Filzprobe. Schrumpfungswert

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Wer bei Instagram kuckt hat längst gesehen dass ich immer wieder Filzproben von Zipfeln mache um den genauen Schrumpfungswert zu kennen. Irgendwann entsteht ein Lampenschirm. Das ist dieses mal ein forderndes und großes Projekt. Nach anfänglichen Denkfehlern und „auf der Leitung stehen“, geht es Stück für Stück weiter. Ein lieber Dank geht an Doris die mir aus einem „Denktal“ herausgeholfen hat.

Zahnseife?!

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„Der Zahnpastastrang der Deutschen

Wenn man sich vorstellt dass in Deutschland bald 80 Mio. Menschen leben und nehmen wir einmal an die Hälfte davon, 40 Millionen putzen sich 1 x am Tag ihre Zähne. Wenn jeder von dene 40 Millionen Menschen 3 cm Zahnpasta am Tag verbraucht dann ist der Zahnpastastrang  1200 km lang. Von München bis nach Rom! Wieviel Tage braucht jetzt dann der Deutsche dass er 1 x rund um die Welt kommt, hä?! Er braucht genau 27 Tage. Und was ist in 320 Tagen, also nicht mal ein Jahr? Da ist der Zahnpastatstrang 384.000 km lang. Von der Erde bis zum Mond! Und 400 Millionen Zahnpastatuben fallen in einem Jahr an!“ Ein Song von Hans-Jürgen Buchner/Haindling

Vor sechs Monaten habe ich Zahnseife, nach einem Rezept von Doris, gesiedet. Es war eine fürchterliche Fummelei mit den Zähnen, aber die Idee hat mir so gut gefallen dass ich es im zweiten Anlauf hinbekommen habe. Ich war sehr gespannt weil die Seifenfrauen im Forum höchst geteilter Meinung sind ob Seife im Mund geht oder nicht auszuhalten ist. 6 Monate warten bis zum Selbsttest. Das ist mal eine Geduldprobe!

Diese http://deutsche-edpharm.com Zahnseife ist nicht so wie normale Seife an der man lutscht! Sie ist anders, schon in der Wahl der Zutaten. Im Gebrauch doch auch ganz anders als Zahnpasta, die wir ja von Klein an benutzen. Nicht ganz einfach an einer so langen Gewohnheit zu rütteln! Man benutzt ganz wenig „Zahnreiniger“, die Zähne werden blitzblank, es schmeckt viel dezenter als Zahncreme. Im Mund ist viel weniger „Wirbel“, keine Schummengen. Ich mag es nicht so krass mentholig wie so viele Zahnpflegedinge sind die einem nicht nur die Zähne reinigen sondern auch gleich die Geschmacksnerven mit entfernen, oder zu mindestens komatisieren. Ich finde die Zahnseife cool! Ich mag aber hinterher, für doch noch einen kleinen Frischekick einen Schluck Wasser mit Salviathymol. Das bringt zusätzlich Frische, so intensiv man es eben haben mag, und ist gesund dazu. Anstandslos alle in meiner Familie haben es probiert und keinen hat es gegraust. Das ist schon mal ein Erfolg!

Was wir alle an Verpackungsmaterial und Plastik einsparen würden hat uns Haindling vorgerechnte. Wäre das nicht was?! Meine mutigen Freunde bekommen sie mal mit hübscher Holzablage, mal im Löwentöpfchen zu Weihnachten und wir werden sehen was sie dazu sagen…

Himmlische warme Füße. Filzschuhe mit Engelflügel

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Filzschuhe ganz in Rosa mit Engelflügel und ein bisschen „Blingbling“ sollte es sein. Dieser Wunsch wurde gerne erfüllt.

Ich freue mich über jede einzelne Hausschuh-Anfrage! Leider übersteigt die Nachfrage inzwischen längst meine zeitlichen Möglichkeiten und ich nehme keine Aufträge mehr an.

Ein kleiner Trost ist vielleicht dass man bei mir lernen kann sich selber und anderen solche feinen Hausschuhe zu fertigen. Für alle Zeiten warme Füße. Wenn das nichts ist!

Der nächste Filzkurs findet vom 20.-22. November statt. Ein super vorgezogenes Weihnachtsgeschenk?! (und anschließend bekommen dann die Lieben Hauschuhe zu Weihnachten). Infos zu meinen Intensiv-Filzkursen finden sich hier.

 

 

Das Lexikon der offenen Fragen. J.B. Metzler Verlag

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Antworten gibt es viele! Was aber sind die grundlegenden Fragen? Namhafte Wissenschaftler, Publizisten und Schriftsteller wurden gebeten, ihre »offenen Fragen« zu verraten. Fragen, die sie eigentlich immer schon beantworten wollten; Fragen, die sie umtreiben. Auch Fragen, die sie nicht zu stellen wagen. Herausgekommen ist ein anregendes Panorama heutigen Denkens, mit ernsten, aber auch mit kuriosen Beiträgen aus den Geistes- und Naturwissenschaften, aus Soziologie und Ökonomie, Literatur und Kunst.

Dieses Buch ist sehr schön gestaltet, grafisch aber auch haptisch. Die Seiten sind aus dünnem, glatt gestrichenem Papier, die Typo klar, rund und zwischendurch farblich in krafigem Grün, so wie auf dem Foto zu sehen. Im Buchdeckel werden viele Worte zur Gestaltungsstruktur. Das gefällt mir gut.

Inhaltlich ist das Buch klug. Vielleicht zu klug für mich. Oder diese Fragen, die Auseinandersetzung mit den Fragen, finden auf einer anderen Ebene statt auf der ich mich nicht bewege. Sehr wissenschaftlich, sehr intellektuell, sehr herausfordernd. Ein Blick hinein lohnt sich bestimmt!

Ich gebe das Buch weiter an jemanden der belesen und klug ist. Mal sehen was sie dazu sagen wird.

Das Lexikon der offenen Fragen ein Buch aus dem J. B. Metzler Verlag.

Farbenfroher Herbst

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Bei uns stehen überall so hübsche, bunte Blumensträuße. Marie liebt es Blumen zu pflücken, schon immer. Ich freu mich sehr über jeden einzelnen Strauß den meine Kinder mir nach Hause bringen.
Im Hintergrund tüftele ich gerade an zwei Projekten. Bei Instagram sieht man etwas von diesem Prozess. Manche Arbeiten fordern ganz schön, auch weil man manchmal zeitweise auf der Leitung steht. Zwischen den Alltagsaufgaben bleiben oft nur kleine Zeitinseln und so komme ich nur Schritt für Schritt weiter. Auch deshalb weil das eine Projekt zwischendurch eine solche Dimension annahm dass ich erst einmal darüber nachsinnen musste ob ich mir das zumuten will. Inzwischen bin ich was mein Projekt angeht schlauer, geh es gestalterisch anders  an und trotzdem überlege ich. Das was nämlich am Filzen noch spannender ist als die Sache an sich ist die persönliche Entwicklung die man dabei auch sehen kann. Die Zeiten wo ich unüberlegt, koste es was es wolle, über meine Grenzen und Kräfte gehe sind vorüber. „lohnt sich für mich der Aufwand, macht es mir Freude oder nicht?“ Das frage ich mich heute. Doch tauchen diese bekannten anderen Verhaltensmuster immer wieder auf. Toll wenn man es merkt und dann ganz bewusst überlegt, sich Zeit nimmt für eine Entscheidung, abwägt und im Fall Pläne ändert.

 

 

Nachtblaue Männerhausschuhe aus Filz

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Mein Mann hat neue Hausschuhe bekommen. Er wünscht sich stets Krönchen. Wahrscheinlich weil er so gerne König und alleiniger Bestimmer wäre. Das mit dem Krönchen kann ich gerne erfüllen weil er der König meines Herzens ist. Mit dem alleinigen Bestimmen allerdings schaut es schlecht aus.

Ich freue mich über jede einzelne Hausschuh-Anfrage! Leider übersteigt die Nachfrage inzwischen längst meine zeitlichen Möglichkeiten und ich nehme keine Aufträge mehr an.

Ein kleiner Trost ist vielleicht dass man bei mir lernen kann sich selber und anderen solche feinen Hausschuhe zu fertigen. Für alle Zeiten warme Füße. Wenn das nichts ist!

Der nächste Filzkurs findet vom 20.-22. November statt. Ein super vorgezogenes Weihnachtsgeschenk?! (und anschließend bekommen dann die Lieben Hauschuhe zu Weihnachten). Infos zu meinen Intensiv-Filzkursen finden sich hier.

H wie Habicht. #Buchvorstellung

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»Um einen Greifvogel abzurichten, muss man ihn wie einen Greifvogel beobachten, erst dann kann man vorhersagen, was er als Nächstes tun wird. Schließlich sieht man die Körpersprache des Vogels gar nicht mehr – man scheint zu fühlen, was der Vogel fühlt. Die Wahrnehmung des Vogels wird zur eigenen. Als die Tage in dem abgedunkelten Raum vergingen und ich mich immer mehr in den Habicht hineinversetzte, schmolz mein Menschsein von mir ab.«

Ein Buch über die Erinnerung, über Natur und Freiheit – und über das Glück, sich einer großen Aufgabe von ganzem Herzen zu widmen.

Das Buch hat drei Haupterzählstränge; die Erziehung und Zähmung des Greifvogels „Mabel“, die Verarbeitung vom Tod des Vaters und der Geschichte des Autors Terence Hanbury White (z.B. Das Schwert im Stein) der selbst einen Habicht hatte.

Der Teil der Zähmung ist wundervoll, bemerkenswert, berührend. Die Trauer um den Tod des Vaters artet maßlos aus und strapaziert die Geduld wenn man nicht in einer solchen Verarbeitung steht. Der Teil um den Autor ist interessant.

Das Buch hat einen sehr schönen Schreibstil, es liest sich angenehm, schöne Bilder und Helene Macdonald schöpft aus einer reichen Phantasie. Auf eine bestimmte Art ist dieses Buch ambivalent, auf keinen Fall ist es oberflächlich und in jedem Fall merkwürdig. Ein Buch welches sich zu merken lohnt! Sicher teilt es die Leserschaft und die Empfindungen bei diesem Buch sind höchst unterschiedlich. Eine allgemeingültige Aussage zu diesem Buch kann ich mir nicht vorstellen. Die einen könnten sagen die Trauer um den Vater gleitet ab in sehr depressive Züge, die anderen empfinden diesen Handlungsstrang vielleicht als sich Zeit lassen für diesen Abschiedsprozess. Mir persönlich ist dieser Teil des Buches zu dominant und nimmt dem wundervollen Teil der Zähmung vom Buchanteil Raum weg.

Wer gerne liest findet mit diesem Buch ein besonderes Buch!

 

Trachtenschuhe aus Filz. Trachtenhausschuhe

filztrachtenschuhe

Trachtenhausschuhe

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Haferlschuh

Bei uns hat am 19. September die Wiesn begonnen. Ausnahmezustand in München. Tracht kann etwas wunderschönes sein. Wenn sie hochwertig, traditionell, vor allem aber inhaltlich erfüllt ist. Aus billigem Material gefertigt, die Dirndl ganz kurz, erkennt man die Leute schon von weitem die sowas ausschließlich zur Wiesn tragen. Mach einer schaut aus dem Gwand als hätte er sich grad verkleidet. Dann denk ich könnte man sich lieber Sachen anziehen die einem wohler sind. Schließlich muss Tracht ja nicht sein sondern kann. Landhausmode mit Plastikhornknöpfen, Edelweiß, Enzian und billig grobem Leinen ist aber so was richtig „Gschissenes“. Einfach schlimm! Leider haben das viele im Kopf wenn man an Tracht denkt.

Ich habe hier bei diesen Herrenhausschuhen versucht das Thema Tracht einfließen zu lassen, ohne es über zu strapazieren und in die gängigen Klischees abzurutschen. Es war nicht ganz einfach einen kleinen Schmuck zu finden der nicht gleich wieder alle visuellen Floskeln bedient. Mit dem Eichblatt und der Eichel schlägt es für mich den Bogen zum Förster und Jäger und ich kann damit gut leben.

Ich freue mich über jede einzelne Hausschuh-Anfrage! Leider übersteigt die Nachfrage inzwischen längst meine zeitlichen Möglichkeiten und ich nehme keine Aufträge mehr an. Ein kleiner Trost ist vielleicht dass man bei mir lernen kann sich selber und anderen solche feinen Hausschuhe zu fertigen. Für alle Zeiten warme Füße. Wenn das nichts ist!

Der nächste Filzkurs findet vom 20.-22. November statt. Ein super vorgezogenes Weihnachtsgeschenk?! (und anschließend bekommen dann die Lieben Hauschuhe zu Weihnachten). Infos zu meinen Intensiv-Filzkursen finden sich hier.

Sankt Michael

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Heute ist der Michaelstag. Diese Festeszeit ist ein Aufruf an die Menschen, die niederziehenden Kräfte zu erkennen und in ihre Schranken zu weisen. Der Erzengel Michael, der den Drachen besiegte, ist in der Tat ein Bild dafür, daß unser Bewußtsein wach sein muss, damit das Böse durchschaut und besiegt werden kann. Mit seiner Waage wägt er Gutes und Schlechtes. Mit seinem Schwert weist er das Böse zurück. Die eigenen Geisteskräfte sind angesprochen dabei ist es unwichtig ob man religiös ist oder auch nicht. In uns ist dieses Ringen gegenwärtig und wir haben täglich die Wahl, wohl nicht ohne Anstrengung und Willenskraft, aber die Wahl!

„Michael, strahlend und hell, sei uns gut, stärk den Mut, Erzengel Michael.“

 

Konzentriert arbeiten auf Knopfdruck?!

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wollfusseln

Ich habe das große Glück mich in meiner Arbeit ausruhen zu können. In einem Alltag wo der Papa und Herzensmann sehr viel außer Haus ist werden die Gelegenheiten rar wo ich mich in meinen Dingen verlieren kann. Jeder weiß wie stark der Alltag rund um eine Familie fordert, was alles getan werden muss um 4 Leuten den Rücken frei zu halten. Das was man in meinem Blog sehen kann ist nur ein Miniaturausschnitt von meinem Leben. Klar! Mein Tag zuhause beginnt auch erst um 9:30h da ich noch immer jeden Morgen zum Sport gehe. Ein Stündchen in und mit der Arbeit ausruhen geht aber fast immer bevor ich schon eines der Kinder von der Schule hole. Ich empfinde es als schulend sich möglichst rasch in einen Moment, eine Sache vertiefen zu können, alles andere auszublenden, auf den Punkt zu kommen. Doch „in echt“ verlangt es mir schon gelegentlich einiges ab. Konzentration, Kontemplation auf Knopfdruck ist, wenn es gelingt, ein wunderbares Werkzeug. In meiner 10 jährigen Meditationsausbildung habe ich das in einem anderen Kontext geübt und gelernt. Schon lange meditiere ich nicht mehr in der damaligen Form. Sicher würde ich sofort einschlafen so müde wie ich oft bin. Nun sind meine täglichen Meditationen die Momente wo ich Fasern betrachte, Material in meinen Händen spüre, Formen bereise und im allgemeinen forsche.
Es gibt aber auch Zeiten da fühlt sich dieses Auf- und Abtauchen sehr mühsam an und ich fürchte eine seelische Bänderdrehnung zu bekommen. Dann lass ich es und verschiebe meine Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt. Das Warten, sich Gedulden auf einen solchen geeigneten Zeitpunkt hat mich früher entnervt und gestresst. Heute nehme ich es leicht wäge ab ob es mir nicht zu anstrengend ist es zu erzwingen, mich zu zwingen auch die kleinsten Zeitfenster zu nutzen. Es ist wundervoll loszulassen und mit der Zeit festzustellen dass das was wichtig ist dennoch um mich bleibt, wartet, verweilt, mit und neben mir wächst, einfach da ist!

In diesem Sinne Euch allen ein schönes, fließendes Wochenende!