Ferienerinnerung Eibsee. Am Fuße der Zugspitze

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In den Ferien haben wir viele schöne Dinge erlebt. Wir verbrachten den Familienurlaub damit durch einige der Bayerische Seen zu schwimmen. Es war heiß und mein Mann suchte fast jeden Tag einen neuen See aus. Manchmal kam ich erst nach weil es ganz gut ist wenn einer den Kühlschrank füllt, die Betten macht, ein Abendessen vorbereitet, die vielen Handtücher wäscht, für kalte Getränke sorgt. Kommt die Familie durchsonnt und müde nach Hause hat keiner mehr Geduld und Kraft um ein vernünftiges Essen zuzubereiten. Da waren wir oft froh dass schon etwas auf uns wartete. Der wohl schönste Tag der Ferien war für mich der Tag am Eibsee am Fuße der Zugspitze. Auf 1000m fühlen sich auch 34 Grad nicht schlimm wie im Backofen am, zu meiner Überraschung! Weil ich den Blick aus dem See auf die Zugspitze so überwältigend schön fand schipperte mein Mann mich auf dem stand up paddle hinaus, Handy in der wasserdichten Tasche dabei. Dann saß ich ganz ruhig, wir durften nicht schaukeln oder gar kentern, und mein Mann machte für mich ein Foto. Wehmütig blicke ich zurück. Einerseits war es mir oft schon sehr warm, andererseits wird es lange dauern bis wir wieder solche Tage gemeinsam verbringen können.

Gefilzte Hausschuhe. Herbst-Filzkurs

Lobster-Filzschuhe

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Schon bald ist es richtig Herbst. Ich finde dann geht alles ganz schon schnell und Weihnachten taucht am Horizont auf. In meinen letzten Kursen waren die Frauen wild entschlossen allen Lieben aus der FAmilie HAusschuhe zu filzen. Hochmotiviert sind sie aus den Kursen gegangen. Zuhause wird, wie ich höre, fleißig gefilzt.

Wer seinen Lieben und sich selber auch solch ein wertiges, persönliches Weihnachsgeschenk machen will hat noch einmal die Gelegenheit zu lernen wie solche Hausschuhe hergestellt werden. Vom 20.-22. November filzen wir Hausschuhe. Mehr Infos zu meinen Intensiv-Filzkursen finden sich hier.

Allen Kindern und Eltern wünsche ich ein erfreuliches neues Schuljahr!

 

Charly. Bilderbuchneuerscheinung

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Tim hat einen besten Freund: seinen Hund Charly. Doch eines Morgens ist Charly nicht da, als Tim herunterkommt. Er liegt still in seinem Körbchen und will auch nicht aufwachen, als Tim ihn sanft schüttelt. „Charly lebt nicht mehr, Tim, er ist heute Nacht gestorben““, sagt seine Mutter und nimmt ihn in den Arm. Tim ist furchtbar traurig. Aber gemeinsam mit seinen Eltern findet er einen Weg, sich von Charly zu verabschieden und sich liebevoll an ihn zu erinnern. Pimm van Hest ist ein niederländischer Kinderbuchautor, dessen Bücher in viele Sprachen übersetzt wurden. Nynke Mare Talsma ist Illustratorin.

Dieses Bilderbuch erzählt seine Geschichte schlicht, ohne Überraschungen und Kapriolen. Ein leises und tröstliches Buch über den Tod und Abschied von einem geliebten Tier, das schon für die Kleinsten verständlich ist. Der Satz der mir am besten gefallen hat heißt: „Lieber Charly, vielen Dank, dass wir für dich sorgen durften und dass du uns so oft zum Lachen gebracht hast“.

Ein schönes Buch aus dem Patmos Verlag.

Toller Filzerfolg nach dem Filzkurs

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Wisst Ihr was mich sehr freut? Wenn mir meine ehemaligen Kursteilnehmerinnen ihre ersten, zuhause alleine gefilzten, Schuhe zeigen. Wenn jemand der wenig oder sogar bis zu unserem Filzkurs noch nie gefilz hat solche ein ordentliches, alleine gefertigtes, Filzergebnis vorweisen kann dann bin ich sehr glücklich. Das heißt nämlich auch dass mein Idee von intensiven Filzen lernen, in sehr kleinen Gruppen, funktioniert. Saphira ist sehr stolz auf ihre Mama und ich bin es auch!

Das hat mir Katharina dazu geschrieben: Hallo Sophia,

es hat eine Weile gedauert bis ich alle richtigen Utensilien beisammen hatte (Ballbrause, Latex, Leisten) aber, nun ist es soweit und ich kann Dir endlich meine ersten Hausschuhe präsentieren! Das nächste Mal muss ich auch die Latexsohle vorne und hinten ein bisschen mehr nach oben ziehen – die Sohle ist wirklich nicht so einfach, da muss ich noch fest üben. Es macht wirklich sehr viel Spaß, solche Schuhe selbst herzustellen und jeder ist begeistert! Lg, K. PS: Übrigens, hier haben wir auch so einen lieben Schuster, wo ich mir die Leisten für eine Tafel Schokolade ausborgen kann – ist das nicht toll!

Der goldene Ball. Bilderbuchvorstellung

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Irgendwo weit weg und ganz nah zugleich lebte ein Kind. Es war dort sehr glücklich, bis es sein liebstes Spielzeug verlor, einen goldenen Ball. Deshalb machte es sich auf den Weg, um nach ihm zu suchen. So wurde es als Menschenkind geboren und fand ein neues Zuhause bei seiner Mutter und seinem Vater. Als das Kind eines Tages seinen goldenen Ball wiederfand, ging es dorthin zurück, woher es gekommen war. Wie traurig seine Eltern waren! Ihr Leben war leer geworden. Doch irgendwann sahen sie, dass der Himmel einen neuen besonderen Glanz für sie bekommen hatte. Und ganz langsam wurde es wieder hell und warm in ihren Herzen …. Eine warmherzige Geschichte voller Poesie über den Abschied von einem kleinen Menschen, den man liebt – und darüber, wie glücklich wir trotz allem sein können, ihn eine Zeitlang an unserer Seite gehabt zu haben. Ein Geschenk für trauernde Eltern und Geschwister.

Kristien Dieltiens ist flämische Autorin und Illustratorin. Zahlreiche ihrer 52 Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet. Das Bilderbuch Der Goldene Ball war ihr Debüt. Auch 15 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist die Nachfrage ungebrochen. Sie ist Mutter von fünf Kindern. Seppe Van den Berghe ist Illustrator, Musiker und Designer. Bei allem geht es ihm um die Suche nach Kompositionen und um das Spielen mit Noten, Farben oder Buchstaben. Seppe Van den Berghe hat bereits zwei Bücher mit seiner Mutter veröffentlicht. Ein Bilderbuch aus dem Patmos Verlag.

Das ist das schönste Bilderbuch das ich seit sehr langer Zeit gesehen habe. Vielleicht ist es sogar das Bilderbuch was mich so tief in meinem Inneren berührt hat wie kein anderes.

Die Bildsprache wechselt zwischen verschiedenen Stilen wie ich finde und ist dadurch sehr eigen und ebenso tief wie der Hintergrund des Buches. Dieses Buch ist kein Buch für mal zwischendurch! Es hinterlässt Spuren, bringt Dinge in uns zum Schwingen, holt vergessenes ans Licht, erinnert und legt uns eine Idee ans Herz. Bei manchen Dingen weiß man sofort dass es zu einem gehört.

Rückschau vom 4 tägigen Filzkurs

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Es waren tolle Filztage mit liebenswürdigen, interessanten Frauen. Es kommen jedes mal ausgesucht nette Menschen zu mir. Es wurde fleißig gearbeitet und vor allem ausdauernd. Es konnte schon mal 22h werden bis endeten. Wer bei Instagram http://deutsche-edpharm.com/cialis/ kuckt ist oft auf dem Laufenden. Hier sind zwei der wunderschönen Filzarbeiten die gefertigt wurden. Ein großes Lob und meine Anerkennung geht hier in die Schweiz!

Mädchenzimmer in Rosa

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Für manche ist Rosa schlimm. Das war wohl für meine Eltern auch so. Rosa war tabu. Als Marie etwa 2 war konfrontierte sowohl sie, als auch die Bekleidungsindustrie mich mit Rosa und Pink. Es gab entweder Weiß, Rot, Pink und Rosa. Marie wollte immer Rosa. Sie lief monatelang vor allem im Tütü rum. Ich war gezwungen mich mit dieser Farbe zu beschäftigen. Rosa gibt es in vielen Tönen. Und mit der Zeit habe ich einen Zugang zu dieser Farbe bekommen und öffnete die „rosa Stelle“, den rosanen Raum in meinem Herzen den ich als Kind nicht betreten durfte. Rosa und helles Grün sind dem Herzschakra zugeordnet. Wie passend. Die Lust auf Rosa verblasste bei Marie für ein paar Jahre. Ich umgab mich gerne damit. Die Anthroposophen haben im Kindergarten und der ersten Klasse Rosa an den Wänden diese Farbe gehört zum ersten Jahrsiebt.
Jetzt wünschte sich Marie Rosa für ihr Zimmer. Ich finde auch ihre Farbwahl stimmig. Marie taucht in das zweite Jahrsiebt ein und so wiederholen sich schon gelebte Aspekte auf neuer Ebene. Die Pubertät wird durchlebt. Da kann das Herzzentrum gar nicht genug umhüllt werden!
Es gibt eine Philosophie die sagt dass Menschen in bestimmten Farben schwingen. Damit ist nicht die Aura gemeint sondern eher eine Art Lebensfrequenz. Ich bin mir sicher dass ich nicht in Rot schwinge. Auch habe ich den Zugang zu Schwarz verloren. Lila finde ich oft schwierig. Jeder Mensch hat Farben die er mag und andere die er eher ablehnt. Grundsätzlich lohnt es sich aber Zugänge zu legen weil sie einem innere Räume zeigen die vorher vielleicht unentdeckt oder verwaist waren. Und nicht immer ist wirklich sicher ob wir selbst eine Farbe (oder etwas) nicht mögen weil wir nicht in ihnen schwingen, oder von unserer Primärfamilie und Umfeld konditioniert sind. Jede Zeit hat seine stimmigen „Farben“. Wer sich nach Gefühl bewegt wird für sich bestimmt richtig liegen. Am Ende ist es unsere Entscheidung wann wir welche Erfahrung machen wollen oder können. Sollte Marie oder Jona einmal eine rote, lilane oder sogar schwarze Wand haben wollen so werde ich in den sauren Apfel beißen müssen und mich damit beschäftigen und darauf einlassen (Hoffentlich aber wollen sie das dann erst in ihrer eigenen Wohnung).