Mondmädchen. Mondjunge. Schon ganz bald im Stickdateien-Shop zu bekommen. Update: Das Stickmotiv ist ab sofort in unserem Shop erhältlich.
Du bist auf der Suche nach einem Filzkurs oder möchtest Dich mit dem Thema Filzen beschäftigen?
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Im Online-Videokurs „Seife selber machen“ erkläre ich Dir Schritt für Schritt wie Du wunderbare Seife selbst herstellst. Selbst gemachte Naturseifen sind nicht nur besondere und hochwertige Pflegeprodukte, sondern stellen auch ein perfektes, sinnliches und persönliches Geschenk zu jedem Anlass dar.
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Ich arbeite mit meinen Filzkursteilnehmern bewusst in ganz kleinen Gruppen, auf Anfrage sogar nur mit einem Teilnehmer. Das ermöglicht eine intensive Beschäftigung mit dem Material, es stellt sich Ruhe zum Wahrnehmen ein, dem Handwerk gegenüber, dem Thema.
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Ein neues Stickmotiv. Seht selbst, fühlt selbst. Zu bekommen demnächst in unserem Stickdateien-Shop.
Mir gehen derzeit die schmuckvollen Worte und die Puste aus. Die Schule hält mich auf trapp und ermüdet mich! Dabei gehöre ich gar nicht zu den Müttern die sich da gerne engagiert einbringen wollen. Es gibt Mütter die sagen zu mir „die Noten meines Kindes sind auch meine Noten“. Nö, sag ich, meine Noten sind das ganz und gar nicht! Ich habe meine Schulzeit absolviert. Klar, ich motiviere, helfe wenn ich kann, erinnere, schieb Hausaufgaben an, stehe zur Seite, aber mehr auch nicht. Ich bin Mama meiner Kinder, fühle mich zuständig für das Wohlbefinden, klebe Pflaster auf, streiche Brote, trockne Tränen, höre zu, lege den Schlafi bereit, mach Wärmflaschen zum Einschlafen, lach und scherze. Eine Lehrerin oder gar Nachhilfe bin ich für meine Kinder nicht! Doch schon das Begleiten durch den Schulalltag hat es wirklich in sich und kostet mich Kraft. Zeit und Raum zum Arbeiten – Luxus! Klar, ich könnte darauf bestehen meine Kinder in die Nachmittagsbetreuung zu geben, ob es ihnen dort gut tut oder nicht, aber da stelle ich das empfundene Wohl meiner Kinder dann doch höher. Beide Kinder erleben die vielen Stunden Dauergesellschaft und Geräusche am Tag als überaus anstrengend und aufreibend. Das verstehe ich sofort! Ich würde verrückt werden wenn ich den ganzen Tag unter Leuten sein müsste.
Letzte Woche bekam ich Besuch von Andi Leinenglück. Wie schafften es in den letzten Jahren bestenfalls ein mal im Jahr uns zu sehen. Viel zu selten wie wir wieder feststellten. Das wollen wir ändern. Andi brachte mir wunderbar duftende Äpfelchen mit. Warum duften die aus dem Laden, selbst aus dem Bioladen, nie so? Das ist doch sowas wundervolles an Äpfeln! Tolle Knöpfe, feine Hollermarmelade (ich liebe sie!) und ein so schönes, umhäkeltes Geschirrhandtuch. Es zu benutzen scheint mir derzeit abwegig. Jetzt verstehe ich die Stimmen besser die so Vieles zu schade zum nutzen finden. Wir haben gemeinsam Seife gesiedet, geredet. Wertvolle Stunden. Danke liebe Andi. Ich freu mich auf ein baldiges Widersehen!
schlägt hier bei uns Zuhause! Meine Schwägerin hat vor zwei Wochen einen kleinen Igel gerettet. 220 Gramm auf der Straße. Wie haben ihn aufgenommen. Ich habe mir die Pflege eines so kleinen Tieres wesentlich einfacher vorgestellt! Na, wir haben es angefangen und so stellen wir uns dieser Aufgabe. Alles was man so denkt und weiß über Haustiere kann man in die Tonne treten und ganz neu denken. Wie schön dass es die Igelhilfe München gibt und eine nette Frau die für unsere Fragen immer ein Ohr hat. Wahnsinn was ich da schon für Schreckmomente hatte. Vielleicht schaffe ich noch zu fotografieren wie sich unser Igelmädchen letztens benommen hat: Sie lag da mit offenen Augen, alle Viere von sich gestreckt. Ich achte wirklich sie sei gestorben. Nein, das nennen die Fachleute „Igelyoga“. Die entspannen sich total und machen das nur wenn sie sich sauwohl fühlen. Gut, also zunächst haben wir Menschen uns sauunwohl gefühlt. Kind hat geweint, Mutter stand unter Totalschreck. Inzwischen nimmt der Igel gut zu. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie sehr so ein kleines Wesen stinkt! Im Keller kann man sie nicht unterbringen, auch nicht in unserem oberen Bad welches wir opfern könnten -zu dunkel. Ob ich den Gestank jemals aus Maries neu renoviertem Zimmer bekomme bleibt völlig offen. Trotz ständiger Käfigpflege und Stoßlüften. Das Tier braucht es nämlich noch warm bis zum Wunschgewicht für den Winterschlaf. Ich habe beschlossen mich wegen des Zimmers nicht verrückt zu machen. Jetzt ist es wie es ist und ich wünsche mir, wie alle hier, dass unser Igelmädchen gut durch den Winter kommt.
Der Filzstiefel ist aus Merinowolle und Bergschaf. Die Verstärkung an der Ferse und den Zehen ist dem Design der Kletterschuhe entliehen und sorgt dafür das die stärker strapazierten Stellen am Schuh strapazierfähiger sind. Die Sohle ist aus ganz weichem, federnden Material damit der leichte und weiche Charakter der Schuhe erhalten bleibt. Insgesamt ist der Stiefel überraschend leicht. Das mag ich sehr denn wenn Schuhe schwer sind fühlen sie sich für mich an wie der sprichwörtliche Klotz am Bein. Jetzt darf es kalt werden!
Schon bald ist es Dezember. Hier werde ich, wie im letzten Jahr, die vielen Seifen zeigen die ich gesiedet habe. Für die Adventszeit plane ich für mich selber keine Termine mehr damit die „staade Zeit“ eine Chance hat. Natürlich haben die Kinder kleine Veranstaltungen in der Schule, sonst wird es aber bei uns ruhiger. Fast alle Weihnachtsgeschenke sind schon gepackt und so werden wir das machen was wir so gerne in der Vorweihnachtszeit machen: uns raushalten aus dem Wahnwitz da draußen! Ich freu mich drauf da mich die Vielschichtigkeit der Themen und „Bewegungen im Alltag“ oft überreizt. Reizarmut und Langsamkeit, der wahre Luxus für mich und eine Entscheidung.
Als ich den Beringsee-Geburtstagstisch für meinen Mann gemacht habe entstanden parallel dazu diese Filzschuhe. Ich suchte schon damals nach einem kompetenten Schuster der mir meine Schuhe besohlt. Endlich habe ich ihn gefunden! Damit geht ein lang gehegter Wunsch von mir endlich in Erfüllung. Ich kann meine Schuhe immer anziehen, nicht nur im Haus. Toll!
Ich habe meine Schuhe vom Besohlen wieder bekommen! Juhu, ich freu mich sehr. Filzschuhe haben ein einmaliges Trageklima, sind weiche, warm und sind unglaublich bequem. Deshalb träume ich seit vielen Jahren davon sie nicht nur im Haus tragen zu können. So manche Anleitung findet man im Netz seine Filzschuhe auf abgetrennte Sohlen der bunten Gummischuhe zu kleben aber das hat mich nicht überzeugt. Die Übergänge von Filz zu Schuh sahen mir nie sauber genug aus. Zudem bezweifele ich dass eine Dauerhafte Verbindung nur durch aufkleben alleine möglich ist.
Jetzt, nach vielen Anläufen, habe ich einen Schustermeister gefunden der mir meine Filzschuhe professionell besohlt. Mir fehlen neben dem Knowhow auch die Werkzeuge und Maschinen eines Schusters. Besagte Schuster haben erst unlängst mit ihren Fischlederschuhen den Bayerischen Staatspreis 2015 für hervorragende gestalterische Leistungen bekommen. Das Schuhhaus Koppitz aus Grafing fertigen Schuhe aus Lachs, Seewolf, Papageienfisch, Karpfen und vielen anderen Fischarten. Morgen zeige ich Euch die ersten Schuhpaare.
Ich habe ein Paket bekommen. Weil es so besonders ist möchte ich Euch mit hinein kucken lassen; es duftete schon von außen. Im Inneren fanden sich für jeden Tag der Woche Äpfel von unterschiedlichen Bäumen und Nüsse. Ein Buch, wunderschön verpackt. Der gemalte Baum erinnert mich an die Trauerbirke vor dem Haus meiner Kindheit. In ihm hatte ich ein wunderbares Versteck, ganz weit oben. Holundermarmelade mag ich sehr, Aniskekse sind einige der wenigen die ich wirklich mag. Ein paar Fotos lagen den Gaben bei. Ein Blick in einen von Obstbaumblüten übersäten Garten. Ein Blick der mir in der hiesigen Nachbarschaftsenge so gut tut. Zwei Frauen, eine ganz klein, die andere so schön wie sie sich selbst nie finden wird. Ein gebundener Kranz aus filigranen Hortensien und wildem Wein der nun unsere Türe schmückt. Diese Frau hat ein Händchen für das Schnüren von Überraschungspaketen wie keine Zweite! Alle hier interessieren sich für den Inhalt des Paketes, schnuppern, kucken, fühlen vorsichtig. Jeder möchte ein Schnitzelchen der zwei Äpfel pro Tag von mir bekommen. Alles liegt auf meinem Tischchen, die Äpfel stelle ich in die Kälte der Nacht. Ich kann gar nicht sagen wie sehr mich dieses Paket im Innersten rührt. Es ist für mich ein Schatz den ich ganz tief in mich hinein nehme, ganz weit in meine innerstes sanctum sanctorum.
In den Sommerferien hatte ich vor drei Wochen mit dem Sport zu pausieren. Mein Mann hatte zwei Wochen Urlaub, das Wetter war wunderschön und heiß und wir wollten viel Zeit mit den Kindern und miteinander verbringen. Aus den 3 Wochen wurden dann 6 Wochen Sportpause weil ich mich entschlossen habe zwei Zimmer im Haus gründlich zu renovieren und noch ein paar Dinge rund um unser Zuhause auf den Weg zu bringen bevor die Schule wieder los geht. Als die Kinder wieder zur Schule gingen und ich wieder mit dem Sport begann stellte ich fest dass 6 Wochen schon reichen um diese Pause im Ausdauertraining deutlich zu spüren. Dort mehr noch als an den Geräten. Das finde ich ernüchternd! So viel Anstrengung, ein Jahr lang, und das Erarbeitete trägt nichtmal 6 Wochen?! Das könnte ein Grund dafür sein warum ich Sportler gerne in einer gewissen Hinsicht etwas „unentspannt“ erlebe. Wer will schon dass es einen wieder so zurück wirft nur wegen ein bisschen Pause? Während des Jahres habe ich schon bemerkt dass die Erwartungen an sich selbst und die Ziele in dem Maße ansteigen wie sich die Möglichkeiten entwickeln. Sport gewinnt ständig an Wichtigkeit und zieht Kreise in die Ernährung, dem Leben. In gewisser Weise ist das ja gut, wenn es nicht zwanghaft wird. Und diese Linie zum „verkrampften“ ist dünn! Da muss man sich sehr genau beobachten und auch mal einen Schritt von sich zurück tun um zu sehen wo man steht. Oft, wenn Menschen von etwas begeistert sind bekommen die gefundenen Haltungen dogmatische, wenigstens polarisierende Züge. Natürlich auf kosten der Flexibilität im Kopf. Bis zum nächsten gefundenen Thema. Ich mag es Dinge länger zu verfolgen, mir anzusehen und nicht jede Woche eine andere Sau durchs Dorf zu treiben. Ausdauer und Beständigkeit interessiert mich! Wahrscheinlich mag ich daher auch den Ausdauersport am liebsten. Mein Mann bewegt sich da schon eher in den Extremen, er sucht sich Ziele. Er braucht das aber auch weil für ihn ein intensives Beschäftigne mit dem Sport neben einem 12 Stunden Tag oft mehr als hart ist und das nur phasenweise gelingt wenn man „ein bisschen mehr muss“ wegen seinem selbstgesteckten Ziel.
Ich für mich habe gesehen dass in einer Hinsicht eine solche große Pause wertvoll ist. Ich habe mich kopfmässig wieder komplett entspannt und sehe wieder ganz klar dass ich mich mit dem Sport nur beschäftige damit es mir im Alltag besser geht. Und das tut es definitiv! Der Sport soll meinem Leben dienen, nicht ich dem Sport dienen. Diese Erkenntnis neu zu spüren finde ich wichtig. Aber ich habe auch erlebt dass es eine gewissen Anstregnung braucht um an dem vorherigen Stand anzuknüpfen. Die grössere Mühe war aber wieder in den selbstverständlichen Rhythmus zu kommen den Sport wochentags ganz natürlich und selbstverständlich in den Tag zu integrieren. Wenn man erstmal wieder gespürt hat dass das Leben auch ohne Sport eigentlich super ist dann fällt dieser tägliche Gang zum Training deutlich schwerer und ich kann mich beim Sport wieder viel schwerere „ausklinken“ aus dem Alltag. Doch gerade das ist ein wirklich wertvoller Aspekt des Sportes. Mal nichts denken zu müssen, nur atmen, nur in der Bewegung sein. Nicht mehr. Kein Multitasking von Hand und Kopf. Sein! Vor allem mental die Erkenntnis auszuhalten dass ich in einem Alter bin wo ich viel in meinen Körper investieren muss wenn nichts weh tun soll. Die Zeiten wo ich mich der Kraft und den Ressourcen des Körpers einfach bedienen konnte, ohne zurück zu geben ist vorbei! Gleichzeitig ist es ein schönes Gefühl diese Investition freiwillig tun zu wollen, sich jetzt zuwendungsvoll um sich selbst kümmern zu wollen nach all den Jahren Kümmern um andere liebe Menschen der Familie, aus vielleicht Dankbarkeit dem Körperfahrzeug gegenüber für so viele Jahre ziemlich bedingungsloser Dienste. In der Summer sehe ich den Vorteil aus dieser Erfahung für mich und werde es im nächsten Sommer etwas anders halten. 3 Wochen Pause sind wahrscheinlich für mich ein balancierter Ansatz.

Volkstänze oder Folkloretänze sind Tänze, die zu traditionellen Volksfesten oder in traditionellen Gesellschaften getanzt wurden und werden. Sie kommen praktisch in allen Kulturen vor und bilden zusammen mit der Volksmusik (nicht der volkstümlichen Musik) eine untrennbare Einheit.
Zunächst hat mein Mann sich versucht zu wehren, aber bei manchen Frauen ist das sinnlos. Die Tanzmeisterin des Münchner Kocherlballs hat ihre Sache wunderbar gemacht. Sie nahm den meisten Leuten die Scheu und brachte mit der Zeit alle zum Tanzen, sogar meine Kinder. Die Fotos sind nicht besonders weil ich nur mein Handy dabei hatte. Es war ein wunderschöner Tag Ende Juni im Museum!
Die Museumssaison 2015 ist vorbei. Aber es wird an den Adventswochenenden das Wasmeier’s Weihnachtswirtshaus geben. Und dann kommt ja noch der tolle Weihnachtsmarktl vom 11.-13.12.2015