Mythos Chakra Affirmations-Gläser

Eva ist eine Meisterin im Pakete schicken. Einige ihrer Päckchen gehören zu meinen Seelenschätzen.

Dieses weitere Paket lag einfach vor meiner Haustüre.  Eva wohnt keineswegs um die Ecke! Aber sie war auf der Durchreise. Der Inhalt ist wieder einmal unglaublich!

Schon vor vielen Jahren beschäftigte ich mich mit Masaru Emoto und seinen Erkenntnissen. Die Botschaft des Wassers ist faszinierend und für mich sind seine fotografischen Darstellungen heilig. Beim Betrachten habe ich das Gefühl ich erhasche einen Blick in die Schöpfung. Es ist atemberaubend. Es lohnt sich Mararu Emoto kennen zulernen.

Die Gläser aus dem Hause Nature´s-Design sind toll und ein wertvoller Gebrauchsgegenstand den man immer im Alltag für sich nutzen kann. So etwas liebe ich ja; schöne Dinge die im alltäglichen Leben nützen und unterstützen.

Liebe Freundin, du hast ein einmaliges Gespür dafür was mir gerade wohl tut. Hab verbundenen Dank!

Königskrabbe aus Filz. Doris Niestroj zu Besuch in München

Diese wundervolle Krabbe ist nicht von mir gefilzt! Sie ist ein Geschenk von Doris Niestroj.

Ein Jahr später hat sie wieder den weitern Weg nach München auf sich genommen um uns zu besuchen. Wir verbrachten 2,5 Tage. Wie starteten am Sonntagnachmittag. Doris übereichte mir eine sehr besondere Präsentschale. Die Krabbe thronte auf hübscher Meeresdeko aus Glas und Schokolade, einem Kuchen und herzhaftem Speck und Würschtl. Da ist für jeden was dabei. Doris kennt die Vorlieben meiner Familie! Ich hab mich riesig gefreut.

Ist die Krabbe nicht absolut wundervoll? Schaut wie symmetrisch und perfekt sie gearbeitet ist. Ich liebe sie sehr. Wir haben sie Torgeir genannt (wer „Lilyhammer“ gesehen hat wird sich an den Namenspaten erinnern…)

Wir rutschten mit einem feinen Abendessen in einen sehr lustigen Abend. Montag verbrachten wir im Liegestuhl und beim Seifensieden. Dienstag sind wir ins Oberland gefahren. Mit der Gondel ging es hinauf auf den Stümpfling. Hinab brausten wir mit den Mountaincarts. Es hat uns mächtig durchgerüttelt aber so eine Abfahrt macht schon wirklich Spaß! Bei Slyrs tranken wir die obligatorische Museums-Kräuterlimonade. Zuhause ließen wir den schönen Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklingen. Es waren tolle Tage und ich bedaure sehr dass Doris so weit weg wohnt.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Wir starten ein gemeinsames Projekt. Bald schon berichte ich mehr darüber.

Bei Instagram, oder bei Facebook gibts ein paar mehr Bilder von diesen feinen, gemeinsamen Tagen.

Die Krabbe ist schon das zweite Geschenk innerhalb so kurzer Zeit für mich. Diese besonderen Gesten, noch dazu mit so viel Zeit, Liebe und Können selbst gemacht, kommen wirklich zur rechten Zeit und tun mir sehr gut.

Inzwischen sind 3 Wochen unserer Ferien vergangen und langsam greift der Ferienmodus und es stellt sich Entspannung und Regeneration ein. Es hat gedauert. Bei den vorausgegangenen Monaten wundert es mich eigentlich nicht. Nun bin ich froh dass noch drei Wochen vor uns liegen wo sich hoffentlich wieder ein winziges Polster aufbaut von dem ich dann wieder profitiere.

Dazwischen tüftele ich an meinem neuen Seifenprojekt. Derzeit ist das was ich daran mach aber keine Arbeit, sondern eher Forschung und Detailsammlung. Dieses Projekt freu ich mich wirklich sehr weil ich es tatsächlich für ein cooles Werkzeug halte und es sowas in dieser Form noch gar nicht gibt.

Päckchen die Freude bereiten

Wenn Päckchen ins Haus kommen mit Dingen die man nicht selber bestellt hat bringt das viel Freude und wird von den anderen Mitgliedern der Familie interessiert beäugt. Im Grunde ist das besser als Weihnachten weil man wirklich überrascht wird und nichts zuvor gewünscht hat. Da prickelt es bei allen Zuschauern und das ist bei den Erwachsenen ja schon schwieriger im Laufe der Jahre.

Diese wundervollen Kostbarkeiten kommen von der lieben andrella liebt herzen 

Es sind bereits Waschlappen und Küchenhandtücher im alltäglichen Gebrauch und mir lieb und teuer. Jetzt hat sich mein Schatz erweitert, ich freu mich! Vor ein paar Tagen kam ich mit eisigen, nassen Füßen aus den Bergen. Dort regnete es, es waren gerade 10,5 Grad und meine Turnschuhe bestehen nur aus einem „Netzstoff“. Die von Andrella gestrickten Socken haben mich nach einem Fußbad wunderbar gewärmt. Eine Woche zuvor war ich ebenfalls im Oberland und hatte glühende Füße. Es beutelt und schon durch, diese krassen Wetterwechsel!

Liebe Andrella hab herzlichen Dank! Deine Gaben wärmen mich innerlich und äußerlich.

Neues aus der Seifenküche

Viele neue Seifen sind schon in den Ferien entstanden. Es macht mir viel Freude! Ich probiere weiter, forsche mich immer weiter hinein in dieses schöne Thema. Dabei habe ich mir ein tolles Hilfsmittel ausgedacht um eigene, ausgewogene Rezepte einfach und visuell zu kreieren. Die Idee reifte über Wochen und jetzt befinden wir uns schon auf der Zielgerade. Ich freu mich sehr darauf Euch mehr davon zu berichten.

Weitere Erfahrungen sammelte ich doch auch wieder in einer letzten Facebookgruppe in der ich noch war. Auch hier reagierten einige Mitglieder unter der Gürtellinie auf meinen Versuch einen heftigen „Lästerthread“ mit einer Gegenäußerung zu erwidern.  Es ist wirklich erstaunlich, anstatt mal kurz inne zu halten und zu überlegen ob das dauernde Zutreten auf eine, zugegebener maßen merkwürdige, Person nicht unangebracht, sogar niederträchtig ist, dreht sich der Mob und schlägt gleich weiter auf den nächst besten zu der sich nicht in den Ton einreiht, sich kritisch dazu äußert.
Wenn man dann mal auf das Profil der einzelnen Leute geht sieht man was die Leute von sich geben, teilen. Scheinbar verkennen sie Menschen wie aussagekräftig ihre eigene Timeline ist! Ich wollte Internetdiät halten und habe meinen Konsum auch deutlich eingeschränkt. Nicht deutlich genug, oder am falschen Ende. Ihr seht, das Thema beschäftigt mich. Ja, schon, sehr. Es macht mich traurig!

Zwei Ferienwochen sind vergangen. In der ersten waren wir Eltern krank, in der zweiten Woche jetzt unsere Tochter. So richtig Ferienstimmung hat uns also noch nicht erfasst. Aber das ist okay. Wir funktionieren ja nicht auf Knopfdruck.

Heute bekomme ich Besuch von einer Kollegin und Freundin. Ich freue mich schon sehr. Sie nimmt einen weiten Weg in Kauf damit wir uns sehen können. Ich werde berichten.

Habt es bestmöglichst gut!

Strukturen

Struktur tut gut. Meinen Augen, meiner Seele. In jeder Hinsicht.

Die Sommerferien kommen auf und zu. Die schönste Zeit im Jahr für mich weil die Zeit fließen kann. Ich habe längst begonnen Projekte zu Ende zu bringen damit ich die Chancen auf Mußestunden deutlich verbessere. Mal sehen wie weit ich mit diesem Vorhaben komme in diesen Zeiten.

Digital möchte ich auch Diät halten. Die digitale Welt ist doch eine Parallelwelt, eine weitere Ebene der Gesellschaft. Lauter Leute von denen man jeden Tag Bilder sieht und auch ihren Alltag mit einer Auswahl ihrer Geschichten verfolgt. Da sind angregende Dinge dabei, bewegende und auch aufregende und doch ist eigentlich nichts greifbar und dadurch in gewisser Weise real im eigenen Leben. Manch bewegende, rührende, oder auch traurige Familiengeschichten werden dort gezeigt, bearbeitet, vielleicht verarbeitet. Und ich leide und fühle mit mit Menschen wo ich im Grunde nicht mal genau wissen kann ob die Dinge so sind wie sie sich mir präsentieren, die Leute so sind wie sie sich mir zeigen. Schließlich wird ja stets eine Schokoladenansicht gezeigt. Dort finden sich keine missgelaunten, jähzornigen Mütter die nichts für ihre Kinder kochen… ganz im Gegenteil!

Ganz früher hab ich Serien gekuckt. Das war irgendwie ganz ähnlich. Vielleicht finde ich das sogar besser und versuche es mal wieder damit in meiner Sommerpause. Da weiß ich wenigstens ganz sicher dass alles eine Geschichte ist und muss  nicht immer überlegen wie viel von dem was mit gezeigt und erzählt wird wirklich wahr ist. Dazu kommen die Trolle in den diversen Gruppen die stänkern und sich dabei selber nett finden. Unsäglich! Findet sich einer springen andere gleich mit auf den Zug und hauen lieber auch mal gleich drauf. Grund genug diese Gesellschaften zu verlassen und eine Pause einzulegen.

Ich wünsche Euch die Sommerwochen nach denen sich Euer Herz sehnt. Bleibt alle gesund und munter und erholt Euch gut. Im Herbst sehen wir uns erfüllt und hoffentlich ausgeruht wieder.

 

Naturschmuck. Fundstücke aus der Natur.

Meine Tochter hat mir Schwemmholz geschenkt. Eine „Nixenträne“, ein Glasstücke haben wir von einem Isarspaziergang mit heim gebracht. Ein geschenktes Urlaubsmitbringsel, ein Hühnergott liegt hier. Aus diesen Dingen habe ich Anhänger gemacht. Dazu nutzte ich eine gewachste uralte Leinenschnur die ich mal bekommen habe. Leider riecht sie nach Kellermoder von vergangenen Tagen, aber das ist im Freien ja egal. Diese Anhänger sollen mein Auge auf der Terrasse einfangen damit mir nicht immer dieser hässliche Sichtschutz auffällt. Gut, nach Jahren bin ich froh überhaupt an dieser Stelle Schutz vor der Nachbarschaft zu haben, definitiv. Wertvolleres wollten wir hier nicht installieren. Besonders schön ist diese Lösung aber nicht und so tut es gut wenn an ihm etwas Schönes hängt.

Wenn hier nämlich eines in unsere Siedlung Programm der Hausverwaltung ist dann die Dinge möglichst hässlich zu machen wenn sie überhaupt was machen. Meine übernächste Nachbarin ist ausgezogen und musste ALLE, JEDE Pflanze aus dem Garten entfernen. Sie war sehr traurig darüber und hat weiter gegeben was nur ging. Angrenzend ist ein Garagenparkplatz. Jetzt kann man sich unschwer vorstellen wie das jetzt aussieht. Grund: man wisse ja nicht was der Nachmieter haben wolle. Und weil uns das alle wieder einmal so beeindruckt hat hat die direkte Nachbarin das einzig schöne in ihrem Garten niedergemetzelt; einen tollen, blühenden Rosenbusch. Kollektiver Schwachsinn?!

Ich bin entsetzt darüber wie roh hier mit Schönheit umgegangen wird! Als ich einzog war in unserem Minigarten nicht eine Pflanze und ich blickte fassungslos den ganzen Winter auf diese trostlose Fläche, den billigen, ausgeleierten grünen Standartzaun. In diesem Garten waren Monate vorher natürlich Pflanzen. Und die Dinge wiederholen sich immer wieder weil es hier den Vermietern wurscht ist. Es stehen 10 Familien in Warteposition die, genau wie wir damals, das Haus unbesichtigt für eine schwindelerregend hohe Miete mieten weil es einfach keine Auswahl hier gibt.

Möge die Welle der Veränderungen auch an dieser Stelle gnädig wirken und uns an einen Ort tragen nach dem ich mich hier in der Zwangsjacke von Reihenhauskettenhausen schon immer sehne.

Fragrance Babypuder. Seife selber machen

Babypuder nutze ich lediglich für meine Latexsohlen. Ich weiß gar nicht was genau man damit am Baby macht, ich habe es scheinbar nie gebraucht. Aber den Duft verbinde ich dennoch mit Babysachen. Ich wollte federleichte, sehr pflegende Schaumwolken sieden mit genau diesem Duft. Selbst der Farbton, das Pastellmint hat so funktioniert wie ich es mir vorstellte. Gefällt mir prima.

Bei uns kehrt irgendwie keine Ruhe ein. Wir sind mitten in großen Veränderungen. Selbige wirbeln ja bekanntlich immer Staub auf. Wie froh ich da bin dass wir uns, mein Mann und ich, einfach so sehr mögen, beste Freunde sind, sonst wären manche Zeiten wirklich schwieriger. Meine Großeltern waren nach dem Krieg fest entschlossen dass es ihren Kinder einmal besser gehen solle. Sie haben diesen Entschluss bis zum letzten Tag ihres Lebens gelebt. Wunderbare, geliebte Leute! Sogar wir Enkelkinder waren in diesen Entschluss eingeschlossen. Und ich bin ebenso wild entschlossen wie sie damals. Nicht mit dem Hintergrund von Krieg, Gott sei Dank.

„Freaky-whipped-Apple“ Seife mit dem nostalgischen Duft von Schauma Apfelblüte

Als ich ein Kind war kam von Schauma die Sorte Apfelblüte auf den Markt. Natürlich kaufte meine Mutter dieses Shampoo nicht. Mein Sandkastenfreund hatte immer zuhause alles was gerade neu und angesagt war. Nostalgie bewegte mich also zu dieser Schwimmseife. Alles lief bestens bis ich den Duft zu dem Seifenleim gab. Manche Düfte haben wirklich eine durchschlagende Wirkung und es entsteht quasi in Sekunden aus einer schönen puddingähnlicher Masse „Blitzbeton“. Die Masse dickt sofort an und ist dann bestenfalls so trocken wie Topfen den man  durch ein Baumwolltuch ausgedrückt hat. Diese Masse dann noch in eine Form zu bekommen macht dann schon mal kurz Stress weil mit jeder Minute diese Masse noch unhandlicher wird. In meinem Fall hantierte ich dann mit einem Spachtel (den ich natürlich erst mal aus dem Keller fischen musste, klar). Die Farbe  polarisiert auch. So leuchtend hatte ich das nicht erwartet.

Dieser Tag fing schon fordernd an und ich hatte kaum die Augen auf da musste ich schon ein soziales Problem lösen. Auf dem Weg zur Schule dann entdeckte Marie ein großes Tierchen auf der Strasse. Es war ein toter, großer Igel. Marie weinte bis zur Schule. Es ist fürchterlich wenn man solche Tiere den ganzen Winter hochpäppelt und dann sieht man stattliche Igel überfahren. Ich überlegte den ganzen Heimweg wie ich das jetzt machen würde mit dem Igel. Ich kann es nicht aushalten wenn noch 20 Autos über das Körperkleid fahren. Zuerst dachte ich ich würde jemanden bitten mir beim Einsammeln zu helfen, entschied aber dass ich das jetzt für den Igel selber können möchte. Ich besorgte also aus dem Pappcontainer einen Karton. Auf dem Weg zum Igel kamen mir drei Nachbarn entgegen. Alle verzogen das Gesicht und sagten: „Ihh, das ist furchtbar. Ich könnt das nicht. Das Du das kannst…!“ Was heißt eigentlich immer „Ich kann nicht das nicht, oder „ich kann nicht mehr“?“ Ein „Ich kann das nicht“ muss man sich leisten können -und auch wollen!

Ich war auch der Meinung sowas kann ich nicht denn der kleine Körper sah schlimm aus, aber diese Geste ist das letzte was ich für dieses Wesen tun kann. Es knabberte bereits eine Krähe an ihm und ich brachte das Tier also in die nächsten Büsche und spülte das Blut und so  sauber weg von der Strasse.

Haben solche Situationen nicht vielmehr damit zu tun ob man bereit ist seine Bequemzone zu verlassen. Manche Dinge müssen einfach getan werden.

Ich erlebe auf der einen Seite Menschen die ständig gegen sich arbeiten, kaum in sich hineinhören ob das was sie leben das ist was sie wirklich wollen. Und auf der anderen Seite sehe dass sich die Leute dauernd fragen ob sie Lust haben auf das was es an Aufgaben zu erledigen gibt.

Mich befremdet beides! Für mich geht es darum in mir zu hören welche Ziele ich habe, was ich gerne leben möchte, wie und was ich gerne (be)wirken möchte. Auf dem Weg gibt es viele Momente wo es dann einfach nicht darum geht ob ich heute, gerade jetzt dazu Lust habe, müde bin oder andere Befindlichkeiten habe, sondern darum den Weg wirklich zu gehen. Mit allem was dazu gehört. Innehalten und der inneren Stimme lauschen, sich versorgen und umsorgen hat nichts damit zu tun nach dem Lustprinzip zu „wandern“.  Der Lebensweg gleicht für mich einer Pilgerreise, wird getragen vom Spirit nach dem ich mich ausrichte. Mich dauend zu fragen ob ich zu anfallenden Aufgaben Lust habe, spielt da keine tragende Rolle. Sich sogar wegducken ist für mich keine Option und mir einfach zu bequem.

Online! Videokurs Seifen selber machen

Geschafft! Mein neuer Videokurs zum Thema „Seifensieden“ ist jetzt online. Wir haben die letzten Wochen für Euch acht Videomodule produziert in dem ich jeden Schritt der Seifenherstellung genau erkläre.

Es fängt an mit dem Seifenrechner bis hin zur kreativen Seifenverpackung. Zusätzlich gibt es ein einfaches Seifenrezept für alle Anfänger inkl. Materialliste mit den Dingen die du zum Seifensieden benötigst. Du kannst sofort loslegen.

Den Videokurs gibt es dato zum Einführungspreis für 24,- Euro statt später 37,- Euro. Ganz ohne Risiko mit 30 Tage Geld zurück Garantie.

→ http://seifen-tutorials.de

Seifen einfach selber machen - Videokurs von Sophia Wagner

Unter Seifen-Tutorials.de findest Du den Videokurs „Seife selber machen“.

 

Sind Facebookgruppen hilfreich? Bringen sie mich persönlich weiter?

Bei Facebook wird bekanntlich viel geschwätzt und hemmungslos geteilt. Es gibt Leute wie mich, die solche Art der Informationsverbreitung nicht besonders mögen und auch schlichtweg keine Zeit haben. Sind Facebook-Gruppen zu bestimmten Themen nützlich und hilfreich? Dazu gibt es, wie immer kein klares Ja oder Nein.

Ich war in einer Janome Coverlock-Gruppe die einfach cool war; netter Umgangston und wirklich immer unermüdlich kompetente, sinnvolle Hilfe. So eine Facebook-Gruppe ist Gold wert!

Dann war ich in einer Hochsensiblengruppe, die auf mich eher wie wie eine Selbsthilfegruppe wirkte und soooo viel gepostet wurde, dass ich dringlich glaube die die das alles lesen auf jeden Fall nicht wirklich „Hochsensibel“ sind, weil sie mit dieser Kommunikationsflut scheinbar bestens klar kommen. Grund für mich diese Gruppe relativ schnell wieder zu verlassen.

Und dann bin ich Mitglied in so mancher Seifensiedegruppe. Ja, und hier muss man sagen ist der Inhalt ein bunter Mix aus fachlich interessantem, sehr viel Gezicke und dem Umstand, dass immerzu die gleichen Fragen auftauchen und ständig mühsame Diskussionen über immer den gleichen Sums geführt werden. Da helfen auch die hinterlegten Dateien zu den Themen nix, denn die Leute haben selten Interesse sich in ein Thema einzulesen. Auch die Neuankömmlinge nicht, gerade die nicht! Jeder hätte gerne eine persönliche Erklärung und Aufklärung zu den Grundlagen und Co.

Es entgleist immer wieder der Ton in Diskussionen und dann denke ich, es ist Zeit sich auszuklinken. Die gewerblichen Seifensieder wirken zudem regelmäßig auf mich wie die Argusaugen über die Hobbysieder. Manch einer fühlt sich offensichtlich wohl als berufener Aufpasser und „Gscheithaferl (ich frage mich dann immer ob diese Leute sich in ihrem alltäglichen Umfeld auch so bemüht korrekt benehmen?)“. Verdutzt war ich wirklich als eine gewerbliche Siederin nebenbei äußerte, dass sie schon Sorge hatte ob die Seifengemeinschaft ihr neues Buch freundlich aufnehmen würde. Darf man denn davon nicht ausgehen bei Gleichgesinnten?

Heute möchte ich Euch an einer Erfahrung aus einer der besagten „Seifensieder-Gruppe“ teilhaben lassen:

Ich stellte in einer dieser Gruppen eine Frage direkt an den Seitenadmin. Warum? Weil dieser Admin alles kommentiert und gerne den Eindruck erweckt umfangreich in dem Thema bewandert zu sein. Ich wollte also eine Experteneinschätzung zu einer fachlichen Fragestellung und keine Diskussion in der Gruppe. Die Antwort des Admins war: „Ich finde dein Seifen-Rezept grausam. Frag doch mal in der Gruppe“.

An dieser Situation kann man die feine Linie genau spüren die so schwer über das Internet zu erfassen ist. Hier, in solch einer Situationen trennt sich nämlich die Spreu vom Weizen, hier unterscheide ich den Experten vom „Gruppenschwätzer mit viel Wissen“. Der Experte ist nämlich in der Lage seine persönlichen Befindlichkeiten, seine eigene Meinung außen vor zu lassen und sich der Problemstellung professionell zu stellen und darauf zu reagieren. Wenn ich eine Meinung möchte kann ich auch meine Nachbarin befragen! Das Ergebnis war hier, dass ich keine Antwort auf meine gestellte Frage erhalten habe, sondern eine Meinung.

Genau das versuchen wir in unserem Filzforum bei Facebook anders zu gestalten. Hier darf alles gefragt werden und man kann sich darauf verlassen, dass es von meiner Seite professionelle Antworten und Lösungsvorschläge geben wird. Meinungen sind vielfältig und gehören für mich in einen anderen Kontext. Es lohnt sich beim Lernen sich auf sachliche, fachliche Aufgaben zu konzentrieren. Emotionalität und persönlich gefärbte Meinungen bring hier niemanden wirklich weiter.