Ostern. Schon wieder vorbei!

Unser Ostern war beschaulich. Inzwischen schlafen unsere Kinder bis zum Mittag und so kann ich in aller Ruhe ein Osterfrühstück bereiten ohne deshalb früh aufstehen zu müssen. Das Wetter war hier ein Traum. Sonnig und richtig sommerlich warm. Zeit um immer wieder in den Arbeitspausen im Garten zu sitzen.

Derzeit reicht Fleiß nicht aus um all das am Abend fertig zu haben was ich gerne fertig haben möchte und muss. Das ist dazwischen etwas deprimierend aber so ist das jedes mal wenn wir ein größeres, neues Projekt auf die Beine stellen wollen. Am Ende wenn alles steht sieht es aus als wäre es immer so gewesen. Weitermachen und den Blick auf das Ziel richten.

Mitten im Seifensieden am Vormittag rief die Schule an. Marie ist krank. Übergibt sich im hohen Bogen. Mei, das Kindlein ist ständig Krank und manch Lehrer bekommt es nicht hin auch nur etwas Empathie aufzubringen. Das sind zugegeben die Momente wo ich nicht großherzig sein kann sondern mir vorstelle wie solche Leute selbst behandelt werden wenn sie dann endgültig alt oder Krank sind.

Sodaasche auf Seife. Schön oder lästig? Wegmachen oder lassen?

Sodaasche auf Seife. Zuweilen bildet sie sich, kommt einfach und man weiß nicht genau warum. Gründe gibt es viele. Manche sind bekannt und ich setzte sie inzwischen ein wenn ich will. Blöd ist es wenn man eine neue Seife ausprobiert und die Sodaasche einfach entsteht und man nicht genau weiß woran es nun lag und vor allem wenn man sie einfach so gar nicht haben wollte. Das ist definitiv der häufigste Fäll.

Da hilft dann entweder sie zu entfernen oder man lässt die Seife eine Weile stehen und kuckt ob man nicht doch gefallen an dieser Variante findet. Manchmal ist sie so unansehnlich, nämlich dann wenn kein eindeutiger Film entsteht sondern sie sich nur in Ritzen und an einzelnen Stellen bildet. Dann kann man die Seiten beispielsweise abhobeln. Der Rest ist technisch ja wunderbar, nur optisch nicht so recht. In jedem Fall ergeben Seifenraspel ein wunderbares Fußbad. Mit schöner Umverpackung wird daraus dann doch noch ein feines Mitbringsel.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Tolle Schultüten selber filzen. Neuer Videokurs mit  Doris Niestroj

Tolle Schultüten selber filzen. Neuer Videokurs mit Doris Niestroj

Es ist noch ein bisschen hin bis die ersten Bundesländer in die Sommerferien gehen. Damit beginnt nicht nur die schönste Zeit im Jahr, sondern es geht um die Vorfreude bei den ABC-Schützen die nach den Ferien ihren großen Tag der Einschulung vor sich haben.

Ein Meilenstein im Leben einer Familie und ein schöner, feierlicher Anlass. Meistens sind es die Mamas, die sich an das Gestalten einer Schultüte machen. Neben Basteln aus Papier, Nähen aus Stoff ist das Filzen einer „Schultüte oder Zuckertüte“ ein Garant für einen echten Hingucker zur Einschulung.

Im ARTZULEBEN-Shop gibt es endlich den Online-Videokurs „Schultüte“ mit Doris Niestroj. Doris ist Filzschultüten-Expertin mit jahrelanger Filzerfahrung. Sie zeigt Schritt für Schritt wie man zu einer wunderschönen Schultüte aus Filz kommt. Es handelt sich hier um das Filzen einer Hohlform, dazu noch Applikationen, Dekoelemente und Co.

In ihrem Video-Filzkurs erlernt man nicht nur wie eine Schultüte gefilzt wird, sondern erhält kompaktes Filzwissen rund um das Thema Hohlformen. In diesem sehr umfangreichen Videokurs behandelt Doris viele einzelnen Aspekte des Filzens.

Ich freu mich sehr, über diese kompetente Kursmodulerweiterung in unserem Shop.

Feedback Filzkurs Sophia Wagner

Wieder hatte ich eine sehr, sehr nette Filzkursteilnehmerin. Gefilzt wurde eine Tasche für einen Laptop.

Es war ein Vergnügen, wie es scheint für uns beide, denn diese Mail hat mich erreicht:

Liebe Sophia,

ich möchte mich nochmal ganz herzlich für den schönen und interessanten Tag bei dir bedanken.

Ich habe sehr viel gelernt und freu mich schon richtig darauf meine Tischset alleine  zu filzen.

Die Laptop Tasche die ich bei dir gefilzt habe schaut einfach toll aus und passt wie angegossen.

Auch dass du und deine Familie so herzlich seid und ich mich rundum willkommen gefühlt habe, hat den Tag zu etwas Besonderem für mich gemacht.

Liebe Grüße und bis hoffentlich bald zum Seifenkurs. M.

Ich freu mich über das tolle Ergebnis und den schönen gemeinsamen Tag! Hoffentlich sehen wir uns wieder.

Lust zum Filzen? Unter https://filzkurse.de findest Du unsere Onlinefilzkurse.

 

Romantische Seifen

Manche mögen es richtig romantisch, mit Spitzen, Pastelltönen und Röschen.

Das hier ist eine Rosenpuderseife.  Der Schaum ist fein und ergiebig. Natürlich duftet sie nach Rose.

Lustig war das Shooting. Mein Kater liebt nämlich diese Filzrosen. Er hat inzwischen alle größeren abgestaubt und abgespielt. Er trägt sie im Mund. Das sieht so hinreißend aus! Nun hatte er entdeckt dass ich eine, wenn auch kleine, in der Hand hielt. Er folgte mir überall hin und als ich die Rose annähen wollte luchste er sie mir mit einem gewagten Sprung und einer ausgefahrenen Kralle ab. Ich jagte hinter ihm durch Haus und Garten weil diese Rose in Weiß die letzte war die ich noch hatte und jetzt brauchte. Am Ende gab ich Marie eine rosa Rose und sie lockte Pablo mit ihr hoch in ihr Zimmer bis ich fertig fotografiert hatte.

Duftendes Bild aus Seife

 

Diese Seifen bilden zusammen ein duftendes Wandbild. Naja, bei mir stehen sie seit Wochen auf dem Tisch weil ich den Anblick gerne in meiner Nähe hätte und teilweise mit mir herum schleppe. Sehr angenehm ist der zart duftende Nebeneffekt auf dem Tisch.

Mit solch duftenden Wandbildern werde ich mich weiter beschäftigen. Das macht mir Spaß und es wurden sich schon mehrfach solche olfaktorischen Bilderkisten gewünscht.

Haarseife selber machen

Haarseife ist ein sehr würdiger Ersatz für gekauftes Shampoo! Weniger Müll, bessere Qualität, Freude am Selbermachen.

Wer das Sieden von Naturseife gerne ausprobieren möchte ohne sich im Netz durch x Beiträge zu suchen oder Bücher zu studieren kann mit meinem Seifensieden Onlinekurs schnell und bequem zur eigenen Seife kommen. Hier gibt es dazu mehr Informationen.

Meine alte Seifenschale wird mit den Jahren immer schöner. Altern bedeutet nicht tadelloser zu werden. Das liegt in der Natur der Dinge. Makellose Schönheit ist anziehend und attraktiv, keine Frage, aber im Leben doch auf Dauer ein bisschen unspannend.

Selbst beim Sieden von Seife ist Perfektion attraktiv und beeindruckt. Ich bewundere die Fingerfertigkeit und Ausdauer einiger weniger Seifensieder, nein eigentlich schon Künstler. Die Asiaten zeigen den Aspekt Seife zu gestalten in atemberaubender Vollkommenheit. Da bleibt einem echt die Spucke weg.

Auch eine deutsche Seifensiederin fertigt das optisch perfekte Seifestück. (Ich bin nicht sicher ob sie verlinkt werden möchte also lass ich es lieber)

Ich überlege seit Monaten warum mich diese optische Perfektion von Seifen so beschäftigt. Natürlich frage ich mich ob es auch mein Ziel ist solche Seifenkunststücke zu fertigen. Es gelingt mir nämlich nicht in dieser Weise und da frage ich mich natürlich warum das so ist.

Tief in mir will ich es gar nicht, weil ich das nicht bin!

Mir ist diese Art von Perfektion nämlich zu „glatt“. Diese Seifenstücke sehen so vollkommen aus als hätte sie eine Maschine gemacht. Mir fehlt der kleine Bruch in der Schönheit den es braucht um Spannung zu erzeugen, um meine Seele (und dann auch hoffentlich die der anderen zu erreichen). Wenn in uns etwas zum Klingen kommt, dann hat es etwas mit uns zu tun, wirkt in uns, bildet und verändert uns dadurch, bringt uns weiter.

Unsere Gesellschaft ist überaus visuell. Perfekte Bilder, bewegt oder nicht, gehören zu unsere Sehgewohnheit und es braucht schon sehr viel um uns, mehr als für einen Moment, „hinter dem Ofen hervor“ zu locken. Schönheit ist DAS Superlativ und in gewissem Sinn trivial.

Ich reagiere absolut auf Schönheit! Ich strebe nach Schönem, will Schönes schaffen und störe mich gleichermaßen wenn Dinge für mich unschön sind. Unser grausamer Bodenbelag im Treppenhaus schafft es mich auch nach 11 Jahren noch optisch aufzuregen.

Doch definiert sich Schönheit für mich nicht durch Makellosigkeit oder Perfektion. Beseelt muss etwas sein damit es mir etwas bedeuten, länger als eine kurzweiliges Vergnügen. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Darüber lässt sich nicht streiten. Diskutieren kann man darüber aber ob Dinge die Kraft in sich tragen den Menschen zu berühren und damit zu bewegen. Positiv zu bewegen. Der schlimme „Presssacksteinboden“ trägt ebenfalls viel Kraft in sich nur nicht in der Weise wie es mir gut tut 😉

Meine Seifen suchen Tiefe, sind nicht makellos. Sie sind eben wie ich selber.