Wir probieren da was! – Unsere erfolgreichsten Stickmotive als T-Shirt-Druck

Immer wieder bekomme ich Anfragen, ob ich unsere Stickmotive aus dem Stickdateien-Shop.de nicht auf ein T-Shirt sticken kann, da man selbst keine Stickmaschine hat. Leider muß ich diese Anfragen immer absagen, da mir schlichtweg die Zeit dazu fehlt. Wir haben uns aber dazu Gedanken gemacht und möchten etwas Neues ausprobieren.

Wir haben jetzt zwei der beliebtesten Stickmotive aus unserem Shop nochmals illustriert und aufwendig koloriert. Danke an dieser Stelle an meine liebe Tochter Marie-Louise.

T-Shirt Stickmotive als Druck

 

Diese Motive bieten wir ab sofort als hochwertigen T-Shirt-Druck an. In unserem neuen Shirt Shop kannst Du zwischen Kinder T-Shirts, Babybody und normale Shirts wählen, bis hin zum Kapuzenpullover.

Die Bestellung ist ganz einfach.

 

T-Shirt Ballerina Maus

Ein tolles T-Shirt für kleine Ballerinas! Die tanzende Ballerinamaus.

Wir sind gespannt und freuen uns auf Euer Feedback. Gerne werden wir dann weitere beliebte Motive neu bearbeiten und anbieten.

Hier findest Du unseren neuen Shirt-Shop:
http://shirts.art-zu-leben.de

Noch Nerd?

 

Manchmal erkennt man das gesamte Bild erst wenn man ein Stück davon zurück tritt, wie der Maler von seinen Bildern. In der Zeit wo es Jona schlecht in der Schule ging hat er sich erfolgreich in die Welt des Computers eingearbeitet. Ein Maß war schwer mit ihm abzustimmen und vor allem gab ihn diese Aufgabe etwas was er von seinem schulischen Umfeld so gar nicht bekam. Anerkennung und Wertschätzung und das Gefühl etwas gut zu können. Mit dem Moment wo wir ihn aus diesem destruktiven Umfeld herausgenommen haben stand der kleine Mann vom Rechner auf, schnappte sich sein Fahrrad und knüpfte an sein Leben vor der Zeit in diesem Umfeld an. Bald schon vertiefte er sich genauso intensiv und ausdauernd ins Biken. Jetzt ist er wieder immerzu unterwegs, lernt alle möglichen Leute hier am Ort kennen, schraubt am Fahrrad. Dazwischen bemerke ich an alltäglichen Situationen wie tief die Wunden sind die wohl Zeit brauchen bis sie heilen und sich hoffentlich in einen wertvollen Erfahrungsschatz wandeln werden.

Auch ich werde diese zurückliegenden unerfreulichen Gespräche, Situationen und Stress mit diesen Leuten aus der alten Schule nicht so schnell vergessen können. Und ja, ich bin immer noch enttäuscht und wütend dass wir so gar keine Hilfe von der Schulleitung bekommen haben. Es ist und blieb das Problem von uns Eltern dass es unserem Kind schlecht ging. Nix mit „zum Wohle des Kindes“. Hier hatte die Lehrerin immer Recht, gestützt von der Leitung, und das hat sie auch dem Kind vor seiner ganzen Klasse demonstriert. Vorführen, so schüchtert man erfolgreich ein. Am Ende steht man da mit einem demontierten Kind. Unserem wunderbaren, klugen und so empathischem Kind! Im letzten Kontakt wollte die Schule gerne „einen guten Abschluss“ finden. Was soll an einem solchen Gehen mitten in der 4. Klasse bitte gut zu Ende gehen wo doch die Schule nichts zum Guten gewendet hat?? Schule ist und bleibt ein schwieriges Kapitel weil ich an dieses Schulsystem so gar nicht glaube. Was in den Köpfen der Eltern und damit auch in den Kinderköpfen herumspukt macht mich sprachlos und all zu oft traurig. Da draußen glauben wirklich Eltern dass das Gymnasium „ein besseres soziales Umfeld“ ist. Aha! Wenn man denn so allgemein bleiben will dann zeigen mir die betuchteren, golfspielenden, weltbereisenden Zögling und deren studierten Eltern hier, die „Nichtgymnasiasten“ als „2. Klasseschüler“ behandeln und die Mittelschüler gar als „den Rest“ hinstellen nicht gerade das soziale Umfeld wonach ich mich sehne. Und dann gibt es noch die „Weil-doof-Schüler“ in deren Weltbild. Wohl tun mir die Ausnahmen die es ja immer und überall gibt.

Kinder die die Leistungsvorgaben von Außen erfüllen sind nicht zwingend intelligenter, sonder möglicherweise einfach anpassungsfähiger. All zu gerne glauben Eltern daran dass die erwarteten Leistungen ihrer Kinder ihr eigener persönlicher Erfolg sind. Nicht immer steckt hinter einem ehrgeizigem Lernen der eigene Wunsch nach Wissen sondern ist eine Möglichkeit die Erfahrung nicht zu genügen möglichst oft zu vermeiden.

Am Ende setzen meine Kinder die lange Tradition in meiner Familie gegen den Strom zu schwimmen fort. Die Stürme die diesen Lebensstil begleiten kennen wir gut und so sind wir nicht unbedarft im Umgang mit Widrigkeiten. Trotzdem strapazieren sie.

Die neue Schule bietet Jona nun für ein paar Monate ein freundliches Umfeld und das wissen wir sehr zu schätzen! Ich habe für meinen Teil gelernt dass ich in Zukunft lange nicht mehr so ausführlich Reden werde. Gespräche sind etwas wunderbares und schaffen so manche Hürde zu nehmen. Das allerdings setzt voraus dass man ein gemeinsames Ziel hat welches höher steht als das persönliche Ego und es braucht die Fähigkeit sich in die Lage des Gegenübers zu versetzen und es auch zu wollen. Wenn das nicht erfüllt ist ist jedes Reden Zeitverschwendung und Kapitalvernichtung. Energie ist unser aller Kapital! Ich nehme mir vor meinem Gespür weit mehr zu vertrauen als den vermeintlichen Fachleuten vor allem wenn die Sympathie derer massiv sinkt wenn das Kind nicht in das vorgegebene Raster passen möchte.

 

 

Naturseife. Kleiner Luxus im Alltäglichen

Seife wird nicht weniger schön wenn sie benutzt wird! Ich finde sogar dass sie interessant werden. Ein schöner Anblick. Erst recht wenn man mehrere verschiedene Seifen nebeneinander im Gebrauch hat. Die erste Seife besteht 2/3 aus Meersalz. Sie wäscht sich sehr, sehr sanft, eigentlich kaum seifig und bekommt die Optik wie ein Bimsstein. Hart fühlt sie sich jedoch nicht an. Die Chiasamen mit ihren Glycerinseen außen herum kommen zu Tage und wurden Braun.

Wir wollten schon lange das Video-Tutorial zum Sieden von Naturseife fertig haben. Viele andere Aufgaben und nicht zuletzt meine Gesundheit halten uns anderweitig beschäftigt. Aber es wird! Wer informiert werden will wenn es endlich soweit ist der könnte sich hier eintragen.

 

Neuer Online-Filzkurs: Babyschuhe

Mein neuer Online-Filzkurs Babyschühchen ist online!

Herzlichen Dank für das tolle Feedback der letzten Monate zu meinen Online-Videokursen. Immer wieder kam die Anfrage per E-Mail oder Facebook ob ich nicht zeigen könnte, wie man die „Babyschühchen“ herstellt.

Der neue Onlinekurs hat doch länger gedauert als ursprünglich gedacht. Der Grund: Wir haben versucht das Feedback der mittlerweile über 600 Kursteilnehmer im neuen Filzkurs umzusetzen. Dazu gehört bspw. eine neue Kameraperspektive die jeden Arbeitsschritt noch genauer zeigt.

Im Filzkurs zeige ich Dir Schritt für Schritt wie Du kleine Babyschühchen und Ballerinas aus Filz herstellst. Wenn Du willst, schicke ich Dir dazu ein passendes Materialpaket mit kleinen Holzschuhleisten, allen Arbeitsmaterialien und feiner Merinowolle.

Filzanleitung Filzkurs Online

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem lieben Ehemann bedanken der jede freie Minute für meine Projekte opfert und sich um die technische Umsetzung kümmert. Oft wird unterschätzt wie viel Arbeit in so einem Projekt stecken, damit alles reibungslos funktioniert. Oft höre und lese ich Kommentare wie „Ich hab auch ganz viele Filz-Videos, die brauch ich bloß hochladen“.

Am Anfang haben mich solche Aussagen ein bisschen geärgert, aber mittlerweile weiß ich was hinter so einem Projekt für Arbeit steckt. Die meisten dieser Kommentatoren übrigens haben bis heute noch nichts veröffentlicht, obwohl man ja eigentlich bloß was „hochladen“ muß.

Ich freue mich aber sehr über die vielen, positiven Feedbacks zu den Kursinhalten. Ehrlich gesagt planen wir schon den nächsten Videokurs. Mehr dazu aber hier auf meinem Blog.

Damit ich künftig schneller auf Eure Fragen reagieren kann haben wir bei Facebook eine Gruppe für alle Kursteilnehmer gegründet. Ich lade Dich herzlich ein dieser Gruppe beizutreten!

Wenn Du Dich für meinen neuen Online-Videokurs „Babyhausschuhe aus Filz“ interessierst dann findest Du >>HIER<< weitere Informationen.

Die neuen Online-Videokurse findest Du in meinem Onlineshop.

 

Geburtstagstisch für einen 11jährigen. Fahrraddeko Halfpipe

Unser wunderbarer Bube wird heute 11 Jahre alt. Damals lag ich um diese Uhrzeit noch in den Wehen um etwas später in unserem Wohnzimmer unseren kleinen Kerl im Arm zu halten. Sein Pate sagte beim ersten Kennenlernen: Oh, das ist ein Gemütsmensch! Jaja, Gemüt, davon hat er viel und wir gleich mit! Kantig und wunderbar ist er und es ist uns eine Freude dieses Kind begleiten zu dürfen. Alles Gute du wunderbarer Mensch!

Bei dem Geburtstagstisch hat mich Marie unterstützt. Sie hat sich dem Graffiti angenommen. Rot ist ja nicht meine persönliche Wahl, Jona aber mag es gerade. Red Bull ist hier eine Ausnahme. Mir ist es lieber wir gehen mit solchen zweifelhaften Genüsslichkeiten offen um als dass meine Kinder anfangen heimlich zu konsumieren wenn ich es nicht sehe. Ich erinnere mich gut wie mein anthropsophisches Schulumfeld agierte wenn sie aus dem Sichtfeld ihrer Eltern und der Schule waren. Mich hat es stets verstört wie Kinder mit zwei Mark sofort in den nächsten Metzger gegangen sind um sich dafür Gelbwurst zu kaufen weil Fleisch daheim verpönt war und danach über die Süßigkeiten meiner Oma hergefallen sind. Auch hier sehe ich wie die Kinder unser Haus betreten und Jona sofort nach Süßigkeiten bitten weil das bei ihnen zuhause so stark reglementiert ist. Wenn dass dem Gewissen der Eltern dient dann soll es wohl so sein. Der Effekt ist aber sehr speziell . Mein Ansatz in allem ist stets dass ich mir wünsche dass meine Kinder entspannt mit Genüssen aller Art umgehen und ihr Maß finden. Vor allem aber dass sie nicht andere sofort nach etwas anhauen müssen. Die gesunde Mitte pendelt sich aus meiner Sicht niemals durch Verbote und dem Überreglementieren ein. Im Leben ist die Grenze immer das Zuviel. Und ich als Mutter achte genau darauf nicht immer zu wissen was und wie viel für einen anderen Menschen das Beste ist.

Ach ja, Red Bull hat mich zu meinem Mann geführt, war DAS Getränk auf unserer Hochzeit. Gesponsert von zwei Promtionteams. Das Logo zierte später einen Babybody unsere Marie…. manche Begleiter ergeben sich und gehören einfach irgendwie dazu.

Babybody selber nähen. Biostoff fürs Baby.

„Oh, das ist schön klein. Das geht ruckzuck“. Ja, so denk ich mir das immer und vergesse jedes mal aufs neue dass gerade kleine Sachen oft anspruchsvoller sind weil einfach so wenig Platz ist. Die Rundungen sind enger, alles ist eben klein. Wenn ich dann beginne fällt es mir siedend heiß ein und ich schüttele über mich selbst den Kopf weil mein Hirn mich stets erfolgreich überlistet. Diese Bodys waren dennoch eine Freude. Fummelig bis ich den Bogen raus hatte, aber erfüllend. Vor allem habe ich lange nach einem Schnitt gesucht. Vieles hat mir nicht gefallen. Was kann einem an einem Body nicht gefallen? Die Rundungen an den Beinchen und im Schritt, dem Ausschnitt. und auch an dem mit dem Knopf an der Schulter habe ich rum getüftelt weil mir die Vorlage zunächst nicht taugte. Vor allem sind Rundungen nicht gleich Rundungen wenn man sie sauber mit dem Bandeinfasser nähen möchte. Schon gar nicht wenn sie so klein sind.

Warum sind die industriellen Druckknöpfe so viel flacher als die die wir kaufen können. Wer kann mir das verraten?

Die zweite Variante gefällt mir besser. Ein amerikanischer Ausschnitt gefällt mir an sich gut. Flügelchen  zum Einsteigen sind einfach entzückend. Die Gelegenheit den Bandeinfasser auszuprobieren! Ich habe mir ein anderes Modell an Coverlock gekauft weil ich mit der ersten Anschaffung einfach nicht warm wurde. Es ging zwar, hat mir aber keinen Spaß gemacht weil es mir mühsam war. Und siehe da, mit dem jetzigen Modell klappt es wunderbar und ist unkompliziert. Ich habe schon eine Weile überlegt und dann beschlossen das ich keine Lust mehr habe mich mit einem Arbeitsgerät abzufinden obwohl wir nicht zusammen passen. Das habe ich bisher so gehandhabt, klar, ist ja auch immer eine finanzielle Überlegung mit dem Risiko das Vorgängermodell nicht mehr verkauft zu bekommen. Diese Sorge war überflüssig denn ich habe die fast neue Maschine problemlos verkauft. Aus dem Schuh mich Maschinen oder Hilfsmitteln zu beugen bin ich heraus gewachsen. Meine Kraft ist begrenzt und ich werde mich nicht mehr mit Dingen herumschlagen die mich anstrengen und mir nur mit Geduld dahin helfen wo sich hin möchte. Was keine Freude bereitet, mir nicht wohl tut wird geändert! Wenigstens bei den Angelegenheiten die sich von mir ändern lassen!

Ich wünsche Euch eine erfreuliche Woche!

Aus einem Ast gemacht

Ein Ast, ein Glöckchen, Leinengarn und ein bisschen Wolle reichen um mit einfachen mitteln einen Kleiderbügel zu fertigen. Die Wolle ist auch nur gewickelt, mehr nicht. Schlicht ist so oft einfach schön. Gut, wenn diese Kleiderbügel in einen Schrank müssten würde ich wahrscheinlich mit einem festen Draht arbeiten. Warum Kleiderbügel gebogen sind habe ich auch schnell erkannt. Doch wer etwas sucht findet sicher auch Äste die dem optimierten  Industrievorbild ähnlicher sind. Mir hat es gefallen dass die Äste sind wie sie sind.

Was ist das für ein Tag? Es ist kein schöner Tag! Doch, doch es ist ein schöner Tag

weil mein Liebster heut Geburtstag hat. Hurrah, Hurrah, Hurrah!

Wir werden ihn  feier. Obwohl ich innerlich an jedem Tag dankbar bin dass er geboren wurde, dass ich ihn gefunden habe und dass er mich lieb hat und wir unser Leben gemeinsam verbringen.

Möge Dein neues Lebensjahr gesegnet sein mein Stern!

Die Boote ziehen kleine Liebesbotschaften seines Buben hinter sich her. Die grüne Pflanze ist sicher aus der Familie der Kreuzblütengewächse so wie der Hirtentäschel. Ich finde die Tellerchen wundervoll! Die Geschenke sind ebenfalls mit den Pflanzen geschmückt. Gerade koch ich dem Liebsten seine Leibspeise. Praktisch dass diese auch selbige vom Mädchen ist.

Schenken macht Freude!

Schenken macht mir Freude! Un hier hat mich die Farbe erfreut. Da fallen mir viele schöne Dinge dazu ein. Die blaue Stunde, Wasseroberflächen, ein strahlender Sommerhimmel, Gletschereis, Vergissmeinnicht, natürlich die Stimmung am Meer… eine Farbe, eine Stimmung die  mich umhüllt und für mich ein Zuhause ist, das Gefühl Geborgen zu sein.

Einerseits gäbe es so viel zu erzählen, viele Gedanken, Anekdoten von denen ich berichten könnte. Manches davon würde sich vielleicht sogar für den Ein oder Anderen lohnen. Und dann, statt am Rechner zu schreiben, entscheide ich mich dafür mit einem meiner Kinder zu reden, auf dem Sofa zu kuscheln, das Nest zu wärmen und das Leben drumherum zu handhaben.