Feuchtigkeitsfluid bequem Schritt für Schritt selber machen. Slow beauty macht´s entspannt möglich! (Werbung aus Überzeugung)

Was macht man, wenn man keine konventionelle Hautpflege mehr verwenden möchte, einem selbstgemachte Naturkosmetik viel besser gefällt, aber keine Zeit oder Lust hat sich groß einzulesen?

Die Lösung ist einfach und erfrischend unkompliziert:

  1. Geh auf die Seite von Slow beauty
  2. Bestell Dir ein Materialpaket Deiner Wahl und warte bis es da ist.
  3. Lies die Anleitung
  4. Los geht´s
  5. Sei stolz auf Dich!

Im Materialpaket ist alles in genau der Menge enthalten, was für das Rezept benötigt wird. Man braucht nicht mal die Zutaten abwiegen! Jede Zutat ist mit einer Nummer beschriftet. In der Anleitung (die super verständlich ist!) wird genau gesagt, wann man was machen muss oder welche Zutatennummer zugeben werden muss. Die Dinge die man vorher Zuhause bereit stellen muss um anzufangen, halten sich im Rahmen und sind gut umsetzbar.

Der Vorteil liegt auf der Hand! Zunächst braucht man ein passendes Rezept. Hab ich endlich ein Rezept im Netz gefunden lauf ich dann schon mal mehrfach in den Keller, weil ich mich durch viele Zutaten in verschiedenen Aufbewahrungsboxen durchsuche bis ich alles beisammen zu haben. Mein Heimvorteil: Ich habe durch das Seifensieden viele Zutaten lagernd und muss diese nicht im Internet zusammensuchen. Das Bestellen von Zutaten kostet erfahrungsgemäß auch ganz schön Zeit und Nerven weil die Produktbezeichnungen nicht immer einfach für den Laie verständlich sind und oft der Lieferant nicht in der gebrauchten Menge liefert.

Mit Martinas „Rundherumsorglos-Materialpaket“ ist das was ganz anderes!

Warum? Weil alles was ich brauche zu mir kommt, mit nur ein paar Mausklicks, perfekt vorbereitet und ich tiefen entspannt losrühren kann! Ich muss  mir keine Gedanken machen, eigentlich muss ich nichts machen außer das Rühren und Herstellen meiner eigenen Naturkosmetik zu genießen. Was will Frau mehr?!!

Nach nur kurzer Zeit und wenig Aufwand halte ich meine eigens angerührte Pflege in Händen. Das ist ein bisschen wie „Do it yourself wellness“. Keine Arbeit nur Spaß an der Sache.

Das Rühren erfordert ein kleines Zeitfenster und die Freude über so einfach hergestellte Ergebnis währt dann Wochen und verwöhnt täglich. Das nenne ich mal eine vorzeigbare „Work-life-balance“!

Der Preis für ein solches Luxus-Materialpaket ist mehr als fair und ermöglicht einem das Angerührte in Ruhe zu testen um später ggfl. die Rezeptur zu wiederholen. Eine tolle Sache! Ich habe mir bereits ein weiteres Paket „Samtige Bodylotion“ bestellt. Ich werde berichten!

Und wie ist jetzt das Fluid?

Wir alle haben es getestet und fanden den „Feuchtigkeitseffekt“ angenehm und cool! Ich mag das Fluid auch zwischendurch als Erfrischungsbooster, für meine viel eingesetzten Hände!

Einer hat`s wieder nicht richtig verstanden! Oder war das der Wink mit dem Zaunpfahl? Denn bei Martina gibt´s auch ein „Rosmarin Shampoo“ und eine „Seidige Haarkur“  zum selbermachen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Creme und Salben selber machen vs. Seifen selber sieden. Was ist der Unterschied?

Seit längerem beschäftige ich mich mit der Herstellung von Creme und Salben, seit langem mit dem Sieden von Seife. Ich arbeite mich immer tiefer in beide Themen ein.

Was fällt mir dabei auf?

Zunächst fällt sofort auf dass das Herstellen von Salben keine große Anforderung darstellt, während es beim Rühren von Creme schon kniffliger wird.

Hier scheiden sich schon Geister beim Thema Konservierung. Überhaupt scheiden sich hier Geister, den es kursiert so viel Halbwissen und Unsinn im Netz, dass man ganz schön zu tun hat sich nicht einlullen zu lassen, sich nicht zu verirren.

Es gibt inzwischen sehr dekorativ ansprechende Bücher zu diesem Thema doch schnell hat mich diese Ebene nicht zufrieden gestellt. Zu wenig raffiniert! Mein Anspruch an eine Pflege ist nicht in den 80ern bei Jean Pütz hängen geblieben.

Da hat Frau ein anspruchsvolles Fass aufgemacht. Warum? Weil unsere Haut ein Kunstwerk ist und der Körper so viel kann und selber regelt, wenn man ihn nur lässt und der Selbstregulierung nicht mit einem Haufen zweifelhafter, industrieller „Helferlein“ ins Handwerk pfuscht. (Es gibt Leute die behaupten von sich ganz Stolz sie gingen nicht mal ungeschminkt zum Mülleimer. Die Armen!)

Ich beschäftige mich also tiefer damit und lese nun Bücher wo ich gefühlt kaum etwas verstehe. Damit war schon mal klar, dass es Zeit braucht um auf diesem Gebiet zu wachsen. Von heute auf morgen ist da nix zu wollen, das Thema nicht in ein paar Monaten zu erobern, wenn man nicht eine richtige Fachausbildung im Vorfeld aufweisen kann. Auch hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Zugegeben, mir macht es nicht viel Freude Fachliteratur über Hautschichten, Zellen und Zeugs zu lesen. Das erinnert an quälende Biostunden in der Schule. Aber ich verstehe wie nötig es ist, die Haut besser zu verstehen und acker mich also peu à peu durch.

Immer wieder flüchte ich zum Sieden von Seifen und lass das Gelesene erst mal wirken.

Warum? Zum Einen kann ich das inzwischen richtig gut und muss mich daher nicht mehr groß anstrengen. Ergo, es macht einfach Freude!

Dennoch fragte ich mich nun oft warum ich mich so gebremst fühle mit der Cremeselbermachgeschichte?

Liegt mir die Seifenkiste einfach mehr?

Es gibt weitere Unterschiede zwischen den beiden Themen: Seife ist oberflächlicher! Seit wann aber ziehe ich Oberflächliches vor?! Das wäre was ganz Neues.

Seife ist nur in einer Hinsicht oberflächlicher. Wo liegen dann die Unterschiede?

Seife kann man gestalten! Zunächst wäre da das inner Bild, das Thema der Seife, um „Spirit“. Mir geht es um wertigen Inhalt und dann um eine optische Möglichkeit einen Ausdruck für den „Spirit“ und den Inhalt zu formen. Abschließend hat man die Möglichkeit eine ansprechende Verpackung zu erdenken. 4 Ebenen, 4 Möglichkeiten. Abgesehen davon benutze ich Seife wesentlich öfter am Tag als meine Creme und seh und erlebe sie damit auch öfter.

Auch bei Creme kann ich einen „Spirit“ definieren, habe wertige Inhalte und kann sie ansprechend verpacken. Die Ebene des Gestaltens fehlt mir hier obwohl die Creme an sich auf und für die Haut weit mehr kann als Seife.

Die entscheidentste und wesentlichste „Bremse“ bei der Herstellung von Creme ist aber folgende Frage:

Was mach ich mit all der hergestellten Creme? (Creme, genauso wie Seife dürfen nicht ohne offizielle Genehmigungen verkauft werden. Selbst verschenken ist geregelt.)

Anders als bei Seife verdirbt Creme nach spätestens 12 Wochen. Gerade weil Creme nicht oberflächlich ist stellt es als Geschenk an Familie und Freunde eine Hürde dar. Es ist etwas anderes jemandem eine hübsche Seife oder eine Creme in die Hand zu drücken. Die Seife wandert nicht selten für eine ganze Weile (manchmal Jahre!) in den Wäscheschrank oder erfreut optisch als Deko im  Badezimmer bis sie endlich genutzt wird.

Creme geht unter die Haut. Neben der Tatsache, dass jede Haut anders ist und es ungewiss ist ob die Creme gemocht und vertragen wird, hat es für mich etwas Übergriffiges, etwas so einwirkendes, intimes zu verschenken ohne darum gebeten worden zu sein.

Natürlich hat jeder die Wahl etwas Geschenktes zu Nutzen und dennoch bleibt der Aspekt, dass Creme etwas sehr intimes ist. Ein bisschen wie Parfum oder Unterwäsche.

Creme kann man nicht der lieben Klavierlehrerin zum Dank schenken. Seife schon!

Es ist interessant an diese schmale Grenze zur Intimität hinzufühlen.

Wo genau verläuft diese feine Grenze?

Wer dürfte mir Creme schenken?

Wen und Was lasse ich an meine Haut?

Wer oder Was geht mir unter die Haut?

Mit Wem oder Was bin ich gerne hautnah?

Was nährt meine Haut und mich?

 

Hautpflege selber machen. Pflege ohne Kompromiss

Wenn am Abend die Creme leer ist und man sich am nächsten Morgen einfach zwei neue Sorten macht ist das ein großartiges Gefühl. Die Dosen habe ich schon zum, dritten mal gefüllt. Weniger Müll ganz ohne Einschränkung, das ist nach meinem Geschmack.

Nun sagt der ein oder andere vielleicht dass man sich ruhig auch mal einschränken kann. Das stimmt bedingt. Ich finde die Einschränkungen kommen oft genug durch die Umstände, der Lebenslinie, der Gesundheit oder liegt in uns selbst. Sich einzuschränken wo es aber gar nicht notwendig ist fällt vielleicht dann unter einen anderen Aspekt auf den ich jetzt nicht näher eingehe.

Entstanden sind zwei leichtere Cremes einmal beduftet mit Mandarine und Orange. Die andere Creme ist ein Muntermacher und duftet nach Lorbeer, Wachholder, Rosmarin, Lavendel und Latschenkiefer. Müde Füße freuen sich über Zuwendung ebenso wie der Rest an mir.

Mir macht das Thema Freude wenngleich ich nicht so viel Kapazität wie gewünscht habe um zu probieren. Wenn die Döschen sich dem Ende neigen dann weiß ich dass ich mir nun Zeit nehmen muss denn Kaufen mag ich für mich nicht mehr wenn es irgend geht.