Tolles Filzergebnis aus dem vorletzten Filzkurs

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Das ist das Filzergebnis von Brigitte aus dem Stiefel-Filzkurs. Superschön! Ganz toll gemacht. So wie sie jetzt sind gehen sie zum Besohlen zum Schuster.

Brigitte hat mir ein Feedback geschickt. Ich freu mich am liebsten still und heimlich darüber, aber mein Mann sagt mir jedes mal das stille Freuen würde den zukünftigen Interessenten nicht weiter helfen. Ich soll es veröffentlichen, weil auch ich mich über Rezensionen freue. Also gut:

Liebe Sophia, ein Kurs für’s Leben…… und ja, hätte ich schon vor längerer Zeit bei dir einen Kurs gemacht, hätte ich mir Einiges ersparen können. Deine ausgeklügelten und wirklich genialen Ideen dieses Handwerk umzusetzen haben mich fasziniert. Ich habe das Gefühl, das ich all die Gespräche und Eindrücke fest in meine Stiefel eingearbeitet habe. Es waren zwei wunderbare Tage. Auch ich habe als schon erfahrene Filzerin viel dazu gelernt, durfte deine lieben Kinder kennenlernen mich in deinem gemütlichen Nest wohlfühlen und wurde kulinarisch lecker versorgt. Ich kam als Kursteilnehmerin und ging als Freundin und wünsche mir, das wr uns einmal wiedersehen. Vielen herzlichen Dank noch einmal für die schöne Zeit bei dir. Allerherzlichst Brigitte

10 Jahre Jona! Geburtatsgtisch: Minecraft, was sonst.

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Vor 10 Jahren bekamen wir unseren Buben bei uns im Wohnzimmer. 5560g uns anvertraut, Glück und Verantwortung in unseren Händen. Dieser Bube ist so eine Freude und wir staunen jeden Tag was alles aus diesem Kind sprudelt. Gelegentlich ist Jona sooo anders als ich selbst und ich hab mit ihm gelernt mich über diese Andersartigkeit zu freuen, zu staunen, mich überraschen zu lassen, mich zu wundern und es zu genießen!

Wie so Viele ist auch Jona von Minecraft infiziert. Wie auch die anderen Eltern machen wir uns dauernd Gedanken wie viel davon gut ist. Und wie immer gilt es genau hinzukucken, täglich. Hier bei uns ist der Schaden wohl kleiner als der Nutzen. Jona hat, durch den Chat, den Bedarf gesehen Lesen und richtig Schreiben zu wollen. Das half wahrscheinlich mehr als unseren Bemühungen ihm bei seiner Lese- Schreibstörung zu unterstützen. Er ist was seine Computerkenntnisse angeht seinen Alterskollegen sehr weit voraus, findet alleine Lösungen für Probleme wo selbst der Vater streckenweise sagte es gäbe in Jonas technischen Möglichkeiten keine Lösung. Er bleibt hartnäckig dran an Dingen die er lösen will, eigenständig und löst sie. In der Schule muss er sich stets viel mehr anstrengen als seine Kollegen, hier in diesem Thema liegt er ganz weit vorne, ist selbstbewusst und wird nach seiner Meinung gefragt. Wenn ich das so ansehe dann mach ich mir langfristig um diesen Menschen, egal wie die Schulhürden und der damit verbundene Kummer gerade stehen, keine Sorgen. Wir werden irgendwie durch diesen „must-do-Strom“ kommen und dann, wie seine Eltern auch, wird Jona sich auf sein Specialinterest stürzen und seinen Weg gehen! Die guten Mitschüler meiner Schulzeit sind keineswegs die die heute in ihrem Beruf glücklich und/oder erfolgreich sind. 1 er in der Schule sind auch kein Garant auf Glück, auch wenn manche Eltern das glauben. In Schulzeit ist das natürlich für alle in der Familie eine entspannte Atmosphäre wenn gute Noten, ohne schlimme Lernstrapazen, dahinrauschen.

Zurück liegt ein Jahrzehnt. Da gab es viele Steine und Hürden. Jona hat durch diese eine, für sein Alter, große Auswahl an Werkzeugen erworben. Er kann sich und andere überaus gut reflektieren, sich einfühlen. „…Ohne Widerstand kein Werden, ohne Lasten keine Kraft“. Gelegentlich stehen da auch Erwachsene davor und haben nicht halb so viel emotionale Tiefe und Möglichkeiten wie dieser Bub. Das macht es nicht immer leicht für ihn!

„Was wärst du, Wind, wenn du nicht Bäume hättest zu durchbrausen, was wärst du, Geist, wenn du nicht Leiber hättest, drin zu hausen! All Leben will Widerstand. All Licht will Trübe. All Wehen will Stamm und Wand, daß es sich dran übe. Christian Morgenstern“

Der Geburtstagstisch ist also eine Minecraftlandschaft; Grasblöcke, einmal aus Stoff und aus Kuchen, Lavasteine, Feuer durch Brennpaste, Blumen, ein Edgar Schwein, Steve, TNT Block, Diablock, Holzblock, Erdeblock, Creeper. Jona wünschte sich einen „Paluten-Stuhl“ (Das ist ein Bürostuhl, am liebsten so einer den Paluten hat…)

Lieber Sohn, für mich bist du wundervoll, genau so wie du bist. Du bist unser Glück und ich danke Dir dass ich mich um dich kümmern und dich begleiten darf. Alles Liebe zu Deinem Geburtstag!

„GOMMEMOD, Tololololo!“

 

Stoff colorieren

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Es ist fast ein Jahr her wo ich schon mal solche Stofffische gemacht habe. Der Anlass war Jona´s Geburtstagstisch. Jetzt hatte ich Lust noch mal Fische aus Leinen zu colorieren. Darüber hinaus habe ich mich auch an etwas anderem versucht. Gleiche Technik, neuer Geburtstagstisch für den Buben. Kann aber ich erst später zeigen weil meine liebe Brut, durch ihre technischen Affinität und Möglichkeiten, alles mitbekommt.

Schon eine Woche von den kostbaren Ferien ist vorbei. Oha! Mich hatte eine Grippe am Wickel, ganz schön doll, mit hartnäckigem Husten und Nebenhöhlenentzündung. Noch immer bin ich nicht fit. Als ich tagelang im Bett lag und kaum hoch kam dachte ich an die Mutter meiner Oma die, jünger als ich es heute bin, an einer Grippewelle verstorben ist. Dank der heutigen medizinischen Versorgung war ich natürlich weit weg von einem solch tragischen Verlauf. Frau Tietz, eine kluge Frau aus dem Museum, beendet ihre Führungen durch das altbayrische Dorf gerne mit diesem Satz: „..und jetzt sind Sie sicher dankbar für ihre späte Geburt“. Ja, wir haben wirklich reichlich Grund Dankbar zu sein!

 

Filzkurs

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Vor einer Woche wurden hier Stiefel gefilzt. Wir amüsierten uns darüber dass meine Fingernägel genau zum Filz passte. Es waren intensive, schöne Stunden. Ich habe wirklich Glück, es kommen immer wunderbare Menschen zu mir und ich habe die Gelegenheit und Freude sie kennenlernen zu dürfen indem wir gemeinsam Arbeiten. Etwas gemeinsam zu tun ist für mich die erfüllendste Art gemeinsam Zeit zu verbringen. Und am Ende verabschiede ich mich mit warmen, freundschaftlichen Gefühlen und hoffe auf ein Wiedersehen.

Morgen findet hier ein Tageskurs statt. Wir werden und mit dem Besticken von Perlen beschäftigen. Daraus entstehen dann Märchenketten.

Wiesenkräuter Stickmotiv

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Ich hab ein paar schöne Dinge im Kopf und finde keine Zeit oder Ruhe um mich darum zu kümmern. Endlich habe ich es geschafft die Wiesenkräuter zu sticken. Größer gefallen sie mir besser, also einzeln im Rahmen, da kommen die Details besser zur Geltung. Sie einzeln nacheinander zu sticken macht deutlich mehr Mühe, ist aber auch besonders schön wie ich finde. Ich werde es Euch zeigen was ich damit vor habe. Leider ist oft schon die Rahmengröße 130×180 für viele Stickerinnen nicht drin. Wer sich eine Stickmaschine anschaffen möchte sollte lieber sparen und eine Maschine kaufen die mehr kann als 10×10. Zu schnell kommt man an die Grenzen und diese Größe ist wirklich, wirklich klein für viele Motive!

Sixtus-Lauf durchs Museum. Nachgeholter Vatertag

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Manchmal, gerne wenn man es gar nicht erwartet, ergeben sich wundervolle Stunden. So war es am vergangenen Samstag. Der Sixtus-Lauf ging auch durchs Museum. Wir begleiteten Daniel ins Museum weil er am Vatertag auch gearbeitet hat, Freitag sehr spät heim kam. Bevor mein Mann sich am nächsten Tag in seine Besinnungswoche abseilen würde wollten wir noch ein bisschen zusammen sein. Nachdem die Sixtuslaufläufer durchs Museum gelaufen waren wollten wir noch einen Kuchen essen. Zuerst überreichten dann Daniels Mitarbeiter ihm sein Geburtstagsgeschenk, dann brachte der Koch einen wundervollen Kaiserschmarrn. Olaf, der Bierbrauer vom Museum brachte ein Whiskeybier zur Verköstigung. Wir hatten ein „Sauwetter“ und noch herrliche gemeinsame Stunden in dieser einmalig schönen Atmosphäre. Sepp zeigte uns seine Edelweißplantage. Kuckt mal… link wird nachgeliefert…

 

 

Eine Rose zieht um

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Viele Jahre wuchs nun diese wundervolle Rose in einem Trog auf unserer Terrasse. Erstaunlich wie groß sie in der Kiste geworden ist. Weil meine anderen Rosen auch riesig geworden sind und den Garten einnehmen wird alles zu eng auf besagter Terrasse. Den Sonnenschirm zu öffnen ist eigentlich nur zu zweit möglich. Die Kübelrose ist, unter viel „Au und Weh“ ins Oberland umgezogen. Ich bin total zerkratzt. Sie hat einen Premiumplatz am Eingang vom Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee bekommen. Ich hoffe die Rose den Platz.

Mein Lieblingsmensch wird 40.

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Papa-Geburtstag

In diesem Jahr habe ich für meinen Mann keinen Geburtstagstisch gemacht denn er ist bereits seit gestern für eine Woche im Kloster und verbringt seinen 40. Geburtstag dort. Dieser Geburtstag ist ein wunderbarer Anlass Zeit mit sich alleine, ohne Technik, ohne irgendwelche Verbindlichkeiten zu verbringen. Ein Moment inne zu halten, zurück zu blicken was alles war. Dankbar zu sein wie gut das Leben es mit uns meint weil auch die größten Hürden und lange mühevolle Wegstrecken gemeistert wurden, viele Dinge gut ausgegangen sind, wir gesund sind, einander haben. Diese Woche schafft Raum die Segel nachzujustieren, neue zu setzten, Wege einzuschlagen, sich zu pointieren.

Dieser mächtige Strauß kam gerade zu mir nach Hause. Mein Mann hat ihn mir geschickt mit einem ganz und gar lieben Brieflein. Was habe ich für ein großes Glück! Wie schön dass du geboren bis mein guter, lieber Mann!

Ehering

Vor langer Zeit habe ich unsere Eheringe geschmiedet und diesen wundervollen Mann geheiratet. Eine meiner besten Entscheidungen im Leben! Vor einem Jahr dann hat mein Mann seinen Ehering beim Schwimmtraining in unserem Dorfweiher verloren. Er war darüber überaus unglücklich. Ich habe es als Wegpfand für die Wassergötter gesehen damit mein Mann heil und gut durch den Triathlon und den Schliersee kommt. Ein Jahr lang hat er jetzt keinen Ring getragen. Jetzt, heute bekommt er zu seinem 40. Geburtstag einen neuen Ring von mir.

Neue Werkstatt

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Vor ein paar Wochen habe ich meine Werkstatt renoviert. Alles fing mit einem zusammen gebrochenen Regal an. Solche Dinge können, wie bei einer Dominoschlange, eine Kettenreaktion auslösen. Jetzt ist dieser Raum wieder schön und durch die Farbe noch wohnlicher. Mehr ist, denk ich, aus einem Kellerraum nicht zu holen. Unser Kater zieht sich gerne dort hin zurück, der Rest der Familie auch.

Es ist in den letzten Wochen in vieler Hinsicht mühsam und kräftezehrend. Es ist viele Wochen her wo ich mit meinem Mann einen Abend verbracht habe der länger als 40 Minuten war. Meist kommt mein Mann so spät heim das wir nahezu gleich Schlafen gehen.

Die Tage sind dominiert von Schulthemen. Das macht mir alles keine Freude derzeit, ganz im Gegenteil! Ich hätte viel zu erzählen und lass es, aus verschiedenen Gründen. Ein Grund ist die Energie die ich nicht für Rechnerzeiten mobilisieren will.

Der andere Grund ist dass meine Kinder nun groß sind und ihre Freunde, wenigstens von Marie, sich tatsächlich auf meinen Seiten umtun. Die Zeit wo ich überlegt aus dem Nähkästchen plaudern konnte sind vorbei. Jetzt ist es nur zu verständlich dass meine Kinder es gar nicht wollen dass ich von Dingen hinter den Kulissen berichte. Ich wundere mich oft genug dass, gerne auch die anthroposophisch ausgerichteten Mütter hemmungslos vielfach ihre Kinder frontal im Netzt zeigen und von ganz persönlichen Dingen und Orten reden. Selbst die Badewanne ist kein Ort wo Muttern das Handy weg lässt! Ich frag mich wie das mit den Vorstellungen der Anthroposophen zusammen passt und ob das nicht sehr die Privatsphäre der Kinder beansprucht? Haben dieses Mütter aber, die zurecht Stolz auf ihre Kinder sind, nichts anderes was sie zeigen könnten außer Kinder und Essen? Gerade erst könnte man einen Vortrag in Landshut, ausgerichtet vom Waldorfkindergarten, hören: „Manfred Spitzer – Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen.“

Wer hier länger liest hat längst fest gestellt dass es sehr seltene Momente sind wo meine Kinder wirklich von Vorne zu sehen sind. So etwas passiert nur in Ansprache mit allen Beteiligten.

Ich mag Blogs nicht wo weder eine Emailadresse noch ein Bild des Autors zu finden ist. Mir gefällt es eine Vorstellung davon zu haben wer zu mir spricht. Deshalb entscheide ich mich, selten, dafür auch meine Familie zu zeigen. Sie sind das Zentrum meiner Bemühungen,meine große Liebe. Um sie dreht sich alles, aber nicht auf meiner Seite.

Bald sind Ferien. Endlich!