Diese Seife duftet nach Spearmint. Krauseminze riecht nicht so extrem wie die gemeine Pfefferminze sondern sanft und angenehm. Mein Sohn wird an Kaugummi erinnert und hat diese Sorte zur Lieblingssorte erklärt.
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Im Online-Videokurs „Seife selber machen“ erkläre ich Dir Schritt für Schritt wie Du wunderbare Seife selbst herstellst. Selbst gemachte Naturseifen sind nicht nur besondere und hochwertige Pflegeprodukte, sondern stellen auch ein perfektes, sinnliches und persönliches Geschenk zu jedem Anlass dar.
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Ich arbeite mit meinen Filzkursteilnehmern bewusst in ganz kleinen Gruppen, auf Anfrage sogar nur mit einem Teilnehmer. Das ermöglicht eine intensive Beschäftigung mit dem Material, es stellt sich Ruhe zum Wahrnehmen ein, dem Handwerk gegenüber, dem Thema.
Read moreErinnerungen an den Frühling. Da habe ich viele Löwenzahnblüten im Oberland gesammelt. Zusammen mit Maccadamiaöl und Frauenmantel ist diese Seife einer meiner liebsten. Sie schäumt und pflegt schön und duftet nach Palmarosa und Geranium und Zitronengras. Zum Duschen wundervoll. Daher habe ich dicke Radl geschnitten. Ein Kordel aus Sisal (Kordel aus Agaven-Faserpflanze) ermöglicht das Aufhängen und gute Abtrocknen in der Dusche. Seht ihr wie die Seife von Außen nach innen trocknet? Es ist erst die Hälfte der Reifezeit vergangen und die Seife noch nicht gänzlich ausgetrocknet. Manche Seifen werden mit jedem Monat weiterer Reifezeit schöner, andere beginnen möglicherweise zu ranzen. Das kommt auf den Grad an unverseiften Fetten, die Fett- und Ölarten an und ob Milch o.ä. mit verseift wurde.
Seife zum Duschen ist wundervoll. Probiert es, es lohnt sich. Der ganze Flüssigkram wird in viel zu großen Mengen verwendet weil die Öffnungen der Flasche stets zu groß ist. Klar, das ist so gewollt. Toller Nebeneffekt von Seife beim Duschen: weniger trockene Haut und viel weniger Plastikmüll!
Zu den Zutaten schreib ich weiter ganz bewusst nichts. Leider gibt es immer wieder Menschen, gerne in den sozialen Netzwerken, die es nicht aushalten können die Auswahl an Zutaten zu respektieren und bewerten oder verurteilen nach ihrem Sinne. Das ist für mich die reinste Trollkacke! Ich habe mir, gerade bei einem solche zeitaufwändigen, lernintensiven und kostspieligen Handwerk, viele Gedanken über Zutaten gemacht, für mich Pro und Contra abgewogen, gegenübergestellt und am Ende entschieden. Nur soviel möchte ich sagen: ich habe weder wissentlich Tiere noch Menschen verseift! (ausgenommen Milchprodukte)
Mit diesem Geschenk verabschiede ich mich von Euch bis zum neuen Jahr! Verbringt die Vorweihnachtszeit so wie ihr sie Euch vorstellt. Es ist Eure Zeit und nur ihr entscheidet was ihr damit machen wollt (natürlich ist das nicht ganz und gar wörtlich zu nehmen! Wir sind alle keine Inseln und natürlich müssen und wollen wir uns nach so manchem richten -aber es gibt viel Schickipeng der in die Diskussionsmasse fallen kann und zum Überleben unnötig sind!)
Hier findet ihr den Freebie (kostenlose Stickdatei) in unserem Onlineshop.
Das waren zwei der Adventskalender der vergangenen Jahre. Wir lieben die Briefe vom Weihnachtsmann von Tolkin. Angelehnt daran entstand der Adventskalender vom letzten Jahr. Ein paar mal war er ganz Weiß, in gewisser Weise schlicht, aus Butterbrottüten. Spitztüten genäht aus Leinen. Zaubernüsse, eine winzige Kleinigkeit versteckt in einer goldenen Nuss. Später waren die Zaubernüsse dann mit lieben Worten, „eine warme Gefühls-Dusche“, wie mein Sohn das nennt befüllt
In diesem Jahr hängt der Adventskalender zwar vom letzten Jahr, aber er bleibt unbefüllt. Meine Kinder haben sich dagegen ausgesprochen. Stattdessen hat jedes Kind eine Adventskalenderpatenschaft für ein Flüchtlingskind übernommen. Vor ein paar Monaten haben wir Spielsachen, Kleidung; Kinderfahrräder, ein Bett u.v.m aus unserem Umfeld zusammengetragen. aufgemöbelt, und ins Oberland gebracht. Dort bekam das Thema Flüchtlinge für uns alle ein ganz persönliches Gesicht weil wir die Familie, eine Mutter mit zwei kleinen Kindern die fast ein Jahr alleine mit den Kindern unterwegs war, „kennenlernen“ konnten. Für mich ist es wichtig dass man sein Interesse, sein Mitgefühl konkret ins Tun bringt. Ich bin dem allgemeinen Reden/Schreiben überdrüssig geworden. Zu oft sieht man dass aus noch so feinen Worten kein Tun wird. Und was ist das dann? Hier haben wir Menschen denen wir in die Augen blicken können, konkreten Bedarf und die Möglichkeit nicht lange rumzutun sondern etwas zu machen. Und so bringen wir nun die von den Kindern ausgesuchten Adventskalender, die gemalten Bilder, die Haarspängelchen am Wochenende ins Oberland. Klar, es bedarf mehr als das um diesen Familien Halt und Perspektive zu geben, aber es erweitert unser Bemühen seit dem diese Familie in Oberland kam. Es gibt noch mehr Menschen die sich um diese kleine Familie und andere Menschen dort kümmern, mit zu Ämtern gehen, zum Kinderarzt…Wisst Ihr was? Sogar mit auf den Spielplatz, weil sich die Mutter nicht mehr alleine mit ihren Kinder dorthin traut. Weil sie Flüchtlinge sind wollen die anderen Mütter nichts mit ihnen zu tun haben. Das macht mich unglaublich traurig. Leider bin ich doch zu weit weg um im Alltag mit zum Spielplatz zu kommen.
Ich persönlich bin nicht dafür gestrickt das globale Problem auf den Schirm zu haben, in so großen Dimensionen zu denken. Ich kann mich aber für diese drei Menschen interessieren und mich verbunden fühlen, etwas versuchen. Für Strategisches sind vielleicht andere gemacht und können sich einbringen. Doch wenn wir alle uns ganz konkret eine Familie, einen Menschen, eine Aufgabe aussuchen für die wir uns verwenden, dann wäre das ein Erfolg. Unseren Kindern mangelt es an kaum etwas, wenigstens bei vielen ist das so, da kann es nur gut sein ein bisschen was umzuleiten und anderen zukommen zu lassen. Was meint ihr?
Ich verabschiede mich für dieses Jahr. Hier zeige ich Euch den ganzen Dezember lang was es an seifigen Neuigkeiten gibt. Bei Instagram gibt es immer wieder Kleinigkeiten zu sehen. Euch allen eine frohe, friedvolle und erfüllte Vorweihnachtszeit!