestrickt

Ich liebe handgestrickte Socken! Erst vor einer kurzen Weile habe ich ein wundervolles Paar geschenkt bekommen. Ich kann sie selber stricken, aber leider keine solchen Schmuckstücke oder die Socken in dem neuen Buch von Merja Ojanperä „Bezaubernde Wollsocken. Mit Liebe gestrickt“

Nie wieder kalte Füße! Eine Kombination aus bunten, romantisch zurückhaltenden und doch auffälligen Socken. Merja Ojanperä aus Finnland zeigt, dass Socken nicht immer langweilig sein müssen. Ihre romantisch-rustikalen Strickmuster werden mit gehäkelten Blumen, zarten Seidenbändern oder verspielten Perlen aufgepeppt und sind mithilfe von detaillierten Anleitungen schnell umzusetzen. Dabei gibt die Autorin ihrem Buch eine persönliche Note, indem sie zu jeder Strickanleitung eine kurze Geschichte zu ihrer Inspiration erzählt.

Was soll ich sagen, vielleicht wag ich es ja mach mich zeitnah auf die Socken und kauf Wolle! Das Buch habe ich sofort noch mehrfach bestellt und werde es an mein strickbegabtes Umfeld verschenken. Vielleicht kann ich ja dann was abstauben.

Diese Socken möchte ich Euch gerne zeigen. Sind sie nicht umwerfend schön?!!  „andrella liebt herzen“ hat sie gestrickt. Eine überaus begabte Strickerin.

Die Anleitungen sehen verständlich aus, das ganze Buch ist wirklich schön umgesetzt. Ein toller Bücherfund! Wer also so schöne Socken stricken lernen möchte wie die von Andrella findet in diesem Buch traumhafte Anregungen.

 

Was ist Gießseife? Glycerinseife Hot oder Flopp?

Wahrscheinlich hat jeder schon mal solche Seifen gesehen. Gießseife gibt es transparent oder weiß. Man kann sie einfärben oder kleine Schätze wie Muscheln Perlen und co. in ihr versenken. Der Schmuck scheint dann durch die Seife hindurch.

Unter professionellen Seifensiedern wird diese Seife belächelt. Nicht zuletzt weil man die Seifenmasse fertig kauft und im Grunde nur einschmilzt und in Formen wieder aushärtet. Gut, man kann färben, beduften oder etwas dekorieren, doch damit erschöpft sich das Ganze.

Ich wollte mir selbst ein Bild von diesem Thema machen und habe mir ein Büchlein dazu gekauft. Daily Soap. Selten habe ich ein so flaches Buch in Händen gehalten! Es gibt ein paar hübsche Fotos. Inhaltlich bietet es nicht mehr als die Anleitung auf der gekauften Seifenmasse. Zu flach, zu teuer!

Viel habe ich mir ja im Vorfeld schon nicht von dieser Art Seife zu machen erwartet. Doch war ich dennoch überrascht wie „dünn“ dieser Bereich ist. Und ich finde auch dass diese Art Seife zurecht abgewertet wird!

Die Gycerinmasse (ich habe eine hochwertigere, aus pflanzlichen Rohstoffen gekauft. Da gibt es auch ganz anderes!) mutet wie Plastik an. Zudem fühlt es sich leicht schmierig an wie vielleicht eingetrocknetes Spülmittel. Das Einschmelzen, das einfärben genauso wie das Beduften ist simpel. Ich hatte ein paar Proben von Duftölen. Selbige nutzte ich weil ich sie passend zu der wenig natürlichen Optik fand. Beim Auswaschen der Schale wurde der Rest glibberig wie eine alte Qualle, dazu der künstliche Duft ließ mich echt schaudern. Ich bin definitiv raus!

Marie hat das Seifebasteln Spaß gemacht! Sie findet auch die Optik irgendwie cool. Jona dagegen kam in die Küche und verließ selbige unter Protest. Nun liegt das Zeugs aber rum und Marie hat komplett das Interesse verloren. Ich werde eine Gelegenheit nutzen die „stinkenden Deko“ verschwinden zu lassen. (Ward ihr schon mal im L…USH? Da stinkt es schon meilenweit so schlimm aus dem Laden dass ich Migräne bekäme wenn ich dort hinein müsste.

In der Summe ist das etwas für Menschen die Deko mögen und sich an einer vielleicht witzigen Umsetzung erheitern können.

Das Niveau gleicht Malen nach Zahlen. Eine Idee für den Kindergeburtstag, weil es attraktiv sein kann und schnell geht, aber mehr auch nicht. Benutzen würde ich diese Stücke nicht.

Lust eigene Seife herzustellen? → Hier findest Du meinen Videokurs „Seife selber machen“